Die Politiker verschwenden das Geld, aber keinen Gedanken an …

Von | 7. Mai 2021

“… Große Zeitenwenden der Gesellschaft verlaufen meist unmerklich, bauen sich langsam auf. Heute sind wir aber Zeugen eines Hau-Ruck-Verfahrens in Europa und in den USA, das Wirtschaft und Gesellschaft innert Monaten verändert hat – leider nicht zum Besten. Denn mit noch nie gesehenen Ausgabenpaketen übernehmen die Staaten einen großen Teil des volkswirtschaftlichen Laufs, drucken die Notenbanken das Geld dafür, und streuen die Politiker dieses Geld direkt über die Haushalte. weiterlesen hier

4 Gedanken zu „Die Politiker verschwenden das Geld, aber keinen Gedanken an …

  1. sokrates9

    Der Bankomat als Heilsbringer ist erfunden worden! Warum hat der böse Trump das eigentlich nicht gemacht? Billionen in die Infrastruktur stecken, genauso arbeitsloss Einkommen für alle, warum ist er nicht auf diese
    geniale Idee gekommen? Waren es die Reste von Volkswirtschaftlichen Verständnis, dass Einnahmen – Ausgaben irgendwie in einer Balance stehen sollten??

  2. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Währunggeschichtlich kommt hier am nächsten die Ruhrland-Besetzung 1923 heran.

    Damals (wie heute bei der Virus-Chose) sagte man Millionen von Menschen sie sollen doch die Arbeit komplett einstellen und daheim bleiben, und “finanziert” wurde dies alles durch hemmungslosestes Gelddrucken, mit bekanntem Ende einer verglühenden Währung.

    Es geht einfach um ein verstohlenes Höherschrauben des allgemeinen Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen, und zwar weltweit da alle überschuldet wie Stabsoffiziere, und nicht “übergangsmäßig” wie von manchen Wirtschafszeitungs-Dummköpfen gemeint, sondern bleibend und dauerhaft, damit nominale Preisniveaus und nominale Schuldenstände wieder halbswegs tragfähig werden, mit dem Ergebnis natürlich dass jeder angesparte Dollar, Euro, Pfund, Ren Min Bi, Yen, usw. egal ob als Banknote, Münze, Giralgeld, Lebensversicherung, “Abfertigung neu”, usw. gehalten, kaufkraftmäßig jetzt schon abschmilzt und weiter wegschmelzen wird.

    Eigentlich, ich sage “eigentlich”, muss schon heute jeder Arbeiter, Angestellte und Unternehmer seine verlangten Löhne, Gehälter und Preise…na sagen wir gefühlsmäßig gleich einmal mindestens verdoppeln, um einen kurzen Vorsprung im Wegrennen vor dem kommenden (weiteren) Kaufkraftverlust zu haben, und seine angesparten (Giral)gelder in möglichst gängige und zukünftig verwendbare Gütern eintauschen.

    Und vielleicht dass es den Inflations-Gangstern in Politik und Banken dann die Lust am dem Inflationsspielchen vergeht wenn diese nicht mehr an der Spitze des Rennens stehen, sondern ganz hinten, weil man als Politiker und Bänkster den doppelten oder dreifachen Preis am Beschaffungsmarkt, oder privat im Geschäft oder Wirtshaus verrechnet bekommt, währenddessen ein normaler Mitbürger den normalen gängigen Preis verrechnet bekommt.

  3. Johannes

    Schulden sind immer ein Zeichen mangelnder Liquidität, wenn der Staat also zum Schuldner wird ist er nicht fähig Rücklagen zu bilden und aus diesen zu schöpfen.

    Die Schulden des Staates sind in Wirklichkeit die Schulden seiner Bürger.
    Jeder der Geld gespart hat, hat daher einen Teil dieses Geldes an den Staat verliehen und das mehrmals, eben mit jedem neuen Verschuldungspakez zusätzlich.

    Im Prinzip sehe ich hie das gleiche System wie es bei Madoff lange Teit gut funktioniert hat.

  4. Manfred Moschner

    Wohin das Geld letztendlich fließt, ist spätestens seit Mitte dieser Woche klar.
    Earnings Season an der new York Stock Exchange: Bank of America hat wieder eine schöne Analyse der Entwicklung der Dividenden(-ankündigungen) der letzten Jahrzehnte für die Unternehmen des Hauptindexes geliefert.
    Das Ergebnis ist atemberaubend: für ein Plus von 8% lassen Börsianer in normalen Zeiten schon die Korken knallen.
    Ein Plus von 800% (!!!!!) ist historisch noch nie dagewesen.
    Es bedeutet nur eines: hier hat eine “Revolution von oben” stattgefunden – eine ungeheure Umverteilung unter maßgeblicher Mithilfe der Staatsschergen. Und die Erwartungen gehen von noch höheren Umverteilungen aus.
    PS: Rückwirkend betrachtet, sind die bisher als extrem überbewertet empfundenen Kurse tatsächlich gerechtfertigt; ja sogar – im Lichte der Gewinnentwicklungen – unterbewertet. Die Insider haben wohl diese Entwicklung kommen sehen …..

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