Die Pharisäer und ihre Altersversorgung

“….Wir sind hier mit einem durchgängigen Phänomen der heimischen Pensionsdebatte konfrontiert: Die meisten, die über die Zukunft des Pensionssystems bestimmen,sind von den Reformen selbst nicht betroffen, weil sie sich in reformverschonten Nischen tummeln…..” (hier)

2 comments

  1. Der Realist

    die öffentliche Erregung ob Herrn Gorbachs Forderung ist enorm, eh klar, war er doch Mitglied der bis heute vielgeschmähten schwarz-blauen Regierung, diese war ja bekanntlich für alles Ungemach der letzten 70 Jahre verantwortlich. Es ist jedoch keiner der Kommentatoren und Empörten auf die Idee gekommen, den rechtlichen Anspruch auf diese Frühpension zu prüfen, besteht ein solcher, ist die allgemeine Aufregung unangebracht und der Fehler liegt eindeutig im System.
    Auch in Wien hat sich bisher niemand über nichtamtsführende Stadträte aufgeregt, bis eben Freiheitliche an die Reihe kamen.
    Die Privilegien in der Nationalbank blieben auch weitgehend unangetastet, obwohl Herr Haider diese schon vor rund 30 Jahren angeprangert hatte, alles “wohlerworbene” Rechte eben.

  2. Falke

    Tatsache ist jedenfalls, dass Schüssel eine große – und sicher notwendige – Pensionsreform durchgeführt hat, allerdings ausschließlich auf dem Rücken der ASVG-Pensionisten, mit dem Versprechen der “Gleichstellung” aller Pensionisten (also auch der Beamten), was ihm aber gegen Neugebauer nicht gelungen ist; daher ist die Ungleichheit der Pensionen seit Schüssel noch größer geworden, als sie ohnedies schon war. Und Gorbach war ja damals voll dabei.

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