“Die Regierungen lügen über die Inflation”

Von | 16. Januar 2018

“We are already seeing inflation in many places and many products, [but] most governments lie about it. They have a reason to lie about it. Prices are going up and it is going to get worse. In the past three or four years, inflation has been covered up by the [fall in] crude oil prices, which have come down so much. It is the single most important thing in the cost of living.” (der legendäre Investor Jim Rogers, hier)

5 Gedanken zu „“Die Regierungen lügen über die Inflation”

  1. Kluftinger

    Die Frage, warum die Regierungen (betr. Inflation ) lügen ist relativ einfach zu beantworten:
    Bei der Null-Zins- Politik der EZB würde das Ausmaß der Enteignung der Bevölkerung noch deutlicher.
    Das will man tunlichst vermeiden. (oder warum verbieten sie jetzt schon vorsorglich Handfeuerwaffen 🙁 )

  2. CE___

    Vollkommen richtig, was der Hr. Rogers da sagt.

    Und, möchte man hinzufügen, dort wo vielleicht die Preise nicht steigen,…

    …verringern sich Packungsgrößen und Inhaltsmengen, also versteckte Preisinflation

    …werden Services und Dienstleistungen abgebaut und eingespart

    …werden Kosteneinsparungen, u.a. durch die Substituierung teurerer Rohstoffe durch billigere Rohstoffe, aber auch durch höhere Produktivität, NICHT an die Konsumenten weitergegeben, sondern einbehalten um Preissteigerungen in anderen Bereichen auszugleichen

    Eh’ das wie es immer war, nur das es der heutige “aufgeklärte” und “drei-fach studierte” (hüstel, hüstel) Konsument nicht mehr mitbekommt, im Gegensatz zum dümmsten Bauern vor 200 Jahren.

  3. sokrates9

    Richtiger Ansatz! Speziell durch die sinkenden Ölpreise wurde in den letzten Jahren die Inflation
    massiv gedämpft!

  4. Falke

    Die Inflationsrate wird auch noch dadurch verfälscht, dass im Warenkorb eine Menge Produkte sind (Fernseher, Computer, Handys), die aufgrund des technischen Fortschritts ständig billiger werden, die man sich aber natürlich nicht täglich kauft.

  5. Leitwolf

    Pssst, nicht weitersagen! Das sind ja quasi Insiderinformationen eines Starinvestors. Es ist ja nicht so, als ob man das ganz konkret auf der Seite der Statistik Austria nachlesen könnte..

    “Als Mittelungsverfahren kommt derzeit nur das geometrische Mittel der Preisveränderungen zur
    Anwendung (Jevons Index). Tabelle 9 enthält die laut EU-Verordnung 1749/96 Anhang II erlaubten
    Formeln zur Berechnung der Elementaraggregate. Die für den VPI bis 2005 verwendete
    Methode des Durchschnittes der relativen Preise (Carli-Index) kann zu Verzerrungen nach oben
    führen, weshalb sie auf EU-Ebene für die Anwendung beim HVPI untersagt wurde.”

    http://statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_PDF_FILE&RevisionSelectionMethod=LatestReleased&dDocName=003214

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