Die Rückkehr der Blase

Man muss schon sagen, dass wir uns bei Anleihen, Aktien und anderen Vermögenspreisen – die dramatisch gestiegen sind – wieder in einer riesigen Finanzblase befinden.“ (Marc Faber, Investor und Herausgeber des Gloom, Boom & Doom Report)

2 comments

  1. Leitwolf

    Zum Verständnis: Wir befinden uns längst in der Hochkonjunktur! Man braucht sich nur etwa den Ifo Geschäftsklima Index ansehen um festzustellen, dass dieser weit über dem langjährigen Schnitt liegt. Sämtiche Maßnahmen zur Behebung “der Krise” waren und sind ja darauf gerichtet den Konjunkturzyklus wieder auf die obere Spitze zu treiben.

    Das Problem ist, dass es in der Natur eine Zyklus liegt sich weiter zu drehen. Auch ein Pendel schlägt immer in beide Richtungen aus. Um so mehr Energie man hinein steckt, desto heftiger werden die Ausschläge. Das ist simple Physik.

    Eine Überhitzung der Wirtschaft ist schwer zu erkennen, wenn sie von langfristiger Stagnation maskiert wird. Dass 2 – 3% Wachstum (wovon die Hälfte noch irreal sein dürfte) schon viel zu viel sind, wird man sich ungern eingestehen. Doch so ist es. Wachstum im eigentlich Sinne (also strukturell, nicht konjunkturell) haben wir schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

    Dennoch wird diese Blase nicht so schnell platzen. Es wird noch 2, 3 Jahre dauern bis Aktienkurse, Optimismus und eine gerüttelt Maß an Inflation richtig angezogen haben. Dann erst werden alle Zutaten für den wirtschaftlichen Armageddon zusammengebraut sein. Denn die nächste Welle wird heftiger und für die dann ohnehin angeschlagen Staaten nicht mehr zu schlucken sein.

  2. Turing

    Natürlich ging es in den letzten rasant nach oben, aber die Börsen haben übertrieben, nach unten. Die Aktien sind häufig noch fair bewertet. Leider nicht mehr billig. 🙂 Und günstige Perlen an den Börsen findet man immer noch. Ich habe bereits ein britisches Pharmaunternehmen ins Auge gefasst.

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