Die ÖVP, die traut sich nicht….

Von | 12. November 2015

“Es ist daher nur unmoralische Feigheit und Masochismus, der die ÖVP davon abhält, im Nationalrat zu jenen Punkten eine Mehrheit zu suchen, die im Interesse des Landes dringend nötig wären. Dazu zählen insbesondere effektive Grenzsicherungen – also ein Zaun – und ein Stopp der Familienzusammenführungen….” (hier)

20 Gedanken zu „Die ÖVP, die traut sich nicht….

  1. Christian Peter

    ‘Der Spitze dieser Partei (ÖVP) sind zwei Jahre sichere Posten wichtiger als Österreich’

    So läuft das in der Bananenrepublik Österreich doch schon seit Jahrzehnten.

  2. Marianne

    Die letzten 2 Jahre mit ÖVP in der Regierung sind angebrochen. Mit weniger als 20% sind sie weder für die SP noch die FP als Koalitionspartner interessant. Daß nicht einmal die Hinterbänkler und Möchtegernkarrieristen auf die Barrikaden steigen und die Chaostruppen in der Zentrale unter Druck setzen, ist eines der unerklärlichen Phänomene, wenn eine Organisation von einem kollektiven Todestrieb erfaßt wurde.

  3. Fragolin

    Ein Krippenspiel als letztes Aufgebot der Rettung Österreichs: Erwin Pröll als betonköpfiger Josef, Johanna Mikl-Leitner als klassenkämpferische Maria (hat sie das gemeint mit “Her mit der Marie!”?) und der kleine Sebastian als neues Messias-Baby.
    Wenn so unsere letzte Hoffnung aussieht, sind wir wirklich endgültig im A***

  4. Fragolin

    @Marianne
    Die Hinterbänkler und Möchtegerne haben bereits das sinkende Schiff verlassen, einen Ableger gegründet und sich an die linke Reichshälfte angekuschelt. Das sichert die Koalitionsfähigkeit mit den beiden Linksparteien SPÖ und FPÖ, die ja auch an immer mehr Orten zu neuer Gemeinsamkeit finden. Nicht umsonst ist die Farbe dieser Leute Lila, das passt zu Rot-Blau…

  5. Kristian

    Na ja, im Vergleich zur Kanzlerpartei – an der Spitze unser unsäglicher ehemaliger Wohnbaustadtrat – und den ultra pro Fremde Grünen ist mir die ÖVP noch immer lieber. Aber es stimmt, sie ist feige.So schlägt der Finanzminister in fast sozialistischer Art wieder nur gegen den kleinen Mittelstand, statt die wirklich Großen endlich zu zausen und so ist Mitterlehner zu feig,
    zusammen mit der FPÖ für das Volk zu agieren. = Grenzsicherung. Hier fehlt Rückgrat.

  6. Lisa

    Eigentlich schön, wenn sich (fast) alle Parteien zu einem Konsens finden. Fragt sich nur: Was will der einzelne Bürger? Begnügt er sich mit rechtem oder linkem Geschimpfe und lässt den Politiker einen (m.o.w.) braven Politiker sein – oder bewegt er auch mal seinen Allerwertesten, um sich zu informieren, zu verhandeln und tatkräftig mitzugestalten, was er dem “Untergang geweiht” herbeischwatzt.

  7. Rado

    Die Österreichische Futtertrog Partei ist nicht wirklich feig. Sie hat nur keinen Genierer gegenüber ihren (ehemaligen) Wählern, weil das Leute sind, auf die sie pfeift und für die sie sich in Wirklichkeit schämt.
    Eine Partei, die für absolut nichts steht außer dem Zugang zu Pfründen und Vorteilen ihrer engeren Kreise ist nicht einmal mehr feig, sie ist garnichts.

  8. Thomas Holzer

    Ein Utopist, wer denkt, daß es unter/mit FPÖ-Führerschaft besser laufen würde……..

  9. AD

    @Thomas Holzer

    besser wird es erst nachdem es noch schlechter geworden ist ….

  10. Rado

    @Thomas Holzer
    Soviel wie Rotschwarz bringt in einer derartigen Krise bald einmal jemand zusammen.

  11. astuga

    Könnte, würde, hätte…
    Nur gibt es diese ÖVP eben nicht.

    Selbst die angeblich so mutigen Personen wie Kurz oder Mikl-Leitner entpuppen sich bei genauerem hinsehen als Schwadroneure.
    Auch wenn sie mal punktuell (!) richtige Aussage treffen.
    Ebenso gut könnte ich sagen, wären die Grünen doch mehr wie Afghani Dönmez.
    Sind sie aber nicht.

  12. Reini

    … die FPÖ ist keine “Rechte Partei”,… es werden andere kommen,… dann ist die FPÖ als links einzustufen!! … die Arbeitslosigkeit und die Überschuldung werden dem blinden Volk die Augen öffnen! … nutzen wir diese schöne Zeit noch!

  13. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    das wird man sehen. In den vergangenen 70 Jahren wurde der Bundeskanzler von ÖVP/SPÖ gestellt. Es wird höchste Zeit, anderen Parteien die Führungsarbeit des Landes anzuvertrauen.

  14. Fragolin

    @Christian Peter
    Aber nicht nur, weil sie sich ein anderes Schild umhängen. Auch der Inhalt müsste anders sein. Und da reduziert es sich bei der FPÖ allein auf die Asylfrage. Das soll genügen? Im Moment wäre die FPÖ wahrscheinlich das kleinere Übel, aber unter dem Strich immer noch ein Übel. Die Grenze zu und der Rest funktioniert fröhlich weiter…

  15. Thomas Holzer

    @Rado
    Sie meinen wohl: so wenig 😉
    Ja eh 😉 aber das wird für eine Wende nicht reichen 🙂

  16. Christian Peter

    @Fragolin

    einen roten Kanzler durch einen blauen zu ersetzen sollte kein allzu großer Schaden sein..

  17. Christian Peter

    @Fragolin

    oder würde er Ihnen abgehen, der Bundestaxler ?

  18. Fragolin

    @Christian Peter
    Abgehen? Genauso wenig wie ein Bundeszahnklempner.
    Aber um Ihnen einen kleinen Vergleich zu geben: einen Dolm durch einen Dolm zu ersetzen, weil er ein Dolm ist, bringt gar nichts. Es geht eben nicht nur darum, den einen weg zu bekommen, sondern auch darum, etwas Besseres hin zu bekommen. Und da hat die FPÖ weder als Partei noch in Person ihrer frontalen Lichtgestalt wirklich etwas zu bieten.
    Dass Sie das als begeisterter HC-Fan anders sehen, ist schon klar. Ich sehe das etwas nüchterner.

  19. Christian Peter

    @Fragolin

    dass eine Blau/Schwarze Regierung die weit bessere Alternative darstellt als eine Rot/Schwarze mit einem roten Kanzler, sollte eigentlich logisch sein und nicht diskutiert werden.

  20. Christian Peter

    @Fragolin

    Es sei denn, es handelt sich bei Ihnen um einen Ehrenamtlichen der Löwelstraße.

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