Die Sache mit der Maske

(C.O.) Dem Staat Freiheitsräume abzuringen, ist wünschenswert. Doch die Maske ist der falsche Anlass. weiter hier

14 comments

  1. CE___

    Es geht den Staat nichts an was auf mein Gesicht kommt (Maske) genauso wenig wie es den Staat etwas angeht was in meinen Körper kommt (zB. Impfung). Punkt (zumindest für mich).

    Wenn jemand sich durch Maskentragen besser fühlt wie mit einem Talismann um den Hals, dann soll er/sie es bitteschön tun.

    Nur allen Menschen das aufzuzwingen geht absolut zu weit.

    Zum Vergleich mit der obszönen Steuerbelastung kann man erwidern dass es eh’ nur die letzten Mohikaner von Nettosteuerzahler trifft, die sehr wohl wenn man sie frägt ebenso gegen eine hohe Steuerbelastung wettern, aber zahlenmäßig leider in der Minderheit sind gegen die Mehrheit der aller gut von Steuergelder gemästeten Politiker, Apparatschiks, Beamten und Sozialstaatsprofiteuren.

    Der Vergleich betrunken unangeschnallt mit 200 über den Gürtel zu rasen denke ich ist sehr grotesk.

    Ausser man setzt betrunken unangeschnallt mit 200 über den Gürtel zu rasen von der möglichen negativen Wirkung auf andere Menschen gleich mit der Weigerung eine Maske zu tragen was ebenfalls grotesk wäre.

    Denn mir wäre nicht bekannt das wir eine Gesellschaft wären wo das Anhusten, Anrotzen, Anspucken, laut mit offenen Mund in der Nähe des Gesichts von Fremden herumprüllen und damit Mundflüssigkeiten verteilend, usw. zum Alltag gehören würde (gottseidank) wodurch man das Tragen von Masken irgendwie rechtfertigen könnte.

    Eher muss man schon fragen warum es eigentlich keine allgemeinenes rigoros sanktionierte Schutzhandschuh-Tragepflicht gibt wo doch hier vielmehr Kontakt mit Mitmenschen stattfindet.

    Mein Kontakt mit Mitmenschen im Supermarkt beschränkt sich auf das Angreifen der gleichen Produkte, aber es gibt kein Tete-a-Tete oder auch nur lautstarken Palaver auf 10 cm Abstand.

    Wie man es dreht und wendet dieses Maskentragen ist durch nichts zu rechtfertigen.

  2. sokrates9

    Wenn man heute eine Polizisten trifft muss man ein schlechtes Gewissen bekommen weil niemand genau weiß wie eigentlich “Das Gesetz des Tages” aussieht.Es ist für den Durchschnittsbürger nicht nachvollziehbar welche Verordnung gerade heute an diesem Ort gilt.Klassisches Kriterium einer Diktatur und von Willkür.
    Hinterfragt werden muss auch der Sinn eines Gesetzes: Die Wahrscheinlichkeit mit 200 km einen Unfall zu bauen und in der Stadt andere Menschen zu verletzen ist relativ hoch.Wenn es in Österreich 32000 Coronaerkrankte, davon 30.000 wieder gesundet, 750 “Coronatote” bei täglich 320 Todesfällen, warum somir 9 Mio Mernschen eine Masdke tragen müssen weil in Summe 0,3% der Österreicher daran erkrankt sind gehört hinterfragt. Des weiteren die dramatischen Kollateralschäden sowohl gesundheitlicher als auch wirtschaftlicher Natur!

  3. astuga

    Wenn man bereits für lediglich schlecht sitzende oder zu spät aufgesetzte Masken von Polizei und Securities körperlich attackiert wird, wenn man mit Berufsverbot oder Kündigung bedroht ist weil man Masken in Frage stellt, wenn man (konkret eine schwangere Frau) für kritische Internetpostings verhaftet wird, die Wohnung durchsucht und Computer und Handys beschlagnahmt werden, dann ist die Maske genau das richtige Objekt um Widerstand zu leisten.

    All das ist passiert in Spanien, Kanada, Australien, Österreich (Securities in der U-Bahn) und Deutschland.
    https://www.youtube.com/watch?v=RBjW_k95m3c

  4. Falke

    Die Maske ist nicht nur ein Symbol der Unterdrückung, also (auch optisch) ein Maulkorb, sondern ebenso ein Symbol des Versagens einer angesichts der Corona-Herausforderung rat- und ideenlosen Regierung. Die Infektionen steigen? Dann überall Masken! Die nützen zwar nichts (kürzlich vom Herrn Allerberger, Chef der AGES, laut und deutlich im Fernsehen bestätigt), aber man kann vorgeben, dass man etwas tut und – tatsächlich! – einem erstaunlich großen Teil der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Das sind u.a. diejenigen, die die Maske auch im Freien, auf dem Fahrrad und im Auto tragen. Außerdem ist das eine “Erziehungsmaßnahme” (Zitat Kurz); ich darf in aller Bescheidenheit einwerfen, dass ich duch meine Eltern und das (schon ziemlich lange) Leben ausreichend erzogen worden bin und daher auf eine Erziehung durch den Maturanten gerne verzichten kann.

  5. sokrates9

    Falke@ Maske ist Erziehungsmaßnahme??! Und das geht verfassungsrechtlich durch!Mir fehlt duie Evidenz dass die Maske tatsächlich was bringt, aber wissenschaftliche Erkenntnisse sind völlig Tabu.War mitPlexiglasmaske in Italien, wurde nicht erlaubt! Bei uns hat das jeder Gastrobetrieb und alle Kaufleute. wirkt die nun oder nicht?Quarantäne infolge Ansteckungsgefahr in Österreich 14 tage, in Frankreich 7 da dann nicht mehr ansteckend! Willkür ist Tür und Tor geöffnet!

  6. Johannes

    Ich weiß nicht welche Studie besagt das der Schutz nur 20 Prozent ausmachen würde.
    Wobei sich die Frage stellt 20% geringer andere anzustecken oder 20% Prozent geringer angesteckt zu werden?

    Ich halte den Schutz für wesentlich höher im allgemeinen Alltag, zusammen mit Händehygiene und Abstand halten glaube ich, dass das Infektionsrisiko auf unter 10 Prozent sinkt.

    CC–“Denn mir wäre nicht bekannt das wir eine Gesellschaft wären wo das Anhusten, Anrotzen, Anspucken, laut mit offenen Mund in der Nähe des Gesichts von Fremden herumprüllen und damit Mundflüssigkeiten verteilend, usw. zum Alltag gehören würde (gottseidank) wodurch man das Tragen von Masken irgendwie rechtfertigen könnte.“

    Schon mal etwas von dem schönen Ort Ischgl gehört. Nichts gegen diesen Ort, die Umstände waren aber dort den von Ihnen geschilderten sehr ähnlich. Man muss sich nicht anrotzen und anspucken das sind Superlativen um ein schwaches Argument zu unterfüttern.

  7. astuga

    @Johannes
    In Ischgl selbst waren lediglich 9 Personen im Krankenhaus (davon nur eine einzige auf der Intensivstation) und es gab 2 Todesfälle (die höchstwahrscheinlich multimorbid waren, und mit Corona und nicht an Corona verstorben sind).
    Und das bei einer Durchseuchungsrate von rund 50 % und über 1.600 Einwohnern.
    https://www.tt.com/artikel/30738538/viele-antikoerper-und-jede-menge-zaehe-ischgler

    Also eine gefährliche Pandemie sieht für mich anders aus, eher mit einer Sterberate von mindestens 10 – 20 Prozent, und nicht mit einer im Promille Bereich.
    2018/2019 starben ja laut offiziellen Stellen in Österreich ebenfalls rund 1.400 Menschen an Influenza.

    So hart es klingt: Das Leben ist gefährlich und meist endet es mit dem Tod.
    Man kann sich jetzt von anderen in seiner Angst manipulieren und benützen lassen, oder diese Realität akzeptieren, persönliche Risiken minimieren und sich des Lebens erfreuen solange es eben dauert.

  8. CE___

    @ Johannes

    Dann tragen SIE doch bitteschön ihre Maske überall und, pardon, bis hin auf die Toilette und in das Ehebett.

    Es hindert SIE doch niemand daran.

    Und wenn SIE meinen IHR Risiko auf 0% reduzieren zu müssen steht ihnen auch ein ABC-Schutzanzug wie beim Bundesheer gebräuchlich zu. Ziehen sie ihn sich über!

    Ich werde nicht lachen.

    Wenn Sie meinen für Ihr Leben die Protokollarien und Regularien einer Kombination aus Intensivstation, OP-Saal, Biolabor und Greisenhospiz übernehmen zu müssen, dann tun Sie es doch bitte für sich, die Betonung liegt auf “für sich”.

    Aber lassen Sie mich damit in Ruhe.

    Ich will nicht meine Lebensqualität beeinträchtigt haben durch Maskenfetzen-Tragenmüssen und andere faschistische Eingriffe durch “den Staat”, also ganz konkret durch andere Mitbürger von Volksschulehrer bis Studienabbrecher die auf g’schaftig machen wollen um ihr Bombensalär irgendwie zu rechtfertigen

    Ich möchte hier gar nicht einmal für andere sprechen, die vielleicht auch einfach in Ruhe gelassen werden wollen.

    Vor allem auf Basis der derzeitigen Faktenlage über diesen Virus.

    Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.

  9. Johannes

    @astuga
    Die Zahlen für die Bevölkerung von Ischgl habe ich auch so gelesen. Was sie aber nicht erwähnen ist die Zahl derer welche sich in diesem Hotspot infizierten und es dann in die Welt hinausgetragen haben.

    Diese Zahl ist aber die wirklich relevante, zeigt sie doch was möglich ist auf so kleinem Raum wenn man nicht aufpasst, welche Wellen es viele tausend Kilometer (Island) weiter schlagen kann

  10. LePenseur

    Cher Johannes,

    da Sie eine pandemische “Ischgl-Durchseuchung” ansprechen, haben Sie sicherlich auch entsprechende Daten darüber, wieviele Menschen weltweit mit dem “Ischgl-Virus” infiziert worden sind, wieviele davon überhaupt Krankheitszeichen, wieviele davon Spitals-, wieviele Intensivpflege benötigende Symptome zeigten, und wieviele daran verstorben sind.

    Ich wage mal die Vermutung, das die schweren und tödlichen Krankheitsverläufe sich auf einem ähnlich marginalen Niveau wie in Ischgl bewegten, es sich mithin ebenso um eine Pandemie an Coronoia und nicht von Corona gehandelt haben dürfte …

  11. Johannes

    @CE__
    Da scheint ein großes Missverständnis zu sein. Ich maße mir niemals an Ihnen das Recht abzusprechen, wenn Sie es so wollen, eine Infektion mit Covid 19 in Kauf zu nehmen. Das ist ihre absolut reine Privatangelegenheit.

    Wenn aber aus ihrem Körper Viren auf den meinen überspringen weil Sie ohne auf das Risiko zu achten infiziert wurden, weil es also fahrlässig erfolgte, so sind sie allein Schuld an meiner Covid-Infektion wenn es von Ihnen auf mich überspringt.
    .
    Das ist meine Sicht der Dinge tun Sie was immer Sie für richtig halten aber übernehmen Sie dann auch die Verantwortung sobald Sie Träger des Virus sind. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie Symptome haben oder nicht.
    Wenn Sie etwas an andere weitergeben sind Sie allein dafür verantwortlich.

  12. Johannes

    Lieber LePenseur

    Ein netter Versuch von Ihnen von mir die genauen Daten zu erfragen. Wäre ich Anwalt würde ich es wohl genau so formulieren um einen klugen argumentativen Schachzug zu setzen.

    Man kann, wenn man es will, sich im Internet sehr ausführlich informieren.

    Im Standard vom 21.08.2020 ist die Rede davon das es 5.000 Kläger gibt und man spricht von 30 Toten.
    Ich kann die Zahlen nicht verifizieren, das zu verlangen wäre vermessen, wir alle können, so wie Sie, nur wage Vermutungen anstellen. Einigermaßen klären können das wohl nur die Behörden welche im Zuge dieses Verfahrens die dokumentierten Fakten und Unterlagen zusammentragen müssen.

    Ich möchte noch ergänzen das ich den Unternehmern in Ischgl absolut keine Schuld gebe. Damals war jeder überfordert mit dem was da wirklich passierte.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .