Die Sache mit dem Neoliberalismus

Von | 19. September 2013

“….Dass der Begriff „Neoliberalismus“ 1938 in Paris auf einer Konferenz des letzten kümmerlichen Häufleins freiheitlich denkender Personen geprägt wurde, dass jene Konferenz die letzten Kräfte der Freiheit gegen die rote und braune Flut des Sozialismus bündeln wollte und dabei das Label „Neoliberalismus“ eine Abkehr vom reinen „Laissez faire et laissez passer“ signalisieren sollte, glaubt in Gesprächen kaum jemand der heutigen – mit Vorurteilen vollgepfropften – Zeitgenossen. Ebenso wird nicht geglaubt, dass die damaligen wirtschaftspolitischen Diskussionen den heutigen stark ähneln…” (Ganz interessante historische Erläuterung, hier)

3 Gedanken zu „Die Sache mit dem Neoliberalismus

  1. FDominicus

    Neoliberalismus hat genau einen Fehler. Er behauptet tut so als gäbe es einen “dritten” Weg. Das hat sich als falsch erwiesen. Ein Eingriff irgendwo zieht einen anderen Eingriff eventuell ganz woanders nach sich. Der Staat soll die Regeln vorgeben und einhalten, nur wie soll ein Staat wissen welche Regeln es braucht. Er weiß es nicht. Schauen Sie sich die sogenannten Kartellämter an. Welchen Nutzen haben Sie den Verbrauchern gebraucht. Grob kann man sagen keinen. Schauen Sie sich die Protektionierung der Parteien an, Ergebnis genauso ernüchternd schlecht. Schauen Sie sich die Gesetze im Bankensystem an, funktioniert auch nicht. Schauen Sie sich die Gesetze für die Funktion der Zentralbanken an – eine einzige Katastrophe.

    Und immer wird in die gleiche Kerbe geschlagen. Wenn etwas nicht klappt, weil es wie-auch-immer-reguliert wurde, reguliert man noch etwa mehr. Und so haben wir ein durchsozialisiertes Gesundheitswesen, Arbeitswesen, Schul und Geldwesen. Die Kritik an den Neoliberalen hat von Mises sogar noch formuliert aber das wollen die Neoliberalen nicht hören,.

    Nehmen sie die NEO Partei, die hier kritisiert wird. Dann sieht man das Problem. Gesetze speziell für einige Grüppchen. Eben die Abkehr vom liberalen Grundprinzip ist das was Alle im Endeffekt so schädigt und der Neoliberalismus spielt da eine ganz unrühmliche Rollle. Er gaukelt vor es gäbe einen dritten Weg, komischerweise führt der Weg uns aber gerade in die Knechtschaft….

  2. DailyMirror

    Es ist ja auch tatsächlich kaum zu glauben. Jedenfalls nicht, wenn man bedenkt, dass im Parallelthread über Haselsteiner gerade – weitgehend unwidersprochen – die Ansicht geäußert wurde:

    “zum Liberalismus gehört sicherlich NICHT “Wertschätzung für und Respekt vor demokratischen Prozessen”!”

    Und auch nicht, wenn man bedenkt, dass die Programme der heutigen Neoliberalen ein “Laissez faire et laissez passer” einfordern, das über die Forderungen der klassischen Liberalen bei weitem hinausgeht.

  3. gms

    Daily Spiegelfechter,

    > das über die Forderungen der klassischen Liberalen bei weitem hinausgeht.

    Wenn man Ihre Texte so liest, so traut man einer Stubenfliege bessere Kenntnisse der internationalen Luftfahrtindustrie zu, als Ihnen von Liberalismus.

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