Die Propaganda der EU-Versager ruiniert Europa

Von | 14. April 2016

Nach dem Ukraine-Referendum schäumt das EU-Establishment. Das Problem: Die Leute, die Europa mit elitärem Denken, Größenwahn und Tatsachenignoranz an die Wand gefahren haben, wollen jetzt Retter sein.

9 Gedanken zu „Die Propaganda der EU-Versager ruiniert Europa

  1. Thomas Holzer

    @Ortner
    Und der ganze Beitrag besteht aus diesen zwei Sätzen?! 😉

  2. Selbstdenker

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

    “‘In Zeiten, in denen das europäische Projekt zu scheitern droht, präsentiert Ulrike Guérot einen mutigen und kraftvollen Entwurf, wie Europa von Grund auf neu gedacht werden kann. In ihrem Buch skizziert sie eine nach-nationale Demokratie in Europa, ein Netzwerk aus Regionen und Städten, über die das schützende Dach einer Europäischen Republik gespannt wird, unter dem alle europäischen BürgerInnen politisch gleichgestellt sind …’ So soll Europa ‘zur Avantgarde auf dem Weg in eine Weltbürgerunion’ werden. Nicht mehr und nicht weniger.”

    Der Wahnsinn hat einen Namen.

  3. Falke

    Ein “Glück”, dass es Europapolitiker und Journalisten gibt, die dem dummen Volk sagen, was Sache ist und möglichst verhindern wollen, dass die leichtgläubige und uninformierte Bevölkerung mittels Volksabstimmungen eine andere Meinung äußert, als die geistig über allem und allen stehende EU-Führung als die einzig richtige erkannt hat.

  4. gms

    Selbstdenker,

    [ Ulrike Guérot — So soll Europa ‚zur Avantgarde auf dem Weg in eine Weltbürgerunion‘ werden. Nicht mehr und nicht weniger. ]

    > Der Wahnsinn hat einen Namen.

    Der Wahnsinn hat nicht nur einen Namen, sondern auch eine Herkunft. Aufgebaut wurde Ulrike Guérot beim German Marshall Fund, was sie befähigte, danach von 2007 bis 2013 Statthalterin des Council on Foreign Relations in Berlin zu sein. (Ihr bekanntester Buddy in Crime ist übrigens Jan Techau von Carnegie-Europe.)

    Recht unverblümt (“ob Sie es wollen oder nicht”) plauderte die Dame über die ‘deutsche Frage’ [1], darüber, was Schäuble schon anfangs der 90er-Jahre über die ‘Fehler’ des Maastrich-Vertrags wußte und worauf er demgemäß abzielte, nämlich die politische Kernunion der Euroländer [2], rezent auf den Punkt gebracht als ‘A new treaty for the eurozone’ [3].

    Daß die Wahnsinnigen irgendwann ihren Plan und die Karten, die sie sich dabei selbst zuspielten, auf den Tisch legen, war kristallklar, doch wer zuvor des Irrsinns Methode aufzeigte, galt als paranoider Spinner.

    Wie geht es politmedial weiter: Im kommenden Sommer kulminieren gleichzeitig Flüchtlings-, Griechenland- und Ukrainekrise, was zugleich die perfekte Brechstange darstellt, die Staatsgebiete aktuell noch renitenter Bürger alternativlos in die politische Union zu hebeln. Um ihre Zustimmung gefragt werden dabei speziell deutsche und in deren Schlepptau österreichische Bürger nicht, sind sie der Propaganda nach doch Profiteure der geplanten Vergemeinschaftung.

    [1] youtube.com/watch?v=8Sv-jl5V22I
    2013: Ulrike Guerot äußert sich erneut zur Neuen Deutschen Frage (11 Minuten)
    [2] cducsu.de/upload/schaeublelamers94.pdf
    1994: Überlegungen zur europäischen Politik
    [3] epc.eu/pub_details.php?cat_id=1&pub_id=6229
    2016: The Protocol of Frankfurt: a new treaty for the eurozone

  5. Selbstdenker

    @gms:
    Betreffend Ulrike Guérot kann man nur sagen: Narrenmund tut Wahrheit kund.

    Solchen Idot*Innen muss man dankbar sein, da sie den Mund nicht halten können, auch wenn ihr affektiertes Gehabe (“ich komme gerade aus Paris…”, “ich komme gerade aus Paris…”) geradezu unerträglich ist.

    Ich hoffe die EU zerlegt es, bevor die EU den Rest Europas und die europäischen Bürger zerlegt.

  6. mariuslupus

    @Selbstdenker
    Auch die Schweiz ist nicht mehr das, was sie mal war. Panzergrenadiere, klingt gut, aber, der politische Auftrag fehlt. Der Bundesrat ist in der Zwischenzeit EU-hörig.

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