Die Rückkehr der Koran-Verteiler

Von | 24. Juli 2016

“….Vor Weihnachten verschwanden sie freiwillig von der Bildoberfläche – jetzt treten sie wieder in Erscheinung: die Koran-Verteiler. Der erste Stand steht seit voriger Woche in der Wiener Josefstadt….” (hier)

50 Gedanken zu „Die Rückkehr der Koran-Verteiler

  1. Antonia Feretti

    Hat vielleicht etwas Gutes, nämlich dann, wenn jene, an die der Koran verteilt wird, diesen auch lesen. Das ist etwas mühsam, aber gibt einen guten Einblick in islamische Weltanschauung. Allen jenen, die jetzt reflexartig schreien, Bibel oder Koran sei doch dasselbe, rate ich, auch das Neue Testament zu lesen (wesentlich kürzer und deutlich “unterhaltsamer” als der Koran). Die Kenntnis beider Schriften würde die Qualität der aktuellen Diskussionen enorm steigern.

  2. Christian Peter

    Weit mehr Sorgen bereitet der Islamunterricht an öffentlichen Schulen auf Kosten der Steuerzahler und andere unfassbare Privilegien des Islam in Österreich – dieser Wahnsinn muss beendet werden.

  3. Fragolin

    Nach Kalif Receps Säuberungsaktionen gegen ungläubiges Ungeziefer und der offenen Siegesfeier seiner Getreuen in Wien (die den Sieg der “Demokratie” mit islamistischem Antlitz mit “Allahu-akbar”-Geplärre feiern, aber niemals mit Lobesparolen über die Demokratie) bekommen seine Missionare wieder ideologisches Oberwasser. Sie können offen provozieren, der Schutz des Staates ist ihnen gewiss, denn in Österreich ist es strafbar, die Verteiler der mit Brutalität gespickten Gebrauchsanleitung zur Endlösung der Ungläubigenfrage an deren Tun zu hindern, denn der neue Faschismus kommt als Religion daher, und die ist, pikanterweise, heilig. Wer als “Ungläubiger” irgend etwas gegen die Verteilung jenes Pamphletes unternimmt, das seine Ausrottung propagiert, wird von seinem eigenen Staatsapparat strafrechtlich verfolgt.
    Irgendwie ist diese Welt ein Irrenhaus.

  4. Mona Rieboldt

    Ich will mich weder mit dem Koran noch dem Islam beschäftigen. Mich interessiert auch nicht der Hinduismus oder Buddhismus. Ich will auch nicht mit gläubigen Moslems über den Koran diskutieren. Es ist mir völlig gleichgültig, was im Koran steht. Oder lesen vielleicht Muslime die Bibel? Religion ist Privatsache eines jeden Menschen, gleichgültig an was er glaubt und wenn es an den Nudelgott ist. Ich toleriere eine jede Religion, auch wenn sie mir nicht gefällt.

    Der politische Islam hat aber nichts mit Religion zu tun, sondern ist vergleichbar mit Faschismus und Kommunismus. Und wie der politische Islam aussieht, muss man nur nach Iran und Saudi-Arabien gucken.

  5. Fragolin

    Oje, diese Blockadesoftware ist lästig! Und das bei harmlosen Tiernamen.
    Na gut, ich versuche es mal mit einem anderen Viech:

    @Mona Rieboldt
    Richtig. Erst sprengen ihre radikalen Märtyrer unsere Mitbürger in die Luft, meucheln sie mit Auto, Axt oder Messer, und verlangen dann von uns, wir sollten gefälligst ihre ganzen Hetzschriften lesen um den Zusammenhang zu beweisen, den sie selbst durch ihr “Allahu-akbar”-Geschrei während des Meuchelns hergestellt haben. Sie machen sich einen Spaß daraus, von bekopftuchten überheblich grinsenden Vorzeigemuslimas diese Beweise dann als ungültig erklären zu lassen, weil man den Koran eben nicht wie ein richtiger Muslim gelesen habe und versuchen so, einen zu zwingen sich noch intensiver mit ihrer Hasspropaganda auseinanderzusetzen.
    Dabei ist dieses Pamphlet der Surensöhne derart abartig und ekelhaft, dass man sich gar nicht damit auseinandersetzen möchte. Auch nicht mit den kranken “Auslegungen” ihrer Führer. Ich möchte nur das elementare Menschenrecht einfordern, mich gegen eine Religion, egal wie sie sich nennt, zur Wehr setzen zu dürfen, deren Anhänger nach meinem Leben und dem meiner Kinder trachten.

    He, es waren grundsätzlich Muslime, die im Namen des Islam getötet haben, Todesfatwas vollstreckt oder getreu den Aufforderungen ihrer religiösen Führer ungläubigen Dreck, Schwule, Geisteskranke und Islamfeinde in die Hölle geschickt haben. Der Zusammenhang ist bereits bewiesen und die Beweispflicht liegt nicht bei uns sondern bei den Anhängern jenes Glaubens, dessen sprenggläubige Vorkämpfer für etwa 99% aller Terrortoten der Welt (und das sind zehntausende im Jahr, erst gestern wieder über 80 in Kabul) verantwortlich zeichnen.

    Es ist die hinterfotzigste Art, eine Religion zu verbreiten, die es überhaupt gibt. Und wir lassen sie im geiste falsch verstandener Toleranz gewähren. Keine Kuh ist so blöd, sich ein Stück Lende von einem Löwen herausbeißen zu lassen, weil sie Verständnis für die Situation seiner Kinder hat.

  6. CE___

    @ Mona Rieboldt

    “Ich toleriere eine jede Religion, auch wenn sie mir nicht gefällt.”
    “Der politische Islam hat aber nichts mit Religion zu tun”

    Ich denke so macht man es sich sehr einfach. Und verfängt sich in einem geistigen liberalen gordischen Knoten. Liberalität gegenüber Illiberalem, noch dazu importiertem, ist ein sicherer Weg in den Untergang der Liberalität. Bei Toleranz detto. Ich halte es da eher mit Broder der dies vor einigen Tagen exzellent darbrachte.

    Ich denke auch die künstliche Unterscheidung “politischer Islam” mit “Islam” ist gerade bei dieser Religion falsch. Der Islam versteht sich als allumfassende Religion betreffend Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, als ein ganzheitliches Gedankengebäude, mit eben dieser innewohnenden Anziehungskraft und Sprengkraft.

    Auch wenn Sozialisten/Kommunisten dieses Gedankenspiel der künstlichen Unterscheidung immer wieder vorhüpfen, der untergegangene real existierende Sozialismus habe ja nichts mit den Pamphleten von Marx, Engels’ und Konsorten zu tun gehabt, sollte man gerade beim Islam nicht darauf einsteigen.

    Und mit dem Islam wird uns auch nicht ein zero-toleranter Anti-Terror,- Polizei- und Überwachungsstaat helfen das Problem aufzulösen. Das hüpfen uns die Israelis gerade leidvoll vor.

    Aber so wie es aussieht werden wir diese Placebo-Lösung halt auch noch durchhüpfen müssen.

  7. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Eine Bücherverteilung ist keine Provokation, auch wenn sich manche provoziert fühlen sollten.
    Man lasse doch bitte die Kirche im Dorf.

  8. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Wenn in dem Buch drinsteht, dass jene, an die es verteilt wird, auf kreative Weise zu meucheln sind, ist das sehr wohl eine Provokation. Wir reden hier von einer religiösen Hetzschrift und nicht von einem Katzenkrimi (die bei uns sehr wohl verboten sind, weil gegen den Autor eine Buchhandelsfatwa ausgesprochen wurde).
    Wen es interessiert, der soll sich sein Exemplar bei der örtlichen Moschee abholen oder sich gratis aus dem Netz laden, aber im öffentlichen Raum möchte ich nicht von Leuten belästigt werden, die mir lächelnd eine fschistische Hetzschrift aufquatschen wollen, die meine Vernichtung propagiert.
    Irgendwo hat Toleranz ihre Grenzen.

  9. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Die Interpretation des Geschriebenen ist noch immer dem Menschen überlassen; ich bin überzeugt, daß Sie die Standhaftigkeit und Größe besitzen, sich von derlei lächerlichen Aktionen nicht belästigt zu fühlen.
    Diese Pauschalverurteilungen, diese Sippenhaft nehmen langsam pathologische Züge an.
    Es steht jedem frei, sich neben den Koranverteilern zu platzieren und Bücher von Plato, Aristoteles, Thomas von Aquin, Kant, Voltaire, Diderot, Nietzsche, Schopenhauer, Heidegger, meinetwegen auch Adorno, und/oder Marquis de Sade, zu verteilen.

  10. Thomas Holzer

    Nachtrag:
    Meine bescheidenen Meinung nach kann sich nur jemand, welcher in seinem Weltbild (noch) nicht gefestigt ist, durch Bücherverteilungen belästigt fühlen.
    Oder stellen Sie sich daneben und beschallen die Koranverteiler mit gregorianischen Chorälen 😉

  11. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Seien’s mir net bös’, aber sie faseln noch dann von Sippenhaft wenn jemand die SS als Verbecherorganisation bezeichnet, oder? Wenn wir über Sippenhaft reden wollen, nehmen wir von mir aus die Benes-Dekrete her.
    Hier geht es um eine Armee, und nur weil die nicht in Springerstiefeln kommt sondern mit Hirnwindel und Hetzschrift, muss man ihr nicht Tür und Tor öffnen. Träumen Sie weiter von der liberalen Welt des Jeder-darf-alles, ich würde so eine Welt auch schöner finden, aber leider haben wir so etwas wie Realität, und in dieser Realität versucht eine Allianz aus völkervernichtender Ideologie der EU-Bonzen und weltmissionarischer aggressiver Kriegsreligion uns fertig zu machen. Dass Sie das Individuum hochhalten ist lobens- und bewundernswert, aber wer sich mit Gruppendynamik und Schwarmverhalten beschäftigt, legt den Glauben an die unbedingte Macht des Individuums bald ab.
    Die Realität entspricht nicht immer dem Wunsch, auch wenn große Philosophen wahrhaft edle menschenbilder gezeichnet haben, halte ich den Schmalnasenaffen für ein Rudeltier mit sehr dünner zivilatorischer Kruste. Und die Ablehnung der Wahrnehmung einer Gruppe als Gruppe löst das Problem nicht, das daraus entsteht, dass Menschen sich gruppenorientiert verhalten.
    Wenn Sie glauben, gegen die Symbolmacht dieser Gotteskrieger anzukommen (diese Koranverteilungen sind eine strategische Maßnahme, um erstens vor den eigenen Kriegern zu demonstrieren, dass wir die Lehre friedlich empfangen und zweitens das Argument zum Abschlachten zu haben, weil wir sie trotz Kenntnis abgelehnt haben), indem man gregorianische Choräle anstimmt, bewegen Sie sich leider auf dem Niveau von Frau Merkel, die gegen muslimischen Terror einen Besuch in der Kirche und das Vorlesen der Weihnachtsgeschichte empfiehlt. Das erachte ich als weit unter Ihrem Niveau.

  12. stiller Mitleser

    Also ich denke, daß niemand durch einsames Koranlesen radikalisiert wird. Außerdem liest kein Jugendlicher ein Buch, noch dazu so ein fades, repetitives; man radikalisiert sich übers net und vor allem über direkte Kontakte und bestimmte Moscheen (Identifikation! Bilder! Gefühle! Nähe!) mit mitreissenden Predigern und andren urcoolen brothers. Das Buch selbst wird dann zu Haus auf ein gesticktes Deckerl
    ins Regal gelegt oder eh verräumt und vergessen. Suren rezitieren ist was für Religionslehrerinnen und Talibans. – Wenn ich Koranverteiler seh, geh ich hin, nehme gern einen Band und rede freundlich mit ihnen, höre vor allem zu, sie interessieren mich nämlich, ethnologisch, soziologisch, persönlich.
    Salafisten betreiben Koranschulen, in die manche Eltern ihre Kinder zusätzlich zum Islam-Unterricht in der Schule schicken, meist Samstags, was bei den hier aufgewachsenen Kindern nicht arg beliebt ist, und wo
    still in Reihen gehockt wird und Suren, die man nicht kapiert, da man ja kein Arabisch kann, auswendig gelernt werden. Es bedeutet auch Vertrautgemachtwerden mit orientalischem Dekor, Habitus und Alltagsbräuchen. Meist trollen sich die Jugendlichen aber wieder: zu fad, irgendwie auch weibisch und uncool was die Typen dort anhaben und den ganzen Tag so tun. Die Koranschule ist was für Kinder. Radikalisierung passiert anders, nämlich (auch) über attraktive, idealtypische Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit, deswegen rücken dann 15jährige Mädels aus, um ihren Helden zu finden.

  13. Enpi

    Der Holzer würde sicherlich auch “Mein Kampf” Verteilungen verteidigen. (“weils ja nur ein Buch ist”) Find ich amüsant und konstatiere: nachdem die Liberalen als dritte gesellschaftliche Kraft über keinerlei Macht mehr verfügen, bleiben offensichtlich nur mehr die fanatischsten Vertreter dieser im Prinzip sympathischen, aber auch vollkommen wirklichkeitsfremden, Ideologie über.

  14. Thomas Holzer

    @Enpi
    Sie haben vollkommen recht! Es gibt keinen Grund irgendein Buch zu verbieten. Wenn Sie eines verbieten, haben Sie die Tür für weitere Verbote weit geöffnet.
    Es werden Forderungen nach dem Verbot des Koran erhoben, andere fordern das Verbot der z.B. “satanischen Verse”, wieder andere Bücher von Sarrazin und/oder Pirincci et al.; einmal begonnen, wird es kein Ende geben, vor allem in unserer Zeit, in der es immer wieder -forciert durch “unsere” Politikerdarsteller- jemanden geben wird, welcher sich durch das gedruckte und geschriebene Wort diskriminiert fühlt.

    @Fragolin
    “Hier geht es um eine Armee”
    Sie belieben, zumindest leicht zu übertreiben.

  15. Antonia Feretti

    Was für eine Diskussion!!!Wie bitte will man sich ein Bild über eine Weltanschauung machen, wenn es verboten ist, ihr “heiliges Buch” zu lesen??? Und ja, niemand radikalisiert sich beim Lesen dieses tatsächlich sehr faden Buches. Aber: sein Inhalt ist Grundlage und Rechtfertigung für radikalislamische Weltanschauung. Man erkennt durch die Lektüre, daß die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ein Unsinn ist. Dieses Buch gilt gläubigen Muslimen, und derer gibt es sehr viele, als “DAS Wort Allahs”. Das muss man erst einmal verstanden haben, bevor man sich in irgendeine Richtung eine Meinung oder ein Urteil bildet.

  16. Gerald

    Als Jugendlicher hat man früher das kommunistische Manifest, die Bibel, den Koran, Mein Kampf, und vielerlei anderen Geistesmüll gelesen. Man war schließlich auf der Suche nach “DER” Wahrheit.
    Aus all diesen Wahrheiten ist der Koran wohl die gefährlichste, eben aus dem Grund, weil sie als Religion getarnt angeboten wird. Das harmloseste von allen ist wahrscheinlich jenes Buch unseres Landsmannes, der dieses, bezogen auf den Inhalt bestimmt imzuge einer langanhaltenden Darmgrippe schrieb. Unter dem Deckmantel der anderen hier genannten in Buchform gefassten Wahrheiten verloren wesentlich mehr Menschen ihr Leben und wir leiden heute noch darunter. Explizite Aufrufe zu Unterdrückung und Mord Andersdenkender samt Weltherrschaftsansprüche inbegriffen.

  17. rb

    Was jetzt seit einiger Zeit läuft,ist ein inverser Nationalsozialismus – die Juden sind nun wir.
    Auch damals sind die Juden nicht sofort geflüchtet,weil sie derartiges einfach nicht für möglich hielten.

  18. Fragolin

    @Antonia Feretti
    Erstmal fordert hier keiner ein Verbot dieses Machwerks. Ich wage nur darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Verteilung der Kampfschrift der Mujahiddin nach den Vorkommnissen der letzten Wochen um eine Provokation und außerdem eine propagandistische Aktion der muslimischen Vorkämpfer handelt, die sich hier im Lande aufhalten.
    Wie viele von denen mit welcher Geschwindigkeit dazu gebracht werden, in Reih’ und Gleid durch Wiens nächtliche Straßen zu marschieren und ihren Kampfruf zu plärren haben wir gerade erst erlebt. (@Thomas Holzer, ja das ist eine Armee. Und Sie können etwas Wertvolles darauf verwetten, dass die bewaffnet sind und ihrem Versprechen, für ihren Kalifen zu töten, durchaus ernst meinen.)
    Sollen sie das Zeug über ihre Moscheen verteilen oder im Buchladen abieten; es steht jedem frei, sich damit auseinanderzusetzen. Aber, und das ist der für mich durchaus springende Punkt, ich fordere das Menschenrecht für Alle, sich ganz allein durch das Handeln muslimischer Radikaler eine ablehnende Meinung bilden zu dürfen, ohne dass explizit gefordert wird, man müsse sich gefälligst durch den ganzen Surenbrei wühlen um auch mitreden zu dürfen und sich eine Meinung erlauben zu dürfen.
    Niemand muss sich mit dieser Hetzschrift auseinandersetzen, die Tatsache, dass wir von Muslimen bedroht werden, reicht für mich, ihnen mit Misstrauen und im Zweifelsfall mit Ablehnung zu begegnen. Dazu habe ich das gleiche Recht wie sie selsbt es für sich einfordern, uns verdammen zu dürfen.

  19. stiller Mitleser

    @ Antonia Feretti
    ja, aber Islam ist nur dann gleich Islamismus, wenn “das Wort die Massen ergreift”. Und wie das passiert, unter welchen historischen, politischen, sozialen, ökonomischen etc… Voraussetzungen, das müssen wir erkennen und verstehen können.

  20. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Die Türken, welche in Wien marschiert sind -ob in Reih und Glied, wage ich zu bezweifeln, da es mit der Ordnung nicht sehr weit her sein kann, wenn einige (viele) ein Lokal angreifen- marschierten primär für ihren “Sultan”, für ihren transnationalen Nationalismus, nicht so sehr für ihren Islam, der ist in diesem Fall ein willkommener Begleiter, und schon gar nicht für die Demokratie.
    Der Aufruf zu Mord und Totschlag bezog sich auf Kritik an dem anscheinend “sakrosankten” Führer Erdogan.
    Es verwundert mich, daß in Zeiten der allgegenwärtigen smartphones es anscheinend sehr schwierig ist, Photos und Videoaufnahmen mutmaßlicher Täter (Aufrufe zu Mord- und Totschlag, Verwüstung eines Gastgartens etc.) ausfindig zu machen.

  21. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Erstmal gibt es Videos auf Youtube von der nächtlichen Demo (da war noch nix mit Kudenlokal), und das waren durchaus Reih’ und Glied. Und die riefen nicht “Es lebe die Türkei!” oder “Es lebe die Demokratie!” sondern einzig und allein “Allahu akbar!” und sinngemäß “erdogan, wir folgen dir!” Erdowahn ist nicht deren Präsident sondern deren Führer, und damit meine ich auch die religiöse Führerschaft.
    Da kann ich auch sagen, die Nürnberger Aufmärsche in den 30er waren ja gar keine Nazis, sondern nur Anhänger Hitlers. Erdowahn und Islam voneinander trennen zu wollen ist wie der Versuch, Stalin und Kommunisten oder Hitler und Nazis voneinander zu trennen.
    Und keiner hat von den Amis verlangt, “Mein Kampf!” zu lesen bevor sie sich gegen die Nazis in den Krieg warfen. Man muss eine Religion oder Ideologie nicht bis auf die letzte Seite ihrer Hetzschriften verstehen, um sie nach dem Erkennen ihrer menschenverachtenden Handlungen pauschal abzulehnen.

  22. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Schreib ich ja! “……….und schon gar nicht für die Demokratie.”

    Diese Menschen würden auch ohne Islam für Erdogan töten.
    Passend, daß Sie endlich! den Islam mit dem Nationalsozialismus und Kommunismus gleichsetzen.
    Warum treten Sie nicht auch gleich -wie CP- für ein Islamverbot EU-weit ein?! Wäre nur logisch und konsequent.

    Und ich möchte lieber nicht wissen, was passiert, wenn eine Bombe in einer Kirche an einem Sonntag mit z.B. 70 Toten hochgeht; dann werden die Massen marschieren, und alle ganz plötzlich “katholisch” sein, das Abendland verteidigen und mit Mord und Totschlag das Land überziehen.

    Sie überschätzen leider die Rationalität, auch der Autochthonen.

    Wehe wenn sie losgelassen, die Massen! Der Firnis der Zivilisation ist mehr als nur dünn, leider

  23. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Nachtrag: ich verlange auch von niemanden, den Koran zu lesen. Ich stehe nur dafür ein, daß dieses Buch nicht verboten wird.

  24. gms

    Fragolin,

    > Und keiner hat von den Amis verlangt, „Mein Kampf!“ zu lesen

    Wäre auch sehr unklug, sind darin doch Passagen von Henry Fords “The International Jew” enthalten.

    Thomas Holzer,

    > Ich stehe nur dafür ein, daß dieses Buch nicht verboten wird.

    Dieses Verbot hat Fragolin nicht gefordert, sich im Gegenteil sogar dazu ausgesprochen, es (nur) in Moscheen und Buchhandlungen abzugeben.

    Wenn ich den Disput richtig deute, entspinnt er sich an der Frage, ob und wie öffentlicher Raum genutzt werden darf. Das allein birgt schon genug Zunder, da bedarf es keiner ergänzenden Strohmänner mehr.

  25. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Und wie das so ist mit Verboten, würde der Koran verboten, wäre er für viele erst interessant. Wenn man etwas verbreiten will in großer Menge, sollte es erst mal verboten werden 😉

    Und wieso muss ich den Koran lesen, um mir eine Meinung über diese Weltanschauung zu bilden? Diese Weltanschauung interessiert mich überhaupt nicht. Es reicht mir vollkommen, wenn sie im Namen des Islam und ihres Allah nicht immer unzählige Menschen töten, die gar nichts mit ihrem Islam zu tun haben. Ob sich dann Schiiten und Sunniten die Köpfe einschlagen in moslemischen Ländern (wie lange eigentlich schon?), das sollen sie dann unter sich klären.

  26. Thomas Holzer

    @gms
    Dann müssten aber auch die “ganzen Wachturmhelfterln Haltende” und alle NGOs et al. aus dem öffentlichen Raum verbannt werden, weil es wird immer irgendjemanden geben, der das eine und/oder das andere als Provokation empfindet.

  27. Thomas Holzer

    @Mona Riebdolt
    Niemand muß -erfreulicher Weise, zumindest in unseren Breiten- den Koran lesen, niemand muß die Bibel, den Veda oder welches Buch auch immer lesen (außer den eh nur mehr rudimentär in den Schulen vorhandenen “Literaturkanon”), und dabei soll es auch bleiben.
    Aber: jeder soll die Möglichkeit haben, daß zu lesen, was er möchte.
    Die “Mao-Bibel” wird ja auch nicht verboten, und das “Manifest” des Herrn Breivik ist auch frei verfügbar

  28. Falke

    @Thomas Holzer
    EU-weites Islam-Verbot: da wäre ich sofort dafür. Damit kein Missverständnis aufkommt: ich bin absolut dafür, dass jedwelche Art Schrift gelesen und verteilt werden darf. Allerdings haben wir ja den sogenannten “Verhetzungsparagraphen” (den ich zutiefst ablehne; aber den gibt es nun einmal, also muss man ihn als Demokrat auch respektieren), daher müsste der Koran als eindeutige Hetzschrift auch verboten werden. Ganz abgesehen davon: versuchen Sie einmal, den von den Verteilern erhaltenen Koran gleich zu verbrennen oder sonstwie “widmungsfremd” zu verwenden; das muss ja schließlich auch erlaubt sein. Da wette ich keinen Euro auf Ihr Leben oder Ihre Gesundheit, auch nicht in Österreich.

  29. gms

    Thomas Holzer,

    > Dann müssten aber auch

    Ich bin ziemlich sicher, daß ich in der Sache zwar eine Meinung habe, diese aber hier nicht präsentierte, was wiederum jedes “dann müßte aber” ziemlich hinkend daherkommen läßt.

  30. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    “Bombe in einer Kirche”
    also ich denk, dann würd gar nix passieren, zumindest in Wien gäbs keine katholischen riots, bloß im Unterberger – Kommentariat täts brodeln (dort poppt übrigens regelmäßig das Insert “möchtest du eine ältere dame in deiner nähe treffen?” samt Prachtbusen auf, das hier nur noch ganz vereinzelt erscheint – ein klares Indiz für die Altersverteilungen in beiden Kommentariaten).

    Im übrigen muß ich mir wohl – um hier richtig verstanden zu werden (damit sind nicht Sie gemeint, lieber Herr Holzer, ich hab mir auch Holland&Holland gern angeschaut, danke!) ein gelbes Smiley Icon beschaffen, ohne das antemurale christianitas nicht von allen decodiert werden kann.

  31. stiller Mitleser

    @ Falke
    der Verhetzungsparagraph als hübsches Schachterl, das man auch mit Bonbons eigner Wahl bestücken kann
    – brilliant!

  32. Thomas Holzer

    @gms
    Damit haben Sie den Beweis erbracht, daß Ihre Antwort auf meine Antwort mehr als nur überflüssig war.

    @Falke
    Dann klären Sie mich mal auf, wie Sie mit all den Muslimen in EU-Europa verfahren wollen; CP war dazu entweder nicht in der Lage oder nicht Willens

  33. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    “katholische riots” gäb es natürlich nicht, aber völkische, welche sich das Mäntelchen eines christlichen Abendlandes umhängen (siehe all die …..ida’s 😉

  34. gms

    Thomas Holzer,

    “Damit haben Sie den Beweis erbracht, daß Ihre Antwort auf meine Antwort mehr als nur überflüssig war.”

    Sie dichten mir mit einem “dann müssten aber auch” eine Geistehaltung an und behaupten nach einer Zurückweisung die Überflüssigkeit eben dieser Widerrede. Geht’s vielleicht noch bescheuerter?!

    Die Pointe ist ja, daß ich in der Sache per se Ihren eigenen Standpunkt vermutlich sogar noch extremer vertrete als Sie selbst, angesichts Ihrer mediokren Argumentation mich aber vorerst auf’s Aufzeigen von Mißverständnissen beschränkte, will man manche Debatten doch definitiv nicht mit Ihnen an seiner Seite führen. Für das Warum dazu bieten Sie mit einer fortgesetzten Mixtur aus Unterstellungen und Pseudologik einmal mehr passendes Unterfutter.

  35. Thomas Holzer

    @gms
    “…….Sie dichten mir mit einem „dann müssten aber auch“ eine Geistehaltung an…”
    Megalomanie scheint Ihnen kein Fremdwort zu sein 😉

    “………….will man manche Debatten doch definitiv nicht mit Ihnen an seiner Seite führen.”
    Das freut mich außerordentlich, vice versa!
    Wenigstens insofern scheinen wir einer Meinung zu sein, welcome!

  36. gms

    stiller Mitleser,

    “Im übrigen muß ich mir wohl [..] ein gelbes Smiley Icon”

    Wenn eine Teekanne ohne Tropfenfänger nicht verwendet werden kann, ist sie Schrott. Anstatt sie also mit gelben Speichelleckern zu versehen, empfiehlt sich eine Neuanschaffung oder ein Überdenken ihrer Verwendung, – vielleicht als Blumenvase. Weniger kryptisch: Bleiben Sie Ihrem Keyboard treu, anstatt sich ohne Not dem Diktat der Feigen zu beugen, die hinter jedem Beistrich ein Attentat erkennen wollen.

  37. stiller Mitleser

    @Thomas Holzer
    wie gms bin ich in dieser Sache noch radikaler als Sie:
    ich halte Bücherverbote für illiberal und für außerdem sinnlos (aber ich bin ein liberales greenhorn)
    .
    die Völker der habsburgischen Kronlande und der Nationalismus:
    in diesen Gebieten des Südostens ist die über Jahrhunderte gehende osmanische Bedrängnis mit Mord und Brand tief im kollektiven Gedächtnis verankert; das Verständnis als Nation in diesen Ländern, die nie selbstständig waren, ist teils hybrid, die Codifikation der jeweiligen Landessprachen in manchen dieser Länder noch relativ jung, die Entstehung eines Bürgertums, von eigenen Universitäten und kulturellen Vereinigungen, ist es in solchen überwiegenden Agrar-und Feudalländern ebenfalls. Und die Kommunisten haben große Teile dieses jungen Bürgertums wieder vertrieben.

    Bentley, aha ein Konferenzwagen!
    Nix für mich, ich möchte einen Geländewagen.

    @gms

    danke, sehr lieb!

  38. Falke

    @Thomas Holzer
    Mit den Muslimen in Europa würde ich gar nicht “verfahren”; ich würde ganz einfach den Koran als Hetzschrift und den Islam als Aktion gegen den demokratischen Rechtsstaat verbieten und unter Strafe stellen, ganz nach dem Muster der Gesetze gegen die “Wiederbetätigung” – das geht ja auch.

  39. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Das wage ich zu bezweifeln, aber sei’s drum 🙂
    Ich kenne eigentlich keinen Stockliberalen, zumindest nicht auf dieser Seite; mir wird ja permanent meine “liberale” Blauäugigkeit vorgeworfen. Allzu viele, welche sich auf dieser Seite als “Liberale” bezeichnen, erachten (nahezu absolute Verbote) als Lösung aller Probleme.
    Sich nur ja nicht, coram publico, positionieren, das darf nun wirklich nicht “passieren”
    “…..das Verständnis als Nation in diesen Ländern, die nie selbstständig waren,……..”
    Das verdanken diese “Völker” primär einem Herrn Tito, weniger den Osmanen/Türken 🙂

  40. Thomas Holzer

    @Falke
    “Mit den Muslimen in Europa würde ich gar nicht „verfahren“; ich würde ganz einfach den Koran als Hetzschrift und den Islam als Aktion gegen den demokratischen Rechtsstaat verbieten und unter Strafe stellen, ganz nach dem Muster der Gesetze gegen die „Wiederbetätigung“ – das geht ja auch.”
    Mit Verlaub, welch eine Phrase.
    Sie würden verbieten……..”bedenken” Sie auch die Konsequenzen?
    Auf das österreichische Staatsgebiet bezogen, “müssen” Sie ca. 400.000 Untertanen des Landes verweisen………..wie wollen Sie dies bewerkstelligen?!
    Antworten in concretu, bitte!

  41. gms

    Thomas Holzer,

    > Sich nur ja nicht, coram publico, positionieren, das darf nun wirklich nicht „passieren“

    Sie haben Ihren obligatorischen Tropfenfänger vergessen.

  42. Thomas Holzer

    “Tropfenfänger”
    Was auch immer dies sei!

  43. Christian Peter

    @TH

    Nach dem Verbot der Sekte Islam – das ohnehin bald kommen wird – braucht niemand das Land zu verlassen. Aber wenn diese Menschen danach freiwillig in ihren gewohnten Kulturkreis ihrer Heimatländer zurückkehren sollten, wird sie niemand aufhalten.

  44. Christian Peter

    Als erstes Land hat Angola den Ernst der Lage erkannt und den Islam verboten. ‘Der Islam ist eine Sekte, deren Glaube im krassen Widerspruch zu den Gewohnheiten und Sitten der angolanischen Kultur stehe’, wie der Kultusminister Angolas, dos Santos betonte. Alle religiösen Stätten mussten mittlerweile geschlossen werden.

  45. Antonia Feretti

    Also gut, sich “durch Koransuren wühlen” ist wahrscheinlich unzumutbar und vermutlich auch zuviel der Ehre, aber man kann auch einen ganz anderen Blickwinkel einnehmen:
    http//www.nzz.ch/articleeo5×7-76650. Ich hab es hoffentlich richtig wiedergegeben und es fällt nach der Lektüre auch hoffentlich niemand in Ohnmacht!

  46. Christian Peter

    @TH

    Möglich wäre auch ein Gewissenstest für Muslime, wie die Republikaner in den USA vorschlagen – die Unzuverlässigen lassen sich auf diese Weise ausfindig machen und können abgeschoben werden. Aber bei diesem Gedanken verfällt ein Linksliberaler wie Sie in Schnappatmung, nicht wahr ?

  47. Fragolin

    @Antonia Feretti
    Das mit dem link funktioniert nicht.

  48. mariuslupus

    Die Koranstände auf den Strassen im Jahr 2016 ist die gute Nachricht.
    Im Jahr 2021 wird es obligatorisch sein, mindestens eine Ausgabe des Korans pro Haushalt, bei Kontrollen, vorzuweisen.

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