Die Palästinenserführung ist der Feind der Palästinenser

Von | 11. April 2016

(Von Bassam Tawil) Wir Palästinenser haben als neues Volk auf der Bühne der Weltgeschichte noch immer nicht aus den Fehlern unserer Vorfahren gelernt. Wir scheinen uns stets von Faktoren motivieren zu lassen, die gegen uns arbeiten und uns von fremden Ländern manipulieren zu lassen, die uns als Erfüllungsgehilfen verwenden, um ihre eigenen Interessen voranzutreiben. Wir begehen immer wieder Fehler, einen nach dem anderen. Wir schädigen die nationalen Interessen der Palästinenser und anstatt uns weiter nach vorne zu bewegen, bewegen wir uns zurück. Wir wirken unseren ureigenen Interessen entgegen, indem wir permanent lügen. Wir alle wissen beispielsweise, dass die Behauptung, Jesus sei Palästinenser gewesen, ebenso wenig der Wahrheit entspricht, wie die, dass die Juden keine historische Verbindung zu Jerusalem haben. Wir machen uns selbst nur lächerlich. Jeder, der solche Behauptungen aufstellt, greift nicht nur das Christentum an, sondern stellt die gesamte palästinensische Geschichte als eine unverfrorene Lüge dar (weiter hier)

4 Gedanken zu „Die Palästinenserführung ist der Feind der Palästinenser

  1. Thomas Holzer

    Und die Mehrheit läuft diesen Rattenfängern dennoch nach; ist aber in abgeschwächter Form auch bei uns der Fall.
    Verallgemeinernd formuliert: Die meisten Regierungen sind der Feind der Regierten 😉

  2. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Die meisten Regierten werden leider gern regiert, das spart das eigene Denken und die eigene Verantwortung.
    Der Mensch ist ein Herdentier, alle rennen dem Leithammel nach, und so blöd kann der gar nicht blöken, dass die Herde nicht mitblökt…

  3. astuga

    Die Palästinenserführung ist der Feind der Palästinenser.

    Die europäischen Politiker sind der Feind der Europäer.

  4. Fragolin

    @astuga
    Genau. Das sieht man ja daran, dass die Großen Visionen der Großen Führer des Kaiserhofes zu Brüssel angeblkich immer wieder am nationalen Klein-Klein scheitern.
    Das heißt nämlich im Klartext, Politiker, die die Interessen ihres Volkes vor die Interessen des Kaiserhofes stellen, behindern das Fortkommen. Das kann nur dann der Fall sein, wenn die Interessen der Völker nicht mit den Interessen der EU-Führung übereinstimmen. Da, demokratisch betrachtet (was in der EU natürlich bereits sehr schwer fällt, da die EU-Kommission von den Völkern, über die sie herrschen möchte, ja überhaupt nicht demokratisch legitimiert ist) die Interessen der souveränen Völker vor den Interessen irgendwelcher Kleingruppen wie diesem Parteiadelsgezücht stehen sollten (tja, da ist der Konjunktiv nötig…), ist allein das Vorhandensein einer Machtgruppe, die ihre Interessen gegen die Interessen der souveränen Völker auszuspielen versucht, ein feindlicher Akt gegen die Völker.
    Fazit: Die Völker der EU benötigen die EU nicht; sie haben ihre Nationalstaaten und mehr brauchen sie nicht. Vertragsgeflechte können Handel und Wandel regeln, ebenso wie Schutz und Beistand oder was auch immer. Kein Mehrparteienhaus benötigt eine Hausverwaltung, diese wird per Gesetz aufgezwungen. Hier liegt die Sache gleich, vor Allem, da die selbsternannte Hausverwaltung sich rechtlich zum Herrscher über die Eigentümer aufgeschwungen hat und gegen deren Interessen zum eigenen Machtausbau handelt.
    Die EU ist das 4. Reich und wird mit ihrem Herrschaftsanspruch über den ganzen Kontinent (wieder einmal) die europäischen Völker in Leid und Verderben führen.
    Mir graust jetzt schon vor dem 5. (dann wahrscheinlich osmanischen)…

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