Die Sparer sind unser Unglück!

(C.O.) Darüber, was die Finanzkrise verursacht hat, gibt es bekanntlich unterschiedliche Ansichten. Eine  wirklich neue und originelle Theorie steuert im “Falter” dessen Herausgeber Armin Thurnher bei: “An der Finanzkrise mit Sparen herumzudoktern heisst, sie mit dem zu bekämpfen, was sie verursacht hat….” Dass also übermäßige Sparsamkeit den Crash von 2008 ff. verursacht hat – das hat schon was. Aber Thurnher spinnt den Gedanken konsequent weiter: “Spare in der Not, dann hast Du niemals Zeit, denkt der Weise Spindi (Finanzminister Spindelegger, Anm.)  und spart die staatliche Industrieholding ÖIAG kaputt…”. Der mangelt es zwar jetzt nicht wirklich an Kohle, aber man soll ja bekanntlich nicht Faktenhubern. Hauptsache, die schreckliche Sparerei hört auf. Und das ist angesichts der jüngst publizierten, höchsten Staatsschuld seit die Republik Österreich existiert, ja mehr als notwendig.

7 comments

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  2. aneagle

    ….im übrigen bin ich der Meinung, dass der Falter-GrünInnen Mainstream-Media- PolitKomplex weiter aufgespalten werden sollte.

  3. Thomas Holzer

    @aneagle
    Nein, das passt schon 😉
    Um die bahnbrechenden und ach so fortschrittlichen “Ideen” des Herrn Thurnherr zu größerer Verbreitung zu verhelfen, fordere ich ein verpflichtendes “Falter”-Abo für jeden Haushalt; außerdem die Aufnahme dieser Zeitung in die Pflichtlektüre des Schulfaches “Politische Bildung”, welches zumindest 5 Stunden pro Woche ab dem verpflichtenden Kindergartenbesuch ab dem 1. Lebensmonat von beamteten, getschänderten Lehrpersonal (pro Gruppe/Klasse zumindest 2 Homo- und Transsexuelle, das Unterrichten durch Heterosexuelle sollte tunlichst vermieden werden) nach Absolvierung des Lehrganges “Sozialismus- und Grüninnenweltverbesserungspolitik” unterrichtet wird.
    Außerdem fordere ich das gesetzliche Verbot jeglicher Sparform; außer natürlich in Staatsanleihen, deren Kauf sollte zumindest im Ausmaß von 40% des monatlichen Nettoeinkommens verpflichtend werden, mit der verpflichtenden Absetzbarkeit im Zuge des jährlichen Steuerausgleiches.
    Diese Form der Veranlagung führt zu einem Beschäftigungswachstum im staatlichen Sektor, und dient daher dem Wirtschaftswachstum

  4. Rennziege

    3. Juli 2014 – 12:31 cppacer
    Wir üben Nachsicht bei @aneagle. Sein “aufgespalten” ist zwar hochsprachlich ein wenig daneben, aber ein sympathischer Austriazismus. In hiesigen Mundarten sagt man ja auch “eingeschalten” statt “eingeschaltet”, “er is’ åbgwålgen” statt “er ist hinuntergerollt”, etc.
    Besser so als das gequälte Denglisch von Ösi-TV und Ö3, und weitaus natürlicher als preußische Importe wie “tschüss”, “lecker” und so. Ich hab’ zwar nicht viel gegen den Bedeutungswandel von “geil”, aber das gute alte wienerische “leiwånd” ist melodischer und charmanter.

  5. Mourawetz

    @Rennziege

    Mir ist ein wienerisches “aufgespalten” vom aneagle auch wesentlich sympathischer als die von cppacer eingeforderte hochdeutsche Korrektheit. Von Cuxhaven bis Podersdorf von der Nordsee bis zum Neusiedlersee erstreckt sich ein Meer der Gleichmacherei. Wahrlich kein schöner Gedanke. Die Eigentümlichkeit der Sprache spiegelt auch die regionale und nationale Vielfalt wieder. Sind halt nicht alle gleich. Und wenn die EU das noch so sehr propagiert.

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