Die Rückkehr des Protektionismus

“….Der US-Präsident glaubt, jede Nation, mit denen die USA ein „Handelsdefizit“ haben, würde „uns“ Geld schulden, und dass das amerikanische Volk nun unter neuen Steuern leiden sollte, wenn es von ihnen kauft. So einfach ist das. Und einzig wegen dieser dummen Verwirrung über die Bedeutung und Wichtigkeit einer Zahl in einer Statistik, wie falsch diese auch sein mag, schließt Amerika, das in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg in vielerlei Hinsicht die Welt zu offeneren Märkten und mehr Freihandel geführt hat, nun seine Grenzen und zerstört etwas, dessen Aufbau Jahrzehnte gedauert hat und inspiriert außerdem noch andere Länder zu ähnlichem Verhalten mehr hier

One comment

  1. CE___

    Bei dem Thema (Frei)handel im Gesamtrahmen USA vs. Rotchina gibt es kein Schwarz-Weiß, sondern sehr viele Schattierungen.

    Sehr sehr süffisant finde ich dass Hr. Tucker bzw. seine Freunde als – augenscheinliche – Marktwirtschaftler und Freihändler nichts dabei finden Handy’s von Huawei zu kaufen und sich für dieses Unternehmen in die Bresche zu werfen, DEM Vorzeigeunternehmen eines totalitär-kommunistischen Staates, der vor noch nicht so langer Zeit “Kapitalisten” massenhaft mit Genickschüssen “belohnt” hat, dessen Gründer aus der “Volksbefreiungs”armee stammt und fest in die den Staat beherrschende Clique eingewoben ist, andererseits im gleichen Augentlick aber viel von Freiheit etc. reden.

    Der Freihandel, angedacht von Smith, Ricardo, Mises, et al war IMMER fest gedanklich eingebettet in einen Edelmetall-Standard, welcher als natürliche Bremse gegen komplett aus dem Ruder laufende, sprich die Edelmetallreserven übersteigende, Handelsdefizite gewirkt hat.

    Da ist Freihandel ein logisches und in sich stimmiges Konzept und gegen alles andere IMMER vorzuziehen.

    Nur DIESES System haben wir nicht (mehr), und da muss man dann in meinen Augen vorsichtig sein.

    In einem heutigen Fiatgeld-System mit Teilreserve gibt es keine natürliche Bremse mehr für nicht zentral gelenkte marktwirtschaftliche “Beutestaaten” (=USA) gegen komplett devastierende und aus dem Ruder laufende Handelsdefizite, welche durch individuelle Importeure auf der vollkommen legitiminen Suche nach Gewinn “angerichtet” werden.

    Genauso wie es auf der anderen Seite keine Bremse gibt für “Jägerstaaten” (VR China) die das Fiatgeld-System mit Teilreserve dahingehend nutzen massivste Überkapazitäten aufzubauen und zu finanzieren, ihre zentral gelenkte (Schwer)industrie zu subventionieren, und damit die Industrien der Beutestaaten aus dem Wege zu räumen, unter anderem mit Dumping.

    Da so ein System keine natürliche Bremse mehr kennt bleiben nur mehr Zölle bzw. Importsperren übrig.

    Trump hin, Trump her.

    Und ich sehe dies so, aus als selbst erklärter Freihändler.

    Aber ich versuche zu erkennen, in welches Fundament des Geldsystems die geistigen Vordenker den Freihandel einbauten, dieses Fundumant heute aber nicht mehr da ist.

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