Die Sorgen von Minister Klug möchte man haben…

Von | 23. Oktober 2015

(KATHRIN NACHBAUER) Während sich unsere Soldaten ausgestattet mit löchrigen Stiefeln mit Militärfahrzeugen ohne Treibstoff herumschlagen müssen, löst man auf höchster Ebene offenbar „wichtigere“ Probleme. Gott sei Dank – endlich gibt es den Sprachleitfaden für einen geschlechter- und diversitätsgerechten Sprachgebrauch. Das Wort Mannschaft wird genauso aus dem Sprachschatz gestrichen, wie das Wort „man“ oder „jemand“. Da muss man sich ehrlich fragen – Geht’s noch?
Klar, Sprache schafft Bewusstsein, aber sind das die wahren Probleme unseres Bundesheeres? Und wollen wir die Grammatik unserer Muttersprache außer Kraft setzen? Ist damit den Frauen gedient?
Für unser Militär wäre es viel wichtiger, Bewusstsein in der Politik zu schaffen, dass hier viele Leute hervorragende Arbeit leisten, die gerade in Zeiten der unkontrollierten Flüchtlings- und Zuwanderungsströme von außerordentlicher Bedeutung ist. In Anbetracht der heutigen Hochrisikolage in Osteuropa und im Nahen Osten, des IS Terrors und möglicher terroristischer Akte und Aufstände innerhalb unserer eigenen Landesgrenzen, müssen wir uns wehren können!
Und für die Frauen dieses Landes wäre eine ordentliche Frauenpolitik wesentlich hilfreicher, die die neuen Lebensrealitäten anerkennt, und sich insbesondere um die finanziellen Sorgen der vielen alleinerziehenden Mütter kümmert und das Kinderkriegen nicht zu einer finanziellen Bedrohung macht. Selbstverständlich müssen wir uns für Gleichheit einsetzen, und zwar für Chancengleichheit. Männer und Frauen müssen die gleichen Chancen bekommen, ihre Talente zu entfalten und selbstverständlich ist für die gleiche Tätigkeit auch der gleiche Lohn zu bezahlen. Hier gibt es viele ungelöste Fragen und Herausforderungen zu klären. Damit sollte man sich in den Ministerien beschäftigen und nicht mit ungegenderten Strafzetteln und dem deutschen Wort „Mannschaft“.
Jede Wette, die Frauen dieses Landes hätten lieber einen höheren steuerlichen Absetzbetrag für Kinderbetreuung, als einen speziell weiblichen Strafzettel für sie als „LenkerIN“ eines Fahrzeuges.

12 Gedanken zu „Die Sorgen von Minister Klug möchte man haben…

  1. Reini

    “Mann” darf aber auch nicht den “Ti..enbonus” unterschätzen! 😉 … der hat schon so mancher “LenkerIN” geholfen! …

  2. Thomas Holzer

    @Nachbauer
    Anscheinend ist der Herr Lopatka sehr beschäftigt und hat daher wenig Zeit, Ihre Beiträge für ortneronline freizugeben.
    Anders kann ich mir die offensichtliche Abnahme Ihrer Artikel in diesem Medium seit Ihrem Überlaufen zur ÖVP nicht erklären 😉

  3. sozialrat

    Mein Mitleid mit den freiwillig Alleinerziehenden und den nicht unverschuldet Alleinerzeihenden hält sich in Grenzen. Quidquid agis …

  4. sokrates9

    Um das Wort” Jemand ” als weibliche Diskriminierung zu erkennen, braucht man schon eine erheblich schmutzige Phantasie! Muss ich jetzt ” Jemandin” oder “Jefrauin” sagen??

  5. Herr Superg'scheit

    Es geht einfach darum den Klang des Wortes ‘Mann’ aus der Sprache zu verbannen. Anders lässt es sich nicht erklären, warum es nun neutralen Wörtern wie ‘man’ oder ‘jemand’ auch an den Kragen geht. Kein Mensch dachte doch bisher an Geschlechter bei der Verwendung des Wortes ‘jemand’.

  6. Fragolin

    Oje, mein Gewissen. Soll ich das Käthchen jetzt auch noch fragen? Soll ich???
    Ach was, ist eh die Zeit nicht wert.
    Blabla, nächstes Thema.

  7. elfenzauberin

    Es wäre einmal höchste Zeit, die Fraktion, die den Genderunsinn verbreitet, einmal argumentativ herauszufordern. Bis jetzt ist es ja so, dass hier eine winzige, sehr gut vernetzte Minderheit einer Mehrheit ihre krause Ideologie aufs Auge drückt. Das ist nicht zu akzeptieren.

    Was die Sprachverhuntzung betrifft und den angeblichen Umstand, dass “Frauen nicht angesprochen seien”, was ein hanebüchener Unsinn ist, empfehle ich folgenden Link als Diskussionsgrundlage:

    http://www.belleslettres.eu/artikel/genus-gendersprech.php

    Dort wird mit dem Unsinn einer angeblich männlich dominierten Sprache gründlich aufgeräumt.

    Ich sehe keinen Fortschritt darin, aus Studenten “Studierende” zu machen, abgesehen davon, dass das völlig sinnentstellend ist. Ein Student ist jemand, der studiert, auch wenn er gerade kocht. Trifft letzteres zu, dann ist er ein Kochender, aber kein Studierender.

    Wie gendert man übrigens folgenden Satz: “60% der Teilzeitarbeiter sind weiblich.”

    Ich habe längst keine Lust mehr, mich von irgendwelchen selbsternannten Expertinnen, die im allgemeinen keine Ahnung, aber ministerielle Gewalt haben, mich wie einen Tanzbären am Nasenring herumführen zu lassen. Ich verachte dieses Gesindel.

  8. Reini

    elfenzauberin
    ich kann behaupten – mir ist die Rechtschreibung mit all den “Innen” bis auf das “Richtigschreiben” wurscht! … wie man was schreibt gehört zur “Freien Meinung”. – mir, sowie 99% der österreichischen Staatsbürger, sind auch die Töchter in der Bundeshymne schei.egal! …

  9. elfenzauberin

    @reini

    Ich sehe das nicht so entspannt. Viele meinen, es handelt sich nur um einen Streit, wo es um Worte geht. Tatsächlich steckt mehr dahinter. Zunächst einmal gibt es im öffentlichen DIenst eine Vorschrift, Texte zu gendern, egal ob es sich um Ausschreibungen, Mitteilungen oder sonst etwas handelt. Dort gibt es eigene Abteilungen, die nur für den Genderquatsch zuständig sind, alles satt honoriert.

    Die Sprachverhunzungen sind ja in Wahrheit nur die Spitze des Eisberges. Alle anderen Idiotien, wie Genderquoten, gegenderte Aufnahmsprüfungen fürs Medizinstudium, Sexualsisierung im Kindergarten etc, all das geht auf das Konto dieser Fraktion.
    Ich meine, man sollte diesen LeutInnnen entgegentreten.

  10. Mona Rieboldt

    Der Wunsch dieser ganzen Genderei ist, den Mann zur Halbfrau zu machen. Daher auch die vielen Geschlechter, die bei der Genderei aufkommen in der Art “Welcher Lippenstift passt zu meinem Bart”. Und diese Genderistinnen sind überall, so in Franken vorgekommen, dass Jungen im Kindergarten mit rosa Röckchen und bunten Bändern tanzen mussten. Der Mann jedenfalls soll nicht mehr männlich sein.

    Man sollte alle moslemischen Asylanten (80-90% sind junge kräftige Männer) zu einem Genderkurs schicken mit Abschlussprüfung 😉 😉

  11. Rennziege

    @Mona Rieboldt
    Servus, Mona!
    Sogar dieses “servus” müsste nach den Wünschen der Gender-Deliranten zu “serva” geändert werden, wenn es von einer Frau gebraucht wird. Bat dschast wörscht, wie wir Britinnen sagen!
    Klar sollen alle Männer verschwult oder verweiblicht werden, wir Weiber wohl auch lesbisiert. (Hey! Dann brauchen wir wirklich Immigranten ohne Zahl.)
    Aber der Genderkurs für moslemische Asylanten könnte spätestens bei der Abschlussprüfung (u.a. durch Absolventinnen der überbordenden Genderstudien) zu sprunghaften Überraschungen führen. Der Testosteronspiegel dieser Wüstensöhne ist nämlich nicht aus Glas.

  12. Fragolin

    Meine lieben Damen, ich hatte schon die Freude an einem solchen “Kurs” teilzunehmen und muss gestehen, dass er für die Handvoll anwesender Männer ein tiefer Blick in die manchmal recht unansehnliche Seele mancher ansonsten recht ansehnlicher Frauen bedeutet und, so sich nur zwei Teilnehmer finden die Spaß am Zerpflücken unbewiesener Behauptungen und dümmlicher Formulierungen haben, eine Mordsgaudi bereitet! 🙂

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