Die Regierungen löschen Corona-Feuer mit Benzin

Von | 11. Mai 2021

(A. UNTERBERGER) Fast überall in Europa und erst recht in den USA – wo man schon im Vorjahr ausreichend Impfstoff bestellt hat – gibt es erfreuliche Anzeichen: Die Konjunktur springt an. Selbst wenn es noch da und dort Rückschläge geben sollte und kürzere Lockdowns noch immer möglich sind, scheint das Schlimmste überwunden. Da können wir uns doch alle freuen – oder? Nein, denn überhaupt nicht erfreulich ist, wie die Politik darauf reagiert.

Nämlich völlig falsch. Überall wird vielmehr zusätzlich Benzin in die ohnedies auflodernde Glut geschüttet. In Europa sind es 750 Milliarden Euro, in den USA gar 1,9 Billionen Dollar.

Das sind die weitaus umfangreichsten, noch dazu überall gleichzeitig erfolgenden prozyklischen Maßnahmen der Wirtschaftsgeschichte. Dabei ist nichts von diesen Geldern irgendwo vorhanden. Alles wird durch die Notenpressen der Zentralbanken (schein-)finanziert. Diese haben inzwischen jeden Widerstand, jede Stabilitätsorientierung aufgegeben. weiter hier

4 Gedanken zu „Die Regierungen löschen Corona-Feuer mit Benzin

  1. GeBa

    Warum man auf den 10.000,– € herumreitet verstehe ich nicht, hat bisher noch jemand mit Bargeld bezahlt, wenn er eine so große Anschaffung tätigte? Wohl kaum! Man will eher schon die kleineren Beträge damit erfassen. Nur DAS wird hoffentlich nie gelingen!
    Ich fand es super, wenn ich z.B. ein paar Tage in Schweden war, nicht umwechseln musste und sogar den Kaffee am Kiosk auf der Straße mit Kreditkarte bezahlen konnte. Zuhause würde ich mir damit einfach nur lächerlich vorkommen.

  2. CE___

    “Warum man auf den 10.000,– € herumreitet verstehe ich nicht, hat bisher noch jemand mit Bargeld bezahlt, wenn er eine so große Anschaffung tätigte?”

    Ja, ich zum Beispiel, wie viele andere Österreicher. Ist vielleicht irgendwas schlecht daran?

    Gerade einem Staat gegenüber, angefüllt zum Erbrechen mit lauter darin tätigen übergriffigen Mitmenschen, sollte man eher nicht solche nonchalance walten lassen.

    Vor allem nicht wenn man sich die Währungsgeschichte so mancher Euro-Staaten ansieht (10.000 Geldeinheiten für einen kleinen Kaffee oder Cola, Stichwort Italien oder Griechenland) und damit eng verknüpft die Eurozonen-Bankkunden-Bail-in-Grenze von, man möge mich korrigieren wenn falsch, von € 100.000, Stichwort “Zyprisierung” anno 2013, und die gerade anrauschenden Teuerungswellen die uns alle einmal zu nominalen Euro-Milliardären machen wird.

    Es könnte, nein es wird, eher schneller als später, so weit seit dass mit 10.000 Euronen sich ein Kaffeetscherl ausgeht, und ergo bei einem Bail-in von allem über 100.000 Euro auf der Bank im Falle eines Bankenkrachs gerade einmal, naja, kaufkraftmäßig ein Schnitzerl mit Salat vom Staat, hüstel, “garantiert” wird, und alles andere drüber einkassiert.

    Und da reden wir noch gar nicht von der totalitären Komplett-Überwachung.

  3. CE___

    “…kürzere Lockdowns noch immer möglich sind, scheint das Schlimmste überwunden. …”

    Solange “Lockdowns” möglich sind, solange ist eben NICHT das Schlimmste überwunden.

    Solange irgendwer in einem Staat von Lockdowns faselt, sollte man als Unternehmer sein Pulver absolut trocken halten und sich am besten eine andere geographische Weide für seine Entfaltung suchen, ansonsten man nur ein Hasardeur ist.

    Und das ganze Geld was da ausgeschüttet wurde, war eben nötig dass uns der ganze Wirtschafts- und Finanzkreislauf anno März 2020 nicht sofort kollabiert ist aufgrund wieder eben der Lockdowns.

    Mit natürlich der Folge einer nun schon sichtbaren und noch stärker werdenden Teuerung.

  4. Mona Rieboldt

    Sie fangen halt hoch an mit 10.000 Euro, weil das den meisten egal ist, weil sie gar nicht soviel haben. Dann werden sie die Beträge langsam herunter setzen. Das Ziel ist, uns das Bargeld weg zu nehmen.

    Dann hat uns der Staat ganz in der Hand, kann das Konto sperren, wann er will. Das war ja mal in Griechenland so, dass man nur eine kleine Summe abheben durfte. Und es geht den Staat nichts an, wofür ich mein Geld ausgebe. Wer nur mit Karte bezahlen kann, ist gläsern für den Staat.

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