Die seltsamen Deutschen

“…..58 Prozent der Deutschen halten Seehofers Zusage, gerettete Migranten aufzunehmen, für richtig. Zudem sind sie mehrheitlich der Auffassung, dass der Staat klimaschädliches Verhalten verbieten darf” (mehr hier)

11 comments

  1. Mona Rieboldt

    Na ja, 1004 befragt und dann kommt man auf alle Deutschen? Das ist lächerlich. Wen haben sie befragt und mit welchen Fragestellungen? Mit den richtigen Fragestellungen kann das Ergebnis in Österreich auch sein, dass sie alle Sozialismus wollen.

    Ich halte von Umfragen oder Studien gar nichts. Es soll immer das rauskommen, was politisch gewollt ist.

  2. Herbert Manninger

    Nur mehr 58%, Ergebnis einer Stichprobe? Bei der Befragung aller Wähler waren es bei der letzten Bundestagswahl 87%, die für Parteien gestimmt haben, welche die unkontrollierte Masseinwanderung befürworten bzw. nicht ablehnen.

  3. astuga

    @Mona Rieboldt
    Einerseits.
    Andererseits sprechen die Wahlergebnisse auch eine deutliche Sprache.
    Aber das betrifft wiederum nicht nur Deutschland…

    Und wenn die Irrationalen Wähler nur 1/3 bis 1/2 der Wähler stellen, ist der Schaden bereits angerichtet.

  4. sokrates9

    Ein Denken in Zusammenhängen wird abgeschafft! es müsste jedem klar sein, dass jeder Migrant einen Teil des gemeinschaftlichen Kuchens bekommt ohne dass er je dabei geholfen hat den Kuchen zu erwirtschaften!
    Pensionisten werden nie eine ihnen zustehende Pensionserhöhung bekommen wenn Millionen Migranten ebenfalls Pension bekommen!

  5. Mona Rieboldt

    astuga
    Wenn in A die SPÖ zweitstärkste Partei ist, spricht das Ergebnis auch eine deutliche Sprache über das Wählerverhalten. In D ist die SPD bundesweit bei 13%. Leider sind hier die Grünen, Linke im grünen Gewand, über 20%. Und in A sitzen die Grünen wohl wieder im Parlament.

  6. Falke

    Man muss sich fragen, ob die Deutschen neuerdings(?) einen Trend zum Masochismus haben und nach wie vor finden, dass sie für irgendwelche historischen Sünden Bußen tun müssen, oder ob diese Ergebnisse Ausdruck ihrer bekannten Obrigkeitshörigkeit sind bzw. ihrer unerschütterichen Meinung, dass Gott jedenfalls jenen auch ein Hirn verleiht, denen er ein Amt gibt.

  7. Rizzo C.

    Jetzt muss man sich natürlich fragen, spiegelt das die Angst der Befragten vor politisch unkorrekten Antworten? Oder die Angst der Fragesteller?

  8. Johannes

    @Mona Rieboldt: Es muss schon was dran sein das diese Befragung repräsentativ war, denn Seehofer verhält sich schon seit einiger Zeit sehr ambivalent. Wir alle hören noch seine Worte aus dem Jahr 2015,

    Angriff auf Merkel (Auszug aus Zeit Online vom 21. November 2015)

    Seit Wochen attackiert die CSU die von ihr als zu lasch und zu liberal kritisierte Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Zwar schienen Merkel und Seehofer sich zwischenzeitlich wieder anzunähern, in einem gemeinsamen Papier hielt man 13 Maßnahmen zur “Reduzierung der Flüchtlingszahlen” fest. Entscheidend war dabei für Seehofer, dass überhaupt einmal das Ziel einer Verringerung festgeschrieben wurde, auch wenn er selbst lieber das Wort “begrenzen” verwendet hätte. Spätestens auf dem Parteitag machte Seehofer dann aber deutlich, dass er sich mit diesem Kompromiss noch nicht zufrieden geben will.

    Als die Kanzlerin am Freitagabend wie auf jedem CSU-Parteitag bei der Schwesterpartei vorbeischaut, bereiten ihr die Delegierten einen äußerst kühlen Empfang. Seehofer selbst allerdings setzt dann noch einen drauf. Nachdem Merkel in ihrer Rede eine Obergrenze für Flüchtlinge abgelehnt hatte, stellt er klar, dass die CSU nicht bereit ist, das zu akzeptieren. “Ohne eine Obergrenze geht es nicht”, sagt er stattdessen, während Merkel mit verschränkten Armen neben ihm steht. In den Medien ist hinterher von Demütigung die Rede.

    Auch in seiner Hauptrede am nächsten Tag betont Seehofer nicht nur erneut die Notwendigkeit einer Obergrenze, er hat auch sonst noch einige Spitzen für die Kanzlerin parat. “Wir betreiben keine Willkommenskultur, sondern eine Kultur der Vernunft”, sagt er zum Beispiel. Auf diese Weise werde man eine Begrenzung der Zuwanderung erreichen. Einen Widerspruch zu dem christlichen Menschenbild der Partei kann Seehofer dabei ausdrücklich nicht erkennen. Dieses verlange nicht, dass man mehr tue, als man könne. Auch das zielt auf die Kanzlerin, die schließlich in letzter Zeit in Zusammenhang mit ihrer Flüchtlingspolitik öfter denn je das Christliche im Namen der CDU betont hat.

    Seehofer im Jahr 2019 : – wir nehmen 25 Prozent von ?… unendlich??. Da hat sich doch etwas verändert und ich glaube diese Veränderung ist auch zu einem großen Teil der öffentlichen Meinung geschuldet.
    Politiker sind für gewöhnlich nicht dumm, ganz begabt sind sie im wittern von Mehrheitsmeinungen, daher kann morgen schon wieder die Hauptagenda das Gegenteil vom gestern gesagten sein. In Österreich hat ein Politiker einmal ein solches Verhalten als “Situationselastisch“ wohl unfreiwillig, aber wie ich glaube treffend, beschrieben.

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