Die Selbsttäuschung der Eliten in Lederhosen

“….Ein Blick nach Deutschland genügt, um erkennen zu lassen, dass die Migration und ihre Folgen keineswegs zu einem „Megathema hochstilisiert“ werden, wie Franz Fischler meint, sondern eines sind. Viele Leute empfinden es als existenziell. Auch der „tosende Applaus“, den Alexander Van der Bellen in Alpbach für die Bemerkung erhielt, es gebe Wichtigeres in Europa als das, ist Ausdruck der Selbsttäuschung der Eliten in Lederhosen….” (weiter hier)

11 comments

  1. sokrates9

    “Redekanzler” ist bei unseren linken Medien völlig sinnlos! Es wird doch jedes gesprochene Wort perfekt zerrissen – Stichwort: “Konzentration”-. bis man wieder einen Aufreger hat! Trump hat völlig recht nicht mit der Presse zu kommunizieren und devot darauf zu warten wie sie jeden seiner Sätze zerreißen sondern mit tweeds agiert! Die entsprechenden Statistiken zeigen dass er im Sinne von Amerika First einer der erfolgreichsten Präsidenten ist! Dass die Medien aufheulen wenn man ihnen die Deutungshoheit nimmt ist verständlich!

  2. Ländler

    In einem gebe ich dem Autor Recht, Kanzler Kurz/die BR sollte gewisse Vorhaben besser und breiter erläutern, den “großen Plan” vorstellen. Dass aber Kurz nicht auf jeden Furz (sorry ;-)) von Kern, Hofburg-Raucher und Konsorten reagiert, finde ich ganz gut. Nichts ärgert diese Leute mehr, als wenn ihnen die Bedeutungslosigkeit ihrer Auslassungen vor Augen gehalten wird.

    Ich denke wir können froh sein, dass wir die Kurve gekriegt und die Sozialisten abgewählt haben. Mit der schwarz-blauen BR haben wir zumindest die Hoffnung darauf, dass sich vieles zum Besseren wenden wird.

  3. astuga

    Eigentlich haben wir ja einen Schweigepräsidenten und neuerdings in Wien einen Schweigebürgermeister. Nur ein kerniger Ex-Kanzler redet sehr viel. Nicht dass das besser wäre…

  4. Falke

    Aussagen von Leuten wie Fischler, Van der Bellen (dazu Busek, Konrad, Maier, Karas usw.) sollte man nicht allzuviel Aufmerksamkeit schenken, sie fühlen sich nicht mehr so beachtet wie in ihrer “Glanzzeit” (obwohl diese Zeit beim HBP ja gerade jetzt ist), da wollen sie sich mit irgendwelchen – meist lächerlichen – Meldungen wieder ins Gespräch bringen.
    O.T.: Trotzdem ist für mich jetzt die Kurz-ÖVP “gestorben”. Offenbar fühlt er (sie) sich bemüßigt, sich an die Spitze der derzeit aktuellen p.c., #metoo und anderen Bewegungen zu stellen. Ich beziehe mich auf den Ausschluss von Efgani Dönmez wegen einer angeblich “sexistischen” Bemerkung zur linken “deutschen Politikerin” Sawsan Chebli. Nun, wer diese Dame schon einmal gesehen und vor allem reden gehört hat, kann sich wirklich nicht vorstellen, aufgrund welcher Qualitäten sie ihre Stellung erreicht hat; sie war ja vorher “Sprecherin” (eher Stammlerin) von Ex-Außenminister Steinmeier. Außer “das weiß ich nicht”, “ist mir nicht bekannt”, “dazu kann ich nichts sagen” hat man von ihr kaum etwas gehört. Dazu hat sie sich kürzlich fürchterlich aufgeregt und “sexistisch beleidigt” gefühlt, weil jemand gesagt hat, sie sei hübsch. Dönmez hat einerseits völlig recht und andererseits auch Sinn für Humor bewiesen.

  5. Gerald Steinbach

    Falke
    Je eh,…aber den Dönmez müssten ja die Konsequenzen bewusst sein, von dem was er da geschrieben hat und mit Verlaub das war an Dummheit nicht mehr zu überbieten

  6. Falke

    @Gerald Steinbach
    Ich meine ja, dass Dönmez vielleicht angenommen hat, dass die “neue” ÖVP sich nicht von den Links-Grünen zur absluten und absurden poltical correctness treiben lässt. Offenbar hat er sich (und ich mich ebenfalls) getäuscht. Daher meine Enttäuschung über Kurz, neben andern Dingen (ORF, kalte Progression, Verhetzungsparagraph, Migrationspolitik). Damit ist das Maß voll, die türkise ÖVP ist für mich gestorben.

  7. sokrates9

    Falke@ Leider sitzt auch Strache hinter der Hecke, hält plötzlich Wolf für einen hervorragenden Journalisten, findet den ORF klasse wenn die FPÖ nur 5x am Tag geprügelt wird, in Deckung in der Asylfrage, Verhetzungsparagraph ebenfalls Tabu, Liederbuchskandal unter die Decke gewischt, sehe nichts von rechter Handschrift!

  8. aneagle

    @ Falke-10:51
    Frau Chebli verdient den Aufwand, der um sie betrieben wird nicht. Ihre politischen Fähigkeiten sorgen für die einhellige Ansicht, dass Chebli in ihren Funktionen weiten Raum für sachliche Kritik an ihrem Auftritt geschaffen hat. Über sie anders zu urteilen als sie nicht ernst zu nehmen, bringt nichts , gehört sie doch zu jenen, die nicht einmal merken, woran es ihnen gebricht. Dabei steht Chebli, bestenfalls eine politische Drittbesetzung, auf Augenhöhe mit Stars wie Claudia Roth , Katrin Göring, Katharina Barley Petra Pau, Martin Schulz a.D., Katja Kiping und last and least Anton Hofreiter.
    Eher schon gehören jene Politiker zur Rechenschaft gezogen, die ein solches intellektuelles “Schwergewicht” an die Hebeln läßt. Das ist vergleichbar mit der Fahrlässigkeit beispielsweise Frau Barley mit dem Wohlergehen des deutschen Justizwesen zu betrauen.(Hoffentlich wird die SPD für diese Verantwortungslosigkeit mit einem einstelligen Wahlergebnis belohnt)
    Besonders ärgerlich aber ist es, wenn jemandem wie Frau Chebli mit einer entbehrlichen Äußerung eine Steilvorlage für eine Opferinszenierung geboten wird und niemand sich nunmehr zu den bescheidenen Fähigkeiten der Dame analytisch äußern kann. Alle sachlichen Argumente entwerten für einen Stammtischrülpser? Das ist für einen Politiker, der sich für klug hält, zumindest unprofessionell. Aber Dönmez kann sich möglicherweise bei der FPÖ für das Wohl des Staates engagieren, der seine Apanage bezahlt. Ein Justizminister hat ja den umgekehrten Recyclingweg schon recht erfolgreich beschritten.

  9. Der Realist

    Die Eliten muss man in Alpbach schon längst mit der Lupe suchen. Das ist nur mehr eine Versammlung arroganter Wichtigmacher, deren Selbstüberschätzung schon krankhafte Züge annimmt. Schaut man sich an, wer sich dort so tummelt, dann liegt die Vermutung nahe, die Baumgartner Höhe wurde nach einem Großbrand evakuiert.

  10. Falke

    @aneagle
    Ich hätte ursprünglich fast (tatsächlich aber nur “fast”) gemeint, die Barley wäre bereits ein Fortschritt im Vergleich zu Heiko Maas.

  11. Johannes

    “Die FPÖ ist eine Partei mit labilem Selbstwertgefühl. Sie möchte auch etwas gelten……“ Ach Gottelchen Herr Winkler die Partei hat also Minderwertigkeitskomplexe, eine Partei ist also ein organisches Wesen mit menschlichen Schwächen oder sogar Neurosen ?
    Wenn das so ist dann ist die grüne Partei sogar gestorben, und die andere in ein Koma gefallen

    Aber sonst eine gute Beschreibung der Bilderberger….äh, nein Alpbacher die da oben am Berg, – gibts dort einen Hof? – Pläne schmieden, Visionen entwickeln und nicht verstehen wie die Leute da unten so kleinlich sein können.

    Das muss man aber auch verstehen, diese Leute leben ein vollkommen anderes Leben als wir, denen macht nicht ein erzürnter werdender Vater muslimischen Glaubens einen Mordradauz weil er nicht will das seine gebärende Frau von einem Arzt betreut werden soll.
    Sie schauen nobel weg wenn ein türkischer Mob unangemeldet durch die Straßen Wiens zieht, mit Schildern auf denen steht das man allen welche die Köpfe erheben, ebendiese abzuschlagen gedenkt.
    Kinder werden für den Krieg trainiert in Moscheen, eine Frau wird von ihren Brüdern einfach entführt weil sie nicht wie eine tschetschenische Frau sondern wie eine Österreicherin leben will, eine Frau und ihr Begleiter wird am Baggersee bedroht, von einer Horde weil sie nicht nach muslimischer Regel bekleidet ist, ein Soldat wird mit einem Messer angegriffen und muss aus Notwehr schießen, unzählige Drogenverkäufer die es neuerdings auf 12 jährige abgesehen haben – alles nur zu einem Megathema hochstilisiert? Wie weit muss man schon weg sein von den Leuten und wie soll man die Menschen gewinnen wenn man ihre berechtigten Sorgen so arrogant übergeht.

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