Die sogenannte Flüchtlingskrise

(ALEXANDER MESCHNIG) Im manichäischen Weltbild der medialen und politischen Eliten steht in der „Flüchtlingskrise“, die offiziell so benannt wird, obwohl der überwiegende Teil der täglich zu tausenden Ankommenden illegale Einwanderer sind, das „helle“ gegen das „dunkle Deutschland“, wie etwa Jakob Augstein in einer seiner letzten SPIEGEL-Kolumnen nochmals betonte. Derselbe Augstein, der einer engagierten Polizistin bei Maischberger in vollendeter Arroganz ihre täglich erlebte Realität politisch korrekt „wegerklärte.“ Tröstlich zu wissen, dass der Maulheld Augstein bei der ersten körperlichen Auseinandersetzung mit etwa weniger zimperlichen Migranten, schnell nach der Polizei rufen würde, nach Frauen wie Tania Kambouri, die sich dafür noch in einer Talkshow von einem Millionärssohn duzen lassen muss.
Aus Sicht von Leuten wie Augstein, Göring-Eckardt oder Hofreiter, ist jede kritische Einstellung zur schrankenlosen Einwanderung in Deutschland eine Art Krankheit, eine xenophobische Haltung, d.h. eine der Realität unangemessene Angst vor Fremden bzw. vor dem Fremdem allgemein. Verantwortlich dafür: mangelnde Bildung, Rassismus und primitive Atavismen, vor allem bei (weißen) „Männern mit Lehr- und Pflichtschulabschluss“, wie es in der ZEIT vor kurzem exemplarisch dazu hieß. Die moralisch erhöhende Haltung, alle, die sich nicht den weltoffenen Chargon des Juste Milieu angeeignet haben, als rassistisch zu denunzieren, ist selbst im besten Sinne sozialrassistisch zu nennen. Die Abscheu auf alles Ländliche, Provinzielle, den apolitischen Arbeiter, den „kleinen Mann“, die Abwertung der Praktiker vor Ort, Polizisten, Lehrerinnen, die Verachtung der Kneipe oder des Stammtisches – dieser Hass, der sich in einem aggressiven Antirassismus manifestiert, ist in Deutschland weit verbreitet. Man liebt den Fernsten und hasst den Nachbarn, der sich der verordneten Willkommenskultur verweigert, mit aller sonst nicht vorhandenen Leidenschaft.

II.
Die Idee des Multikulturalismus und die schrankenlose Bejahung der massenhaften Zuwanderung war von Anfang an, neben dem Interesse aus der Wirtschaft, ein Lieblingsprojekt linksgrüner Akademiker, die in der Regel weder mit den Neuankommenden beruflich, noch vom Wohnstandort her, in Konkurrenz oder Nachbarschaft treten. In der Regel wissen die gehobenen Mittelschichten nichts von der Lebenswirklichkeit derjenigen, denen sie reflexhaft Rassismus unterstellen, wenn sie von den Integrationsleistungen die sie täglich erbringen müssen, schlicht überfordert sind und dagegen aufbegehren. Wer Tür an Tür mit einer arabischen Großfamilie mit angeschlossenem Clan wohnt und über keinerlei finanzielle Mittel verfügt umzuziehen, hat in der Regel andere Alltagsprobleme als ein Heribert Prantl in seinem Münchner Nobelviertel. In der Leugnung der Probleme und der Diskreditierung der deutschen Unterschichten und der „vergifteten Mitte der Gesellschaft“ drückt sich ein Sozialrassismus aus, der von den Betroffenen immer deutlicher gespürt wird und aktuell wohl stärker als je zuvor zu ohnmächtiger Wut oder resignativer Apathie führt: Wie soll man etwa einem Hartz-IV Empfänger erklären, dass Asylanten, die weder die deutsche Sprache beherrschen, zum Teil Analphabeten sind und keinen Cent in die Sozialkassen bezahlt haben, faktisch mit Menschen gleichgestellt werden, die 20 oder 30 Jahre gearbeitet und unverschuldet arbeitslos geworden sind?

III.
Niemand spricht heute darüber, was der millionenfache Zustrom für diejenigen bedeutet, die die Integration der Neuankommenden in ihrem Lebensumfeld faktisch zu bewerkstelligen haben. Den Dauergeschichten sympathischer Flüchtlinge in den Leitmedien stehen keine Geschichten von verzweifelten Einheimischen gegenüber, deren Welt sich gegen ihren expliziten Willen verändert, die ihre Straße, ihr Dorf, ihre Stadt nicht mehr erkennen und ihr vertrautes Umfeld zunehmend als fremd wahrnehmen. Allein, wer eine solche Äußerung des Fremdseins, des Verlustes an Heimat, des Unwillens, die von außen erzwungenen Veränderungen zu begrüßen, von sich gibt, wird von den Tugendwächtern sofort als ewiggestrig denunziert und in den GEZ-Medien als Beispiel für den latenten Ausländerhass vorgeführt. Aber warum sollten die unmittelbar Betroffenen eine praktisch schrankenlose „Einwanderungsgesellschaft“ gut finden, die ihr Leben in einer Weise verändert, die niemals gewünscht wurde? Vielleicht war ihr Leben bis dato auch „bunt“ genug, vielleicht will man einfach nur so weiterleben wie bisher. Offensichtlich hat die Regierung aber beschlossen, dass es dieses Recht nicht (mehr) gibt. Vielmehr sind wir nun alle zwangsweise und bei Strafe moralischer Ächtung dazu verpflichtet, die ungeregelte Einwanderung als Chance Die und Bereicherung für uns zu begreifen. Denn es gilt: „wir“ packen das.
Dieselben Leute, die leidenschaftlich jeden Indianerstamm im Amazonasgebiet oder die Tibeter in China schützen wollen, lassen für die Bevölkerung ihres eigenen Land nichts davon gelten. Das Mantra lautet: der deutsche, resp. europäische Nationalismus, ist zu überwinden und die Schar der Hereinströmenden ist dabei hilfreich; der viel rabiatere und aggressive Nationalismus vieler Migranten (man denke nur an die Türkei) – ist dagegen Ausdruck ihrer kulturellen Eigenständigkeit und muss bewahrt werden. Der Sozialrassismus der „edlen Seelen“ (Kohlhammer) wirkt umso absurder, je lauter der „deutsche Spießer“, seine nationalen Ressentiments und seine Xenophobie beklagt werden. Dass ein großer Teil der täglich Ankommenden in ihren mentalen Grundhaltungen wesentlich reaktionärer sind, als der vielgeschmähte „Dunkeldeutsche“, könnte man zumindest ahnen. Ein unverstellter Blick auf die Situation in den Herkunftsländern der Einwanderer dürfte dabei genügen. Aber lieber hält man am Bild des tumben und engstirnigen Deutschen fest, der im Kontrast zum herzlichen und weltoffenen Afghanen oder Iraker steht, von dem wir alle lernen können. Dass die momentane Masseneinwanderung tribalistischer Kulturen Deutschland liberaler, demokratischer und friedlicher machen wird, kann nur jemand glauben der weit entfernt von allen Schnittpunkten sozialer Verwerfungen lebt oder seine Augen immer noch fest vor der Wirklichkeit verschließt. Es scheint aber, als würden die Nachhutgefechte schwächer, die Argumente pro Masseneinwanderung immer absurder, die Repräsentanten täglich lächerlicher, unfähig zu begreifen, dass die momentane Situation schon längst die Ausrufung des nationalen Katastrophenfalls auslösen müsste. Wie ich an anderer Stelle schon ausgeführt habe: alle nun rasch verabschiedeten Gesetze werden nichts daran ändern, dass wir uns von dem Land, in dem wir jahrzehntelang in stabilen und sicheren Verhältnissen gelebt haben, verabschieden werden müssen. Vertreter der Grünen haben diese Dynamik ja offiziell schon mehrfach begrüßt. Weder können 100.000e von illegalen Einwanderern abgeschoben werden, noch wird Deutschland mental in der Lage sein, seine Grenzen, wenn nötig mit Gewalt, zu schützen.

IV.
Das aktuell beklagte Erstarken sog. rechter oder populistischer Parteien in Ländern wie Schweden, Norwegen, Holland, Österreich oder Dänemark hat denn seinen Grund im Wesentlichen darin, dass die etablierten Parteien entweder keine Antworten auf die aktuellen Probleme der massenhaften Zuwanderung haben oder sich ängstlich wegducken, um ja nicht dem Vorwurf des Rassismus anheim zu fallen. Der Aufstieg der gerne als populistisch abgewerteten Parteien geht dabei nicht zufällig synchron mit einer schleichenden Auflösung der europäischen Nationalstaaten, deren Grundlage stets homogene Gesellschaften waren. Mit der Globalisierung und der Masseneinwanderung sind letztere im Verschwinden. An ihre Stelle treten – das hat der Pulitzer-Preisträger Arthur Schlesinger bereits 1991 in seinem Buch The Disuniting of America für die USA beschrieben – separierte ethnische und religiöse Gemeinschaften, die Solidarität nur noch innerhalb ihrer Gruppe kennen und das in vielen Fällen auch nie anders gekannt haben: eines der größten Hindernisse für die Integration von Zuwanderern aus traditionalen Gesellschaften, die im Staat und seinen Organen vielfach nur einen abstrakten Feind sehen, der lediglich für die Bezahlung von Sozialleistungen gut ist. Man kann sich vorstellen, was es bedeutet, wenn partikularistische Interessen von ethnischen/religiösen Gemeinschaften auf eine Gesellschaft treffen, die jeder lautstarken Minderheit, meist auf Druck linksgrüner Politiker und diverser Lobbys, vorauseilend Sonderrechte zuspricht.
Dass viele der deutschen Wähler und Wählerinnen sich nicht mehr von ihren politischen Repräsentanten vertreten fühlen und voraussichtlich bei der nächsten Möglichkeit Parteien wählen werden die von den staatstragenden Kritikern als „Protestparteien“ bezeichnet werden, ist evident. Wahlen in Demokratien haben auch den Sinn und Zweck gegen alternativlose Bündnisse zu votieren. Insofern müsste die von ihrer Regierung praktisch aufgegebene Bevölkerung, die nicht Teil der Willkommenskultur sein will und deswegen als „Dunkeldeutschland“ abgewertet wird, vollkommen autoritätsfixiert sein, würden sie immer noch Parteien, wie insbesondere die SPD wählen, die ihre Interessen längst einem anderen Klientel zugewandt hat.
Die Kosten der ungeregelten Zuwanderung, von ursprünglich zu Jahresanfang prognostizierten 200.000 Migranten, dann 400.000, schließlich 800.000, jetzt schon hinter vorgehaltener Hand auf 1,5 Millionen angewachsen, werden unweigerlich zu Steuererhöhungen, Sicherheits- und Verteilungsproblemen führen. Bürgerkriegsähnliche Zustände in Städten, ethnische Segregation, Gewaltverhältnisse und gesellschaftliche Polarisierungen sind mehr als wahrscheinlich. Die Augsteins, Roths und Prantls werden davon nicht berührt werden; die heute täglich von ihnen Diffamierten werden die massiven Veränderungen in ihren sowieso schon beschwerlichen Alltag integrieren müssen. Im Allgemeinen nennt man das „Verträge zu Lasten Dritter“.

17 comments

  1. FDominicus

    Die “Krise” ist mehr als willkommen, die EU selber ist am Rande des Zusammenbruchs mit solchen Aktionen kann man immer noch mehr verlangen. Mehr Macht für die EU (wie ja Deutschland angeblich eine “faire” Verteilung) will, die finanziellen Belastungen dürften auch schwächend wirken damit bekommt man vielleicht auch in D genügend Leute zusammen für eine “Haftungsgemeinschaft” – in der Hoffnung, daß die EU Kosten der Flüchtlinge übernehmen wird.

    Es ist doch schon offensichtlich und wird auch durchgezogen, der Aktionen von staatlichen Angestellten werden repressiver, d.h. die Flüchtlingswelle ist sogar für die etablieren ein guter Grund die Überwachung nochmal zu stärken.

    Und die Deutschen sind blöd genug darauf hereinzufalllen und andere konservativere Sozialdemokraten zu wählen. Wirklich “clever”. Wo sind etwaige Forderungen, daß nur diejenigen bezahlen müssen die auch Flüchtlinge wollen? Ist davon irgendetwas zu lesen?

    Nein die Grün/Roten/Schwarzen nehmen alle dafür dran. Die Lüge mit dem “wir schaffen das” womöglich gar ohne “neue Schulden”. Kann glauben wer will, wird garantiert nicht passieren.

    Kurz die Krise spielt einigen sehr in die Karten. Diffamierung, Denunziantentum usw. feiern neue “fröhliche” Umstände.

    Ich habe heute in den BNN gelesen dort ging es nur um eins die rechte Pegida die rechtsradikale AfD, nichts über die Antifa. Wer wunder sich darüber (noch)?

  2. cmh

    Es heißt nicht umsonst: “Liebe deinen Nächsten!”

    Sozialrassisten geben sich mit sowenig nicht ab.

    (Vielleicht sollten sie sich ein wenig Bibelwissen aneignen. Auch wenn sie es, was ja per se nicht vorzuwerfen ist, nicht kapieren, was sie gelesen haben.)

  3. caruso

    Versagt die “normale” Politik, wird rächtz stärker. Das ist altbekannt, nur ist diese Erkenntnis bei den Politikern noch nicht angekommen. Ob es je ankommen wird?
    lg
    caruso

  4. Thomas Holzer

    Der Kommentar bringt es auf den Punkt!
    Nur leider wird er von allzu Wenigen gelesen werden………

    Die KHG Klagenfurt veranstaltet einen Vortrag mit dem Titel:
    “Energiesparkurs für Asylwerber”

    Das ist besonders wichtig, so wird Integration ganz sicherlich gelingen; die wichtigsten Dinge immer zuerst 😉

  5. Christian Peter

    ‘Noch wird Deutschland mental in der Lage sein, seine Grenze zu schützen’

    Eine Regierung, die nicht fähig ist, sein Staatsgebiet zu schützen, muss sofort des Amtes enthoben werden. Deutschland wird die Grenzen sehr wohl schließen, die Frage ist gar nicht ob, sondern wann es passieren wird.

  6. Herr Karl jun.

    @FDominicus
    Ich bestreite, dass es irgendeinen “Masterplan” gibt. Dies würde nämlich drei Dinge voraussetzen: 1. Eine klare Zielsetzung, 2. Einen klaren Kopf, der dieses Ziel konsequent verfolgt und 3. Disziplin bei der Zielverfolgung. Das alles kann ich derzeit im Politikgetriebe beim besten Willen nicht erkennen. So ein Masterplan würde die meisten Politik-Darsteller intellektuell und volitiv überfordern.

    Es scheint vielmehr, dass das Geschäftsmodell der sog. “wohlfahrtsstaatlichen Demokratie” endgültig im Abreifen ist und einfach nicht mehr funktioniert. Kernstück dieses Politik-Modelles war ein paternalistischer Staat und mit einer Umverteilungs-Manie, deren Vertreter die Bürgerleins über Jahre hinweg an die Gesinnung von Dieben und Kleinkriminellen herangeführt haben, weshalb zwei immer wiederkehrende Hauptfragen unseren politischen Diskurs bestimmten: Wo gib’s was zu holen ? Und wie verteilen wir die Beute …äh..die Steuern? So bekommen die Politiker mit leeren Händen im Umverteilungs-Staat eingroßes Legitimitätsproblem.

  7. Enpi

    Obwohl im Prinzip gut geschrieben, vermeidet auch dieser Kommentar die wichtigste Frage der westlichen Gegenwart, nämlich die der zunehmenden Islamisierung. Der Frosch wird langsam in seinem Topf gekocht und am Anfang war es auch nur schön warm. Später wirds dann zunehmend unangenehmer. Und gegen Ende hin….na ja sie wissen schon. Im mittleren Stadium sind wir jetzt im Moment.

    Außerdem fragt offensichtlich niemand warum die Asylantenkrise gerade jetzt im Jahr 2015 so massiv startet, obwohl es bereits seit 2011 Flüchtlingslager in Jordanien, Türkei und Libanon gab.

    Es fragt sich außerdem niemand, warum Merkel den (moslemischen) Flüchtlingsstrom “kontrollieren” will und im Ausgleich dafür 70 Mio moslemischen Türken den freien Zugang zur EU erlaubt?

    Und außerdem fragt sich offensichtlich niemand warum sie das Recht hat, über einen der Eckpfeiler der EU wie z.B. den Zugang fremder Nationen zum Schengenraum, im Alleingang zu entscheiden?

  8. astuga

    Es ist ohnehin erheiternd, wer in Deutschland alles als moralische Instanz gilt.

    Das reicht von der bigotten Pastorin die erwischt wurde als sie besoffen Auto gefahren ist, geht über den schmierigen, koksenden Nuttenpreller, bis hin zum altlinken Salonrevoluzzer und Khomeini-Fan aus der Neigungsgruppe Pädophilie.

  9. astuga

    Wenn ich so nachdenke, fast eine Art gutmenschliches Dschungelcamp. 😉
    Die würden alle sicher auch Maden oder pürierten Känguru-Anus für die gute Sache und einen TV-Auftritt fressen.

  10. Rennziege

    21. Oktober 2015 – 14:28 astuga
    In Ihrer Beschreibung der moralischen Instanzen Deutschlands gebrauchen Sie harte Bandagen, aber punktgenau zutreffend. Diese Selbstbeweihräucherer weigern sich beharrlich, die Folgen ihres absurden Blah-Blahs zur Kenntnis zu nehmen, obwohl diese stündlich schmerzlicher werden.
    Hier ein aktueller Blick auf Slowenien an der Grenze zu Kroatien:
    http://www.welt.de/videos/article147864211/Reporter-erlebt-Eskalation-hautnah.html
    So entwickelt sich die Willkommenskultur. Aber die wahren Brandstifter sitzen in Bundestag und Nationalrat.

  11. Rennziege

    Pardon: Die ratlos stammelnden und brandbeschleunigenden Gutmenschen in Brüssel und Umgebung vergaß ich zu erwähnen.

  12. Thomas Holzer

    Und die “Flüchtlinge” zünden ihre eigenen Zelte an, die ihnen Schutz vor Regen bieten sollten, um zu “protestieren”………….wieder ein untrügliches Zeichen der geballten Intelligenz, welche da zu uns kommt 😉

    (an der Grenze Kroatien/Slowenien)

  13. carambolage

    Die Ausdünnung und Einhegung der deutschen und österrr. Bevölkerung mit kulturell und islamischen nicht integrierbaren Massen an Wirtschaftsflüchtlingen hat m.E. den Sinn, weil unsere Politik-“Eliten” mit ihrem Latein am Ende sind.
    Die Schuldenpolitik mit der der Sozialstaat immer mehr ausgebaut wurde und die KMU dabei fast ruinieren, die EU-Rettungsmaßnahmen mit denen Länder in der Union gehalten werden, die einfach nicht ihren Haushalt in Ordnung bringen wollen/können, der Gender- und Schwulen-Lesben-Wahnsinn, den Rechtsstaat außer Kraft setzen, das bevorstehende Fiasko bei den Pensionen und beim Gesundheitssystem etc. etc. … wie sollen unsere Sonnenschein-Politiker und Umverteiler da was ändern?
    Meine These: bürgerkriegsähnliche Zustände schaffen, einen Polizeistaat kreieren, die Freiheiten einschränken und in diesen halbdiktatorisch und prekärem Staat, weiter die Leader spielen.
    Nichts Leisten und keine Verantwortung übernehmen, können`s jetzt und dann noch leichter.

  14. Enpi

    @carambolage
    Bürgerkrieg und Rechtsstaat außer Kraft setzen könnte der Plan sein, aber ich glaube das ist zuviel der Verschwörung.

    Ist wird kaum möglich sein, so ein Projekt über mehrere Jahre hinweg zu planen. Alleine die Geheimhaltung durch eine Unzahl an Personen und vor allem die ganzen Ungewissheiten wie z.B. :
    2014 – marschiert Putin im Baltikum ein?
    2015 Gewinnt die rechtsnationale PiS in Polen die Mehrheit?
    2016 – Plaziert der IS eine schmutzige Bombe in London City?
    Schon ein einziger dieser schwarzen Schwäne könnte den schönsten Pinky&Brain-Plan über den Haufen werfen. 🙂

    Warum dann diese Mißstände? Ich seh das so: Ähnlich wie 1933 als ein gewisser Prozentsatz der Deutschen (und diverse andere Europäer) von einer Idee begeistert waren, trifft man auch heute allerortens auf die linke Saat die über die Universitäten des Westens ihren Weg in die Köpfe der intellektuellen Elite gefunden hat und sich nun als Ideologie in unser Leben einmischt. Einfach eine attraktive Idee, ein linkskapitalistisches, kulturrelativistisches Lebensmodell garniert mit viel sogenanntem “Humanitärem”. Ideal für all die Besserwisser und Star Trek Fans. Natürlich gilt auch für dieses Modell, daß die verbesserte Zukunft nur mit dem Zerschlagen existenter Strukturen zu erreichen ist. Und diese Zerschlagung erleben wir gerade hautnah.

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