Die Corona-Pandemie und der kommende Wohlstandsverlust

Von | 18. November 2020

(ANDREAS TÖGEL) Geld, so scheint es, ist derzeit im Überfluss vorhanden. Keine Rede mehr von einem ausgeglichenen Budget als Staatsziel. Pensionisten, Arbeitslose, Kurzarbeiter, Künstler, Gewerbetreibende, Medienschaffende – sie alle kommen derzeit in den Genuss großzügiger Gaben aus dem scheinbar übervollen Füllhorn des Wohlfahrtsstaates.
Die geradezu geniale Strategie: Zuerst ruiniert die Regierung mit zum Teil verfassungswidrig verhängten Zwangsmaßnahmen und wirtschaftlich verheerenden Aktivitäten erhebliche Teile des Mittelstands, und lässt sich anschließend als deren Retter feiern, weil sie an die Geschädigten schuldenfinanzierte Almosen verteilt. Wer am Ende für den nicht vom Virus, sondern von der Regierung angerichteten Schaden aufkommen soll, liegt im Dunkeln.

Es ist nicht ganz ohne Reiz, sich vorzustellen, wie ein aus dem Weltall zusehender, wirtschaftskundiger Außerirdischer dieses groteske Treiben wohl beurteilen würde.
Grundsätzlich gilt: Irgendwann kommt der Zahltag. Wer also seinen Unterhalt mit geborgten Geld finanziert, braucht sich nicht der Illusion hinzugeben, er lebe im Überfluss. Genau dieser trügerische Eindruck aber wird gegenwärtig von der politischen Klasse vermittelt, die im Hinblick aufs Geldausgeben agiert, als gäbe es kein Morgen.

Zweierlei wird in der Berichterstattung über diverse „Corona-Rettungspakete“ leider gänzlich ausgeblendet: Zum einen die unausweichliche Tatsache, dass für die aufgenommen Schulden irgendjemand geradestehen muss. Die im Rekordtempo aufgetürmten Schuldengebirge werden daher entweder im Zuge kräftiger Steuererhöhungen (die Schulden von heute sind die Steuern von morgen – eine Binsenweisheit), durch einmalige Vermögensabgaben oder durch Schuldenschnitte aus der Welt geschafft werden müssen, die von den Gläubigern zu tragen sind.

Schon lassen linke deutsche Politiker mit Forderungen nach Solidaritätsbeiträgen der „Reichen“ und der Immobilienbesitzer aufhorchen. Die Vorlage dafür liefert die im Jahre 1948 in Deutschland durchgeführte Währungsreform, die zu einem Teil durch ein 1952 folgendes „Lastenausgleichsgesetz“ finanziert wurde, das saftige Zwangshypotheken auf private Liegenschaften vorsah. Die Hälfte der jeweiligen Immobilienwerte wurde damals zugunsten des Staates enteignet und musste über einen Zeitraum von 30 Jahren über eine Art „Sondersteuer“ zurückgekauft werden. Dieses historische Beispiel hat auch heute das Zeug dazu, die Phantasie der Sozialisten in allen Parteien zu beflügeln.
Die Hauptleidtragenden der Lockdowns und der dadurch bedingten Staatsschuldorgie werden in jedem Fall die Jungen sein, die auf Jahre hinaus unter stark verringerten oder gänzlich verbauten Karrierechancen zu leiden haben und ohne Erbschaften, die Hilfe der Eltern, oder Lotteriegewinne kein Eigentum mehr werden bilden können. Das wird gesamtgesellschaftlich außerordentlich negative Folgen haben.

Zum anderen fällt in der medialen Berichterstattung völlig unter den Tisch, dass das Herunterfahren ganzer Branchen zu einer derart großen Einbuße an betrieblicher Wertschöpfung führen wird, dass es ohne kollektive Wohlstandsverluste nicht abgehen wird. Denn der derzeit herrschende Wohlstand kommt schließlich aus der betrieblichen Wertschöpfung und nicht vom Sozialminister. Gegenwärtig wird das vielfach übersehen – besonders von denjenigen, die über das Privileg verfügen, ihr völlig ungeschmälertes und ungefährdetes Einkommen im Dunstkreis des Staats zu erwerben.

Außerhalb geschützter Werkstätten wird indes bald Heulen und Zähneknirschen herrschen, nämlich dann, wenn mit Auslaufen diverser Hilfs- und Rettungsmaßnahmen das böse Erwachen einsetzt und Serienpleiten und sich abzeichnende Bankenkrachs den allsorgenden Wohlfahrtsstaat vor Existenzprobleme stellen werden.

Ohne Geld ka Musi, sagt der Volksmund. Ohne Wertschöpfung kein Wohlstand, weiß der Ökonom. Man muss kein Soziologie oder Politikwissenschaftler sein, um zu erkennen, dass die dramatisch verschlechterte Wirtschaftslage schon demnächst brutale Verteilungskämpfe mit sich bringen kann. Vor uns liegen „interessante Zeiten“.

25 Gedanken zu „Die Corona-Pandemie und der kommende Wohlstandsverlust

  1. Selbstdenker

    Treffende Analyse.

    Hinzufügen möchte ich, dass die “Covid-Situation” von sehr vielen Playern genutzt wird, um die perplexe Öffentlichkeit mit ihren feuchten Träumen zu überrumpeln (EZB: Digital Euro, WEF: Great Reset) oder einfach noch weniger zu tun als sonst (Lehrer, Beamte).

  2. Gerald Steinbach

    Besondere Besorgnis sollte auch die fehlende Bildung geben, zugesperrt wird ja deshalb weil es den Lehrern zu „gefährlich“ ist, durch den Zuzug aus bildungsfernen Schichten wird ja die IQ noch weiter nach unten verwässert.

    In Deutschland werden ja sogar die Jugendlichen angeregt, mittels Einschaltungen, im lockdown nix zu tun ,außer Chips, Popcorn ,…zu fressen und vorm PC zu hocken und dann als Helden geadelt werden.

    Die Gefahr ist latent , das die Helden dies beibehalten, so wird das nix mit Unternehmertum, aber das ist ja eh böse und grauslich.
    Asien wird als großer Gewinner hervorgehen, EUropa wird noch tiefer rutschen und mit Biden wird’s USA auch treffen

  3. dna1

    In diesem Beitrag, sehr geehrter Hr. Tögel, ließen sie die Tatsache unberücksichtigt, dass der Staat nie seine Schulden zurückzahlt, sondern immer nur refinanziert. Zahlen muss man (höchstens) die Zinsen. Solange jene bei Null liegen und die EZB sowohl diesen Zinssatz als auch die Refinanzierung gewährleistet, dann braucht der Staat nie irgendetwas zurück zu zahlen. Die EZB hat sich halt aller sonstigen Instrumente beraubt, i.e. Zinserhöhungen aus Stabilitätsgründen sind unmöglich geworden. Das kann noch Jahrzehnte so weiter gehen, solange es keine Inflation durch ausreichende Nachfragebedienung gibt, und vor allem solange es alle anderen großen Währungsräume auch genau so machen.

  4. Johannes

    Man kann natürlich die Angestellten von Spitälern als Mitarbeiter von geschützten Werkstätten bezeichnen. (Ich gehe davon aus das sie wissen welche Einrichtungen tatsächlich damit gemeint sind).

    Außer das es in ihren Kreisen wohl ein gelungener Scherz zu sein scheint, hilft es aber nicht wirklich weiter.
    Recht gebe ich Ihnen das wir nun aufpassen müssen das Rot-Grün die Situation nicht ausnutzt um tatsächlich einen massiven Angriff auf Eigentum im Windschatten der Krise voranzutreiben.

    Ich möchte Ihnen, vielleicht zum Trost, ein kleines Beispiel geben (Sie können sich gerne dann auch darüber lustig machen).

    Ich bin Nebenerwerbslandwirt, als einzige Ortschaft in unserer Gegend hatten wir heuer einen schweren Hagel. Ich stand gerade am Feld der Mähdrescher drehte eine Runde und dann ging es auch schon los. Sehenden Auges wurde mir die halbe Ernte vernichtet. Ebenso wurde die Hälfte der Ernte meiner Weingärtnen zerstört. (Hagelversicherung zählt sich bei meiner kleinen Struktur nicht aus).

    Wenn ich alles zusammenrechne habe ich wohl ein Jahr umsonst gearbeitet. Man denkt kurz daran alles hinzuschmeissen, aber nur kurz, und dann geht man es wieder an und kämpft weiter.
    Ich glaube wir stehen vor einer Herausforderung, man kann vieles kritisieren aber das wir uns alle das Recht herausnehmen dürfen unsere Gesundheit an oberste Stelle zu stellen sollte kein Verbrechen sein.

  5. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Ich möchte noch eine viel fundamentalere Frage aufwerfen.

    Und mein Eindruck ist das dämmert den meisten Leuten noch nicht wirklich.

    Mit diesen noch immer laufenden Dauerbrüchen im fundamentalen Rechtsverständnis des Staates gegenüber seinen Bürgern und Unternehmen sind, doch noch im Feburar undenkbare, Präzedenzfälle gesetzt und durch die grosso modo Untätigkeit der Justiz quasi-legitimiert, die eine jede unternehmerische Tätigkeit in solchen Staaten zur totalen Unwägbarkeit und möglichem Harakiri machen.

    Hier wurde und wird weiterhin doch eine Schneide geschlagen, in die in Zukunft eine jede andere Regierung bei jedem anderen Virus oder auch Bakterium hindurchschreiten und eine Neuauflage von Lockdowns, Erwerbsarbeitverbot, Reiseverboten, Privatisolationshaft, usw. machen kann.

    Und daran ändert es auch nichts das so gut wie alle Staaten voll mittendrin hängen.

    Kurz gesagt, welcher Mensch der noch bei Trost und klarem Verstand ist, soll in solchen Staaten denn noch investieren?

    Jegliche Investition, und sei es nur in eine Pimperl-Buschenschank und Fahrkiosk, ist doch bitt’schön nur mehr eine Hochrisikoinvestition geworden.

    Es werden hier noch fundamentale Neubewertungen stattfinden, gerade bei Immobilien.

    Was ist ein Hotel in einem Wintersportort heute noch Wert?

    Ich werfe einmal eine Zahl hin:

    Gemessen der Unwägkeiten möcht’ ich so einen Hotelbunker auf lange, lange Zeit, nicht mal geschenkt haben.

    Denn es wird lange lange Zeit dauern bis die Staaten wieder einen Glaubwürdigkeits-Trackrecord aufgebaut haben, hinsichtlich das bei irgendeinem anderen neuen Virus nicht mehr (!!!) so reagiert wird.

  6. GeBa

    Ich weiß es ganz genau wo die das Geld herbekommen.
    Die halten sich an das Märchen: Tischlein deck dich, Esel streck dich, wirf Gold und Silber über mich.
    Wo, in welchem Stall, das arme Eselchen steht weiß ich leider nicht, aber es ist schon ziemlich erschöpft….

  7. Gudrun Enigmayr

    Wer hat’s erfunden? – Die Deutschen schon 1923 mit der “Hauszinssteuer” zur Hyperinflation. Die Geschichte kennt halt nicht viel Neues …

  8. Robert Kerschbaumer

    Die von den wichtigsten Notenbanken gehaltenen (und noch zu erwerbenden) Staatsanleihen können ob dem schieren Missverhältnis zwischen Staatsverschuldung vieler Länder und deren möglicher zukünftiger Wertschöpfung (egal ob diese über noch höhere Steuern, neue Abgaben, etc. abgeschöpft wird) nicht zurückbezahlt, bestenfalls prolongiert werden (allerdings zu welchen Zinssätzen ?). Aufgrund dieses krassen Missverhältnisses steht das alles entscheidende Vertrauen in die Werthaltigkeit von Wertschöpfung, Ersparnissen und Realwerten, damit letztlich auch dem Glauben an die Sinnhaftigkeit individueller Leistungsbereitschaft UND die Einhaltung von gesellschaftpolitisch wichtigen Regeln am Spiel. Dies sollte hinter den Kulissen allen verantwortungsbewussten Entscheidungsträgern klar sein. M. E. ist ja auch deshalb die EZB-Politik noch weitgehend ein parlamentarisches und mediales Tabuthema (ganz abgesehen einmal davon, dass es dafür keine materiell-rechtliche Grundlage gibt, außer das berühmte fait accompli bzw. ist das Gelddrucken die für die Politik einfachste – auch Corona – Antwort). Meine Hoffnung: radikal neue und taggenau abgestimmte Finanzarchitektur der wichtigsten Notenbanken (z.B. aliquotes Schuldenmoratorium für x% der von den Notenbanken gehaltenen Staatsschulden auf y Jahre, ev. auch an weitere volkswirtschaftlich wichtige nationale Kennziffern geknüpft) und ein Neuanfang auf Basis eines abgestimmten neuen Narrativs (von mir aus auch nach und wegen Corona).

  9. sokrates9

    Mit der Coronagrippewelle gelingt es die bestehenden Strukturen total zusammenzuhauen.Freiheit und Individualismusa nicht mehr vorhanden, Rechtsstrukturen sind zerstört – Gesetze werden ignoriert ohne dass es Sanktionen gibt, Schule wird zerstört,reisefreiheit ist weg, wissenschaftliche Grundsätze werden emotional interpretiertMedienfreiheit ist weg,systematisch wird wirklich der Staat heruntergefahren. Jetzt bietet sich an alles neu aufzubauen, sozialistisch strukturiert mit tollen Klimazielen und einer Gesllschaft in der individuelle Leistung und Reichtum keine Bedeutung ist, sondern es wichtig ist soziale kompetenz mit allen Habenichtsen der Welt zu beweisen.

  10. Gerald

    Wir sollten ein Volksbegehren starten um die Politiker in die Verantwortung zu nehmen. Kein Freibrief mehr, sondern Haftung für ihre Entscheidungen, zwar nicht soweit wie in der französischen Revolution, aber es kann nicht so weiter gehen, dass die alle tun und lassen können was sie wollen und keiner wird je zur Rechenschaft gezogen.
    Unsere Linken einschließlich der ÖVP sind erst zufrieden wenn durch die Schulbildung Körper und Geist in Einklang sind, sprich BMI und IQ gleich niedrig.

  11. Nightbird

    Erster Absatz des Artikels stimmt.

    Und warum? Weil es nicht deren Geld ist, daß da verteilt wird. Die Politik verteilt damit das Geld aus unseren Steuern, daß wir als Steuerzahler letztenendes zurückzahlen müssen.

    Ich denke, hätte sich die Regierung nach dem Epidemiegesetz gerichtet anstatt es zu verschlimmbessern, wäre sicher einiges anders gelaufen.

    Wir sind es, die für den Schaden blechen werden müssen. Höhere Preise, noch niedrigere Gehälter, weniger Pension, weniger Sozialleistungen.

    Was ist ein Politiker, fragte einmal einer.
    Ein Politiker ist ein Gauner, ein Dieb, ein Betrüger.
    Ein Politiker ist einer, der den Kindern den Lolliy klaut, seine Hände ständig in den Taschen anderer hat!

    Aber scheinbar will es das Volk, der Bürger so, denn er hat sie ja sxhliesslich gewählt.
    Wie bestellt, so geliefert!

    Wohlstandsverlust sehe ich trotzdem keinen. Man muß nicht jeden Tag feiern, sich bis zum endgültigen Filmriss besaufen. Zum x-ten Mal das neueste Handy, den Fernseher, ein neues Auto kaufen, nach Scheissegalwohin fahren.

    Es würde einigen ganz gut tun, mal zu Hause zu sich zu finden, um herauszufinden, was im Leben wirklich wichtig ist. ZB Lesen, um das eh schon jämmerliche Allgemeinwissen aufzubessern.

    Meine (Nachkriegs)Generation hatte keine Wahl. Wir hatten keine Zeit, kein Geld für ein Studium, wir mussten, arbeiten, sparen damit wir ein Auskommen hatten und um uns danach vielleicht etwas leisten können. Es hat uns nicht geschadet und wir sind deswegen auch nicht gestorben.

    Studieren ist zwar schön und gut, aber jeder? Die meisten studieren ohnehin nur, weil sie die manuelle Arbeit scheuen. Weil sie sich dabei ja dreckig machen könnten.

    Einige scheinen zu glauben, alles Materielle mitnehmen zu können, wenn die letzte Kiste zugenagelt wird.
    Ihr irrt Euch, liebe Leute:-)

  12. Selbstdenker

    @Johannes:
    Ich freue mich immer über Ihre gehaltvollen Kommentare, die viel Lebensnähe in die Diskussionen einbringen.

    Unser heterogenes Ökosystem liberal denkender Menschen, das üblicherweise von Personen, die sich primär über selbstgeschaffene Feindbilder defnieren, mit dem Kampfbegriff “neoliberal” zusammengefasst wird, neigt leider manchmal dazu Milliardäre zu sanft und arbeitende Menschen zu grob zu behandeln.

    Dabei sind erstere nicht zwangsläufig unsere Freunde, während letztere es sein könnten, wenn man sich mit ihrer Lebensrealität intensiver auseinandersetzen würde.

    Speziell in Zeiten wie diesen, sollten nicht Menschen abgewatscht werden, die eh arbeiten wollen, sondern diejenigen, die es nicht tun, obwohl sie es könnten. Nicht zu vergessen auch diejenigen, die andere bewusst daran hindern, sich etwas aufzubauen oder die mit oder ohne Instrumentalisierung vom Staat andere um die Früchte ihrer Arbeit / ihrer Genialität / ihrer Hingabe / ihres Verzichtes / ihrer selbstgetragenen Risikos bringen.

    Ich behaupte, dass es in den meisten Industriestaaten keine “Deregulierung” gegeben hat, die diesen Namen verdient, sondern nur eine Neuverteilung der permanent anwachsenden Lasten (Steurn, Abgaben, Bürokratie) zuungunsten des Mittelstandes.

    Es war die Zerschlagung großer Monopole Anfang der 1980iger Jahre, die mit der entfesselten Kreativität und den neuen Chancen für zwei Jahrzehnte voller Properität gesorgt hat. Und es die garantiert nicht zufällig exzessiv wuchernde Bürokratie, die für Wirtschaft und Gesellschaft ersthaft lebensbedrolich wird.

  13. Falke

    @Selbstdenker
    Ganz richtig: ich habe den Artikel auf Achgut schon gestern gelesen und bin zum selben Schluss gelangt wie Sie.

  14. CE___

    @ Johannes

    Ihr Kommentar hat mich schon belustigt.

    Ein bischen weniger Gottgefälligkeit gegenüber der Politik wäre schon angebracht, meiner bescheidenen Meinung nach.

    Das wirtschaftliche Desaster vor dem wir heute stehen hat nicht DAS Wuhan-Virus verursacht, sondern die vollkommen irrationalen und, je mehr Faktenlage über das Virus vorliegt, sogar noch desto vehementer und eigentlich schon totalitärer, durchgedrückten “Maßnahmen” darauf.

    Ja, Gott gibt den Hagel, und nimmt die Ernte. So war es immer, so wird es immer sein. Damit kann man sich, könnte ich mich auch, arrangieren und geistig Frieden machen.

    Nur daraus abzuleiten, die göttlichen Politiker, Bürokraten und Apparatschiks geben den Lockdown, Schleifung von Grundrechten, Verbot von Erwerbsarbeit, Reiseverboten, usw. und nehmen so damit den Wohlstand, also sei dies auch als so gut wie gottgegeben hinzunehmen wie einen Hagel, und wieder alle in die Hände gespuckt wir steigern das Bruttosozialprodukt, also DAS wäre zumindest mir zu blöd.

  15. Johannes

    @CE__ Es war mir schon bewußt das ich statt Weizen ihren Spott ernten würde. Was ich eigentlich mit der Beschreibung meines Peches sagen wollte, ich muss mit diese Situation zurechtkommen.

    Sie müssen sich mit meinem Schaden nicht arrangieren, sie müssen aber und das sage ich jetzt auch ausnahmsweise in der gleichen zynischen Art wie sie, sich damit abfinden das sich die Gesellschaft auch mit ihren persönlichen Problem das Sie mit Covid 19 haben ganz gut arrangieren kann.

    Das Virus ist nicht von der Regierung gemacht, es ist ein Naturereigniss, schlimmer als Hagel denn es tötet Menschen.
    Sie werden wohl lernen müssen ihren Wohlstan einzuschränken bis die Sache ausgestanden ist.
    Ob sie dann in die Hände spuken oder nicht ist einzig ihre private Angelegenheit.

  16. Selbstdenker

    Ergänzend zum oben zitierten Achse-Beitrag “Ein Krieg gegen die wirtschaftliche Selbstbestimmung der Mittelschicht” ein recht aufschlussreiches Video in dem das World Economic Forum den “Great Reset” bewirbt:
    https://m.youtube.com/watch?v=svyCzsen0nU

  17. Selbstdenker

    @CE:
    Unsere Gegner sind nicht Nebenerwerbslandwirte, Ärzte oder Pflegekräfte in Spitälern, sondern die Truppe in Davos, die es auf das Vermögen der Mittelschicht abgesehen hat.

    Spielen Sie bitte nicht das Spiel mit, das sich unsere Gegner ausgedacht haben. Nämlich, dass sich Berufsgruppen innerhalb der Mittelschicht gegenseitig die Existenz absprechen.

    Die Zerstörer der freiheitlich-verfassten westlichen Nationen, greifen diese im Wesentlicten von ZWEI Seiten an: wirtschaftlich über das WEF (eine Synthese aus Feudalkapitalismus und Sozialismus) und gesellschaftlich über den Terror vom Islamismus, Antifa, BLM, XR, etc.

  18. CE___

    @ Selbstdenker

    “Spielen Sie bitte nicht das Spiel mit, das sich unsere Gegner ausgedacht haben. Nämlich, dass sich Berufsgruppen innerhalb der Mittelschicht gegenseitig die Existenz absprechen.”

    Könnten Sie mir freundlicherweise erläutern und anführen mit welchen Worten, wann und wo ich “Berufsgruppen innerhalb der Mittelschicht” die Existenz absprechen (!!!) würde (und habe).

    Der Vorwuf ist nämlich derart absurd.

    Der einzigen Berufsgruppe der ich immer äussert kritisch gegenüber stehe sind Politiker, Bürokraten und Apparatschiks.

    Vor allem, und gerade jetzt mit dieser Virus-Chose, wenn diese durch politische “Maßnahmen” andere Menschen wirtschaftlich schwer treffen, jedoch selber ungeschoren durch die ganze Sache bei vollen Bezügen durchsegeln.

    Das wird doch wohl vielleicht in der sowjetischen Prawda, jedoch nicht auf einem neoliberalen Blog, ein Vergehen sein.

    Oder?

  19. CE___

    @ Johannes

    “Es war mir schon bewußt das ich statt Weizen ihren Spott ernten würde. Was ich eigentlich mit der Beschreibung meines Peches sagen wollte, ich muss mit diese Situation zurechtkommen.”

    Schaun’s, mit Rabulistik wird es auch nicht anders.

    Ich betreibe nicht Spott, was eigentlich klar aus meinen Kommentar hervorgeht, über einen durch ein Naturereignis wie Hagel erlittenen Schaden.

    Aber, und ich stehe dahinter, berechtigt belustigend finde ich es wenn Mitbürger Schäden, die durch die “Maßnahmen” einer (über eine Zeitabfolge lernresistenten) Obrigkeit hervorgerufen wurden und weiter werden, als ein ebenso Naturereignis wie Hagel gottgefällig abbuchen und hinnehmen.

    Nichts für ungut.

    “sich damit abfinden das sich die Gesellschaft auch mit ihren persönlichen Problem das Sie mit Covid 19 haben ganz gut arrangieren kann.”

    Schaun’ mer mal wie lange das Opiat von frischgedrucktem Geld noch seine Wirkung behält in der Gesellschaft und wie lange die Gesellschaft dies als Tausch für ihre eingeschränkten Bürgerrechte auch akzeptiert, vielleicht sogar für eine Zwangsimpfung.

    “Das Virus ist nicht von der Regierung gemacht, es ist ein Naturereigniss, schlimmer als Hagel denn es tötet Menschen.”

    Dieses Virus ist NICHT das erste Virus auf der Erde “welches Menschen tötet”, lassen wir also bitte diese Platitüden welche wirklich schon ermüdend zum Lesen sind, das Virus hat sich, nach 11 Monaten Track-Record damit, als nicht tödlicher als eine Grippe herausgestellt, gottseidank, und daher sind die ganz menschlichen bewussst gesetzten “Maßnahmen” der Regierungen darauf erstens kein Naturereignis, und zweitens immer mehr schädlicher als das Virus selber.

    “Sie werden wohl lernen müssen ihren Wohlstan einzuschränken bis die Sache ausgestanden ist.”

    Dieser Satz sagt in seiner Rücksichtslosigkeit mehr über Sie aus als über mich. Ich lasse diesen daher so stehen und es möge doch ein jeder selber das beurteilen.

  20. Johannes

    @Selbstdenker
    Ich denke Sie haben vollkommen recht das der Mittelstand das große Hindernis für die von der EU angestrebte Zentralisierung von Politik und Wirtschaft ist.
    Der Mittelstand hat keine Lobby und Lobbyismus ist das tödliche Gift für die europäische Wirtschaftsgemeinschaft.
    Er verhindert das Maßnahmen zum Allgemeinwohl aller Wirtschaftstreibender getroffen werden. Ist man als EU-Bürokrat erst einmal in diese “Droge” der Macht hineingekippt hat man, so scheint es mir, für die Kleinen nur noch Verachtung übrig. Man lebt dann in einer abgehobenen anderen Welt, sozusagen in der Welt der Billionen Euro.

  21. Johannes

    Sehr geehrter CE__ bis jetzt habe ich unsere Meinungsverschiedenheit als ein durchaus interessantes Streitgespräch empfunden.
    Wenn Sie beginnen mich der Rüchsichtslosigkeit und Rabulistik zu bezichtigen muß ich mich aber ausklinken.
    Erinnert mich ein wenig an die Art und Weise der Grünen die auch sehr gerne auf diese Art der Bewertung setzen
    .Ich wünsche Ihnen das Beste und hoffe das Sie bestmöglich durch diese Krise kommen.

  22. Wanderer

    @Johannes, 18.11.2020
    “…unsere Gesundheit an oberste Stelle zu stellen sollte kein Verbrechen sein. “…wie u. a. Trump treffend sagte, darf aber die Therapie nicht tödlicher als die Krankheit sein.

  23. Johannes

    @Wanderer
    Dem stimme ich zu. Ist unsere “Therapie“ tödlicher als die Krankheit?
    Wird nach dem jetzt kurzfristig geplanten drei Wochen dauernden Lockdown alles zerstört sein?
    Oder schaffen wir es die Spitäler vor der Überlastung zu bewahren und vielleicht haben wir dann gelernt, dass es auch anders gehen könnte. Etwa wie in Finnland.
    Vielleicht sollten der ORF dem Bildungsauftrag insofern nachkommen das dort weniger Linkspolitik und mehr Wissenschaft vermittelt wird.
    Warum haben es die Finnen geschafft so gut dazustehen? Was können wir machen um uns in Zukunft einen Lockdown zu ersparen?
    Sich in langen Schlangen bei Geschäften anzustellen im Bewustsein das wir gerade auf 10. 000 Infektionen pro Tag zusteuern kann nicht der Weisheit letzter Schluß sein, nach meiner Meinung.

  24. aneagle

    Schrittweise übernimmt die Politik das Primat über die Justiz , die Wirtschaft und die Energie. Damit dehnt sie ihren Einfluss auf die Menschheit maximal aus.
    Um die totale Regulierung der Individuen zu erreichen, missbraucht die Politik ihre beträchtliche Macht dahingehend, dass sie sich selbst ermächtigt auch das Primat über das Klima der Erde zu übernehmen.
    Quasi als der ubiquitäre Wettermacher, der mit einem Wunderthermostat die gehorsamen Bevölkerungen mit reichen Ernten belohnt und die Ungehorsamen mit Hungersnöten in den Gehorsam presst. Dieser letzte Schritt einer abgehobenen skrupellosen Politik, ist glücklicherweise der eine zu viel.

    An unserem unterschätzten Planeten, den die Machenschaften der Politik genau so viel kümmern , wie einen Baum, an welchem ein Schwein sich kratzt ( die Schweine mögen mir den Vergleich verzeihen ), wird die Politik grandios scheitern. Hoffentlich noch zu meine Lebzeiten, das möchte ich mir um nichts in der Welt entgehen lassen.

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