Die Schuldenbombe der privaten Haushalte

Von | 20. Juni 2014

“Die Rating-Agentur Standard & Poors ist alarmiert über das hohe Niveau der Verschuldung in der Eurozone. Trotz der Billionen, die die EZB in die Märkte gepumpt hat, sind die Schulden in den privaten Haushalten und in den Unternehmen explodiert.” (hier)

4 Gedanken zu „Die Schuldenbombe der privaten Haushalte

  1. Reinhard

    Wieso “trotz der Billionen”?
    Doch wohl WEGEN der Billionen, denn wie sollen diese denn zu den Unternehmen und Privatleuten kommen? Durch großzügige Schenkung? Das billige Geld wurde extra geschaffen, um Unternehmens- und Konsumkredite zu ermöglichen, und jetzt wird gejammert, dass Unternehmen und Konsumenten das Geld genommen haben.
    Eine Politik, die Sparer enteignet und jenen, die auf Pump leben, billiges Geld nachschmeißt, führt immer in die Verschuldung. Wenn das sogar Lieschen Müller begreift, warum tun dann die sogenannten “Experten” so verwundert? Ist ihnen der Kaffeesatz eingetrocknet oder die Kristallkugel gesprungen?

  2. Gaudium

    Brillante Analyse – kurz, verständlich einfach genial;-))

  3. Thomas F.

    Zu jedem Schuldner muß es auch einen Gläubiger geben. Diese müssen am Ende der Kette wieder private Haushalte sein. Zu jeder Schuld, die wächst, gibt es auch ein Guthaben, das wächst. Und die Nettoschuld muss global wohl null sein. Interessant wäre eine gesamtheiltiche Betrachtung der Struktur der Schuldner und Gläubiger und wie sich diese verschiebt. Aber das ist scheinbar von S&P zu viel verlangt.

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