“Die Regierung wird mir 20-30% meines Vermögens nehmen”

Von | 28. März 2013

“...Until now, the bailouts in Europe and the U.S. were at the expense of the taxpayer. And from now onwards, in my view, the bailouts will also be at the expense of the asset holders, the well-to-do people. So if you have money — like I am concerned — I am sure the governments will one day take away 20-30% of my wealth.” (Der renommierte Investor Marc Faber / “Bloomberg TV”)

14 Gedanken zu „“Die Regierung wird mir 20-30% meines Vermögens nehmen”

  1. Feldheld

    Jo, alles arme Opfer des böhsen Staates.

    Ich bin ja auch sehr dafür, daß der Staat keine Bailouts mehr macht. Dann bleibt Leuten wie Faber oder den Kunden zypriotischer Banken allerdings weit weniger von ihrem Geld als mit Steuerzahlers Hilfe.

  2. Roms

    20-30 Prozent? Ein Witz! Der hat wohl noch nie was von Österreich gehört?

  3. Thomas Holzer

    @Roms
    So ist es; in Zypern angeblicher Weise bis zu 80%, in Frankreich wurden ja auch schon 75% angedacht

  4. Christian Peter

    @Feldheld

    Richtig. Ohne Staatshilfen müssten nicht wenige Banker von
    der Sozialhilfe leben – vor allem in den USA.

  5. Roms

    @rubens
    Alle Abgaben sind sind Substanzabbau und Vermögenssteuern gibt es auch heute in Österreich nicht zu knapp, nur kommen sie in einem anderen Gewand daher.

  6. Samtpfote

    Bitte lieber Staat, zahl’ mir was fürs Steuerzahlen…. ….

  7. Herr Karl jun.

    @Feldheld
    In unseren Breiten hat der “Staat” ja wiederholt gezeigt, wozu er fähig ist. Unter seiner Panier wurden Kriege angezettelt und geführt, Menschen systematisch gedemütigt, vertrieben oder sogar umgebracht und regelmäßig Menschen- und Eigentumsrechte verletzt. Nicht wenige Staaten sind heute schlichtweg Gauner- und Verbrecherregime, eine Mehrheit der Staaten ist zumindest dysfunktional. Die sogenannten Wohlfahrtsstaaten sind da im Grunde gemommen keine Ausnahme, denn ihr Geschäftsmodell ist alles andere als nachhaltig. Nachdem die Schulden dieser “Wohlfahrtstaaten” und seiner Einrichtungen ein gutes Drittel aller Ausleihungen (im weitesten Sinne) bei den Banken ausmachen, ist die Rettung der Banken durch die Staaten ein verzweifelter Versuch der Selbstrettung (und Staats-Benefiziare).
    Der “Staat” hat empirisch und strukturell also tatsächlich die Tendenz und das das Zeug dazu, “böhse” zu sein.

  8. Thomas F.

    @Thomas Holzer
    Den Einlagensparern auf Zypern wurden nicht 80% vom Staat genommen. Es wurde von den Bankmanagern in den Sand gesetzt, mehr als das. Und jetzt werden ihnen wenigsten 20% von den Steuerzahlern anderer Staaten, darunter auch Österreich, zurückerstattet. Auf Gesten der Dankbarkeit warten wir noch.

  9. Thomas Holzer

    @Thomas F.
    Sorry, aber primär die Politiker haben es wieder einmal verbockt!
    Mit dem “haircut” für Griechenland war es klar, daß binnen kürzester Zeit die zypriotischen Banken mehr als nur in Schieflage geraten werden.
    Alle für den “griechischen haircut” verantwortlichen Politiker haben dieses Fakt billigend in Kauf genommen.
    Ich bin mittlerweile überzeugt, daß die Agenda der EU-Granden nicht primär die “Rettung des Euro” ist, sondern vielmehr durch all diese “alternativlosen Rettungsmaßnahmen” den EU-Einheitsstaat -an allen Verträgen vorbei- binnen kürzester Zeit zu verwirklichen.
    ad informationem: der Kauf von ach so sicheren Staatsanleihen durch Banken ist von der Finanztransaktionssteuer ausgenommen (ein Schelm, wer Böses dabei denkt)
    it’s always the politics

  10. FDominicus

    @Herr Karl jun.
    Sollten Sie einmal in der Nähe sein, lade ich Sie gerne dafür einmal ein. Es ist traurig, daß so wenig Leute es so wie Sie sehen… Der Glaube an den “gerechten” Staat ist eine der 2 großen Lügen der heutigen Zeit…

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