Die Regierung bittet das Volk um Mitarbeit

Von | 19. Juni 2016

“….Den „Menschen draußen im Lande“ wird immer wieder gesagt, dass sie ihren „Wohlstand“ teilen müssen und dass es „in einer globalisierten Welt“ nicht mehr angeht, dass „ein Teil in Reichtum und Frieden lebt, während andere Regionen in Krieg und Not versinken“. Wie sollen ein Busfahrer bei den lokalen Verkehrsbetrieben, eine Verkäuferin bei C&A oder eine Kita-Erzieherin diesen Satz verstehen? Dass sie zu viel verdienen? Dass die Globalisierung danach verlangt, weltweit gleiche Verhältnisse herzustellen, und das auf Kosten jener, die „in Reichtum und Frieden“ leben, während der Rest „in Krieg und Not“ versinkt? Wird die globale Gerechtigkeit erst dann vollendet sein, wenn alle in Krieg und Not leben? Sind wir deswegen so wild entschlossen, die Konflikte dieser Welt nach Deutschland zu importieren?…..” (Broder, hier)

4 Gedanken zu „Die Regierung bittet das Volk um Mitarbeit

  1. Johannes

    Vielen Dank, dieser Artikel war wie eine Sauerstofftherapie, beim lesen hatte man das Gefühl als ob man schwere Ketten für eine kurze Zeit ablegen darf um durch zu atmen. Bitte schreiben sie noch oft diese Wahrheit, die niemand, auch jene nicht die so gerne stigmatisieren manipulieren können.
    Es würde mich interessieren was ihrer Meinung nach der Grund dafür ist das die gesamte politische Führung von der EU Ebene abwärts sich so sträubt ihre Sichtweise. Herr Broder zu verstehen.

  2. Falke

    Heiko Maas ist wohl zu jung, um die DDR in ihrer “Blütezeit” erlebt zu haben (das haben wohl Merkel und Gauck, und das merkt man auch), wer sich diesen Staat aber zurückwünscht, hat in Maas ein lebendiges Beispiel dafür, wie der Staat dort mit seinen Bürgern umgegangen ist.

  3. Fragolin

    @Falke
    Deshalb reagieren Ex-DDR-Leute mit genug Alter auch so:

  4. Falke

    @Fragolin
    Kenne das Video. Das passiert halt, wenn man sich in die Ex-DDR begibt und glaubt, dass man den Leuten dort auch heute noch das Maul verbieten kann; und möglicherweise noch erwartet, dafür respektiert und gelobt zu werden. Maas wird sich wohl hüten, nochmals dorthin zu fahren und wird wohl nur noch aus sicherer Entfernung auf die dortigen Wutbürger und die AfD hinhauen.

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