Die Schande von Graz

Von | 2. Oktober 2021

(Christian Ortner) Der Triumph der KPÖ, eine Volksabstimmung in Berlin und die Sehnsucht nach einem „Systemwechsel“ zum Klimaschutz sind Symptome des kaputten Zeitgeists. weiter hier

17 Gedanken zu „Die Schande von Graz

  1. Selbstdenker

    Der ultimative Lackmustest ist für mich der redaktionelle Kommentar im der Tiroler Bauernzeitung.

    Wenn man im einstigen Bollwerk konservativer Werte und Traditionen euphorische pro Gender Mainstreaming Meinungsartikel liest, kriegt man eine Ahnung wie es um die Institutionen steht.

    Im Fall vom Grazer Wahlergebnis: „das sind gar keine Kommunisten“, „die wollen nur spielen“, „es geht nur um leistbares Wohnen“, etc.

    Die Konservativen schlafen wieder einmal – so wie in Deutschland.

    Wer das Problem für die Misere der Bürgerlichen sucht, wird im Badezimmerspiegel fündig werden.

  2. Kluftinger

    Hoffe, dass der Kommentar in der Presse bald auch im Volltext zu lesen ist,
    andernfalls sollte man den nicht ins Netz stellen.

  3. Falke

    Schließe mich Kluftinger an: Es hat wenig Sinn, Artikelanfänge ins Netz zu stellen, deren Hauptteil hinter der Bezahlschranke verborgen ist,

  4. sokrates9

    Kommtare zu Texten mit Bezahlschranke können sinnvollerweise nicht gegeben werden. Wenn es nur 1 Zeitung wäre hätte ich kein Problem diese einen Zeitraum zu abonnieren, doch wenn aus vielen Zeitungen zitiert wird geht das unabhängig vom Geld auch durch den Zeitaufwand nicht.

  5. Johannes

    Wenigsten ist eines ist für mich persönlich klar erkennbar, Massenmord kann ev. auch für linke Gutmenschen etwas Belangloses sein.
    Der nonchalante Umgang mit den Verbrechen, nicht einer , sondern eigentlich aller bisherigen kommunistischen Regime zeigt, man hat da keine großen Bedenken, die Würde des Menschen für eine Ideologie zu opfern.

    Das relativiert die „Betroffenheit„ jener. die das eine zu Recht verurteilen aber das andere als ihre geistige Heimat betrachten.

  6. GeBa

    Beiträge mit Bezahlschranke – dazu gebe ich den Vorkommenatatoren 100%ig recht, NZZ, Presse, Kurier – immer mehr gehen dazu über. Verständlich, aber ich lese ohnehin lieber den Exxpress 🤭

  7. Mourawetz

    – „Ich bin zu einem Zeitpunkt zur KPÖ gestoßen, als das für mich und auch für die anderen keine Rolle gespielt hat“ –
    Das ist keine Distanzierung, es ist ihr offensichtlich Wurscht, dass Menschen im Kommunismus eingeliefert und umgebracht wurden; ein verheerendes Signal. Und soviel Grazer machen da mit. Das ist eine Katastrophe. Die Briten kritisieren, dass bis heute in Österreich keine Entnazifizierung stattgefunden hat. Dabei ist eine Entkommunisierung viel dringlicher.

    P.s.: bei Zeitungeist habe ich beim ersten Mal Zeitungsgeist gelesen. Wäre auch nicht ganz falsch gewesen .

  8. Johannes

    @Selbstdenker: Danke für den interssanten Artikel.

  9. Allahut

    Das Wahlergebnis ist zwar kurios, aber bestimmt keine Schande, ist es doch zweifelsfrei durch eine einwandfreie demokratische Wahl entstanden. Und wenn Kurz Wastl dieses Ergebnis bedenklich findet, dann hat ebenfalls einiges nicht verstanden, darüber sollte er zumindest nachdenken. Die Wähler haben nur ihr Recht in Anspruch genommen, bei einer freien, geheimen Wahl nach ihrem Ermessen das Kreuzerl zu machen. Auch der „Bundes-Wauwau“ hat der Verfassung Eleganz bescheinigt, darin steht am Anfang, dass das Recht vom Volke ausgeht, und dieses Recht können die Bürger ohnehin nur am Wahltag in Anspruch nehmen.
    Auch ich bin Kommunist, einzig und allein deshalb, weil man es sein darf, weil es der linke Mainstream erlaubt und die üblichen Meinungsterroristen hier nicht reflexartig aufheulen.

  10. Selbstdenker

    @Aluhut:
    Dann werden Sie möglicherweise auch kein Problem damit haben, wenn 51% der Wähler ganz „demokratisch“ beschließen, die anderen 49% zu eliminieren.

    Vielleicht findet sich in nächster Zeit mal eine Mehrheit, die den Kommunisten einen einmaligen Flug mit dem Hubschrauber spendieren möchten.

    Hauptsache die Abstimmung erfüllt demokratische Formvorschriften, gell?

  11. Mourawetz

    Ich habe zurzeit 5 Zeitungen abonniert, kann daher die Empörung nicht ganz nachvollziehen. die Presse, Die Welt, NZZ, Financial Times und Wall Street Journal. Ich bin der Meinung, dass Zeitungen von den Lesern bezahlt werden sollen und nicht aus dem Staatsäckel. Ich will nicht, dass irgendjemand anderer darüber bestimmt, was ich in der Zeitung lesen soll. Deshalb bezahle ich mir meine Zeitung selber.

  12. Allahut

    @Selbstdenker

    In Demokratien werden nur Parteien oder Personen gewählt. Was Ihnen da vorschwebt, könnte nur über eine Volksabstimmung, wo über ganz bestimmte Dinge für ja oder nein gestimmt werden kann, entschieden werden, wobei hier noch das größte Problem auftauchen würde, wie eruiere ich die 49%, freiwillig werden die sich garantiert nicht melden.
    Und demokratische Formvorschriften sind auch einzuhalten , siehe letzte Bundespräsidentenwahl.

  13. Selbstdenker

    @Mourawetz:
    Diese alles-muss-gratis-sein Mentalität ist der Turbo für den massiven Qualitsverlust bei einst angesehenen Medien. Wenn alles „gratis“ sein muss, wird über Manipulation / Werbung bezahlt und statt Qualität wird Erregung zum Umsatztreiber.

    Es muss jedem klar werden, dass in Wahrheit nichts gratis ist. Eine Bezahlschranke mit der Möglichkeit für einzelne Artikel zu bezahlen ist die ehrlichste Form der Leistungsvergütung.

    Den Papiermüll namens AK-Zeitung lese ich nicht, auch wenn dieser „gratis“ bei mir abgeladen wird. Gute Informationen dürfen hingegen ruhig ihren Preis haben.

  14. sokrates9

    Wenn ein Artikel zur Diskussion gestellt wird sehe ich nicht ein hier vielleicht 1 Monat lang eine ganze Zeitung kaufen zu müssen. Wenn viele Beiträge einer Zeitung meiner Erwartungshaltung entsprechen kaufe ich die Zeitung.

  15. sokrates9

    Was oft übersehen wird ist das immer niedrige Bildungsniveau der jungen Generation- Das schlimmste unter der Sonne sind natürlich die kinderfressenden Nazis, alle anderen wie die Kommunisten sind lieb und wollen halt nur ein bißchen spielen. Frage oft meine jungen Verwandten wie er einen Nazi, was einen Kommunisten definiert..Wenn man die Atworten hört versteht man das Wahlergebnis…

  16. Rado

    Ist nicht die KPÖ neben ÖVP und SPÖ eine der Parteien, welche eine verfassungsmäßige Bestandsgarantie seit Beginn der 2. Republik besitzen?

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