Die Palästinenser klagen die Geschichte vor Gericht

Von | 4. August 2016

Bei einem Treffen der Arabischen Liga kündigte der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki an, Großbritannien wegen der sogenannten Balfour-Deklaration vor Gericht bringen zu wollen. Darin hatte das Königreich im November 1917 seine „Sympathie mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen“ und seine Unterstützung für die „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ bekundet – weswegen es aus Sicht der Palästinenserführung für alle „israelischen Verbrechen“ seit der Gründung des jüdischen Staates 1948 verantwortlich sei. (weiter hier)

Ein Gedanke zu „Die Palästinenser klagen die Geschichte vor Gericht

  1. astuga

    Ist natürlich aus mehreren Gründen Unfug.
    Schon weil es damals gar kein palästinensisches Volk gegeben hat.
    Genausgut könnten sie die Türkei klagen, weil der letzte osmanische Sultan schon zuvor die Ansiedelung europäischer Juden erlaubt hat.

    Und dabei haben wir noch gar nicht angesprochen, dass auch orientalische Juden schon immer dort gelebt haben, und letztlich ebensoviel Anspruch auf eine Staatsgründung hatten wie die lokalen Araber.
    Oder dass es vielleicht besser gewesen wäre, die Juden eben nicht aus allen arabischen Länder zu vertreiben (natürlich gingen die dann überwiegend auch nach Israel).
    http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?t=13144
    Oder dass es mit Jordanien heute faktisch bereits einen eigenen palästinensischen Staat gibt.

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