Die SPÖ, gefangen in der Propaganda-Falle

“Das Sozialministerium führt auf Rechnung der Steuerzahler einen knallharten Klassenkampf. Statt die Vorzüge des Sozialstaats zu preisen, wird die Lage dramatisiert. Verbunden mit der Hoffnung, dass die Menschen noch mehr SPÖ wollen. Eine riskante Strategie….” (hier)

19 comments

  1. Thomas Holzer

    “………..wird im Sozialbericht knallharter Klassenkampf betrieben.”

    Das sollte ja wohl niemanden wunder nehmen, steht doch dem Sozialministerium ein “gstandener” Sozialist vor, und Sozialismus ohne Klassenkampf existiert einfach nicht, kann einfach nicht existieren, weil ansonsten das Lügengebäude, auf welchem diese Ideologie fußt, sofort in sich zusammenbrechen würde.

  2. Fragolin

    In dieser Propaganda-Falle befinden sie sich seit dem ersten Tag. Eine Ideologie, die nur auf Lügen basiert, kann nur leben, wenn entweder das Volk zu dämlich ist, um das zu durchschauen, oder eine knallharte Meinungsdiktatur herrscht, die es dem Volk verbietet, anders zu denken als von der Parteizentrale ausgegeben.

  3. Gerald Steinbach

    Der gerechteste (x)mus ist der Kapitalismus, das ist der, der uns den Wohlstand gebracht hat,
    Man mache eine Umfrage und 80 Prozent lehnen den Kapitalismus ab, obwohl der BMW in der Garage sie ihn zu verdanken haben

  4. Selbstdenker

    @Fragolin.
    Sie haben recht: die ganze Existenz der SPÖ baut auf Lügen auf. Dazu muss sie – bis zur unausweichlichen Eskalation – stetig die Dosis der Lügen erhöhen, um die negativen Auswirkungen ihrer auf Lügen aufbauenden Politik mit neuen Lügen zu überdecken.

    Besonders deutlich wird das im NZZ-Artikel an dieser Stelle:
    “Statt den Zusammenhang zwischen hoher sozialer Absicherung durch den Staat und niedrigem Vermögensaufbau offenzulegen, wird im Sozialbericht knallharter Klassenkampf betrieben.”

    Und weiter:
    “Was aber würden Substanzsteuern ändern, außer dass die “g’stopften Gfraster” endlich wieder wüssten, was es heißt, Miete zu bezahlen? Der bessere Weg wäre natürlich, deutlich mehr Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, zu dem auch der Aufbau von Eigentum gehört. Aber genau das wollen ja die Autoren des Berichts nicht, sie wollen Erbschaften reduzieren (oder gar verhindern) und Gleichheit nach unten schaffen.”

    Das ist exakt das Geschäftsmodell der Sozis: sämtliche Ressourcen und Erträge anderer an sich reißen, die Menschen untereinander aufhetzen und an Günstlinge ein paar Krümel hinwerfen.

    Zu Ende gedacht ist die SPÖ nämlich absolut keine Partei der Chancengleichheit – diese würde auf Leistung, Wettbewerb und Eigentum aufbauen -, sondern eine Partei, die ein Kastensystem mit Ergebnisgleichheit innerhalb der jeweiligen Kaste, aus der es für Normalsterbliche kein Entrinnen gibt, anstrebt.

    Dieser Tage inszenieren sich Multimilliardäre, Schauspieler, die üblichen Davos-Schwafler sowie die Top-Gagenbezieher aus Brüssel als “soziale” “Gerechtigkeitskämpfer”. Ob sie das auch tun würden, wenn ihre Forderungen nicht nur die “anderen” treffen würden? Diese “Obermoralisten” glauben ein gottgegebenes Recht darauf zu haben, dass sie nicht nach den gleichen Regeln spielen müssen, die sie für andere lauthals fordern.

    Es ist eine selbsternannte Aristokratie (bei den Aristokraten im früheren Sinne war wenigstens irgendwer in der Erbfolge dabei, der Verdienste aufweisen konnte), die verächtlich auf jene herabblickt, die ihr Leben auf dem aufbauen, was sie selbst erwirtschaften.

    Man muss sich das anhand der Vorgänge in den USA auf der Zunge zergehen lassen:

    a) Ein Multimilliardär finanziert linksextremistische Terrorgruppen; dazu zähle ich auch die sogenannten “Anti”-Faschisten, die nach dem gleichen Drehbuch der SA spielen.

    b) Diese Terrororganisationen rekrutieren sich vorwiegend aus dem missratenen, nichtsnutzigen Nachwuchs der Ober- und Mittelschicht, der häufig auf Kosten der Eltern sowie der Steuerzahler auf der Uni für ein Sinnlos-Studium (Soziologie, Gender, Psychologie, etc.) eingeschrieben ist.

    c) Kinder aus privilegierten Haushalten protestieren gewaltsam “gegen” ihre privilegierten Elterngenration, die diese Proteste wiederum finanziell und “moralisch” unterstützt.

    d) Als Vorwand für
    – die Zerstörung kleiner Geschäfte,
    – die Zerstörung von Wohngegenden der Arbeiterschicht,
    – das Attackieren einfacher Menschen, die ihnen unbeabsichtigt in das Fadenkreuzlaufen
    – sowie die Störung vom Berufsverkehr
    dient diesen Spinnern der “Kampf für die gerechte Sache”.

    Neben Globalismus gegen Nationalistmus ist das die zweite große Bruchlinie unserer Zeit: Leistungslose (Politiker, Schauspieler, Sinnlos-Studenten, bedingungslose Grundsicherungsbezieher) kämpfen um eine Vorherrschaft gegen diejenigen, die all das erwirtschaften was sie konsumieren.

    Am Kreuzungspunkt dieser beiden Bruchlinien steht der Schatzsuchende aus dem Orient und aus Afrika. Es geht bei der Masseneinwanderung nicht um humane Ziele, sondern um die bewusst angezettelte Landung eines Söldnerheeres, das im Dienste der selbsternannten, neuen globalen Aristokraten steht.

    Was Österreich anlangt, steht die SPÖ in dieser perversen politischen “Logik” im Zentrum der Aktivitäten.

  5. Johannes

    Die hohe Kunst erfolgreicher Politik die darin besteht die Menschen einfach in Ruhe ihrer Tätigkeit nachgehen zulassen ist nichts für die SPÖ. Es liegt halt in der Natur der Sozialisten und noch mehr der Kommunisten sich um die Menschen wie um kleine Kinder zu kümmern.
    Die Daseinsberechtigung der Sozialisten stammt aus den verheerenden Lebensumständen der Arbeiter der Frühindustialisierung. Seither ist jedoch eine gewisse Zeit vergangen und anstatt sich den Veränderungen anzupassen wollen die Sozialisten mit alten Methoden einem Klassenfeind den es gar nicht mehr gibt bekämpfen.
    Anstatt selbst dynamische auch durchaus selbstständige Initiativen der Bevölkerung zu unterstützen gefällt man sich in der Rolle der Gouvernante die wenn schon nicht Arbeitsplätze dann wenigstens Gendertum und das Ausbremsen von Wirtschaftsinitiativen mit absurden Forderungen vorantreibt. Je absurder die Forderungen umso glücklicher scheint es schlägt das Gewerkschaftsherz. Die asiatischen Tigerstaaten bedanken sich ganz artig für diese Hilfe.

  6. raindancer

    Zitat
    Wichtige Daten zum Vermögen der Reichsten in Österreich (Stichwort: Steueroasen, Privatstiftungen) fehlen weiterhin. Die demokratiezersetzende Machtdimension der Vermögenden in der Gesellschaft ist zwar evident. Doch erst die relative Höhe der Vermögen ist entscheidend für Machtmissbrauch in der Gesellschaft. Mit einem Haus kann die Demokratie nicht unterminiert werden, mit einem Milliardenvermögen sehr wohl. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton formuliert so: Wenn die Reichen die Regeln machen, haben wir ein echtes Problem.
    http://blog.arbeit-wirtschaft.at/ist-die-vermoegensungleichheit-in-oesterreich-zu-hoch/

  7. Christian Peter

    @raindancer

    Tatsächlich etwas zu holen gäbe es von ausländischen Konzernen. Nach seriösen Schätzungen hinterziehen ausländische Konzerne in Österreich jedes Jahre etwa 14 Milliarden Euro Steuern. Das ist ein Vielfaches davon, was von den wenigen Vermögenden zu holen ist. Alleine es fehlt der politische Wille. Andere Länder führten mittlerweile Sonderabgaben für ausländische Konzerne ein, u.a. Länder mit konservativen Regierungen wie UK, Ungarn, Polen u.a.

  8. Christian Peter

    @raindancer

    Auch in Australien wurden Sonderabgaben für Konzerne eingeführt. Außerdem wird veröffentlicht, wieviele Steuern Großkonzerne in Australien bezahlen (in der Regel : praktisch nichts). Das würde wenigstens den Druck auf ausländische Konzerne erhöhen, die in Österreich Milliarden verdienen und dennoch keine Steuern bezahlen.

  9. raindancer

    @Christian Peter
    vielleicht denken wir falsch ..vielleicht sollten wir darauf drängen den Staat zu verschlanken, die Steuern sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zu senken.
    Gehälter aber sehr wohl mit einem Mindestlohn belegen.
    zb Arbeitnehmer bekommen den Bruttolohn – Firmen und Arbeitnehmer zahlen generell 10%
    Strassenbau, Schulwesen, Krankenhäuser, Bildungsverwaltung zentralisieren und organisieren, Bus und Zugverbindungen, Gemeindearbeit zentralisieren, Krankenkassenzusammenlegen, kein ASVG und Beamtensystem mehr, ebenso Parteien abschaffen und direkte Demokratie neu berechnen ..dafür gesonderte Abgaben (gestaffelt nach Einkommen) und aus sowohl für ansässige Firmen als auch Angestellten und Arbeiter (vom gesamten Steuerabgabenpot dürfen nur 30% für Personalausgaben verwendet werden, jedoch auch wieder mit einem Mindestgehalt (Hausnummer 1500 Euro pro Monat) und Höchstgehalt (Hausnummer 20.000 Euro pro Monat- somit bleibt genug Spielraum für ganz clevere und gebildete),dasselbe auch bei Managern, Beamten, Politikern.
    Keine Pensionsdeckelung für ASVGler und 80% für Beamtepensionen, sondern das was jemand eingezahlt hat, bekommt er raus, wenn er früher stirbt geht es in den Bildungspot nicht an die Ehefrau.
    Keine Förderungen von irgendwelchen Vereinen und vor allem nicht von der EU und horrende Beamtengehälter.

    Das wär vl ein Weg, ich träum halt so vor mich hin….

  10. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach 09:39h
    Nein, der Kapitalismus ist wahrlich nicht! gerecht. Aber darum geht es gar nicht.
    Eine freie Marktwirtschaft ermöglicht es sehr vielen Teilnehmern an dieser Form der Wirtschaft, ihre persönliche Bedürfnisse, über welche sie selbst entscheiden, halbwegs vernünftig zu befriedigen; und nur darum geht es.
    Alles andere, sprich u.a. das Gefasel von Gerechtigkeit, geht schlicht und einfach an den Bedürfnissen der (Markt)Teilnehmer vorbei.
    Nur Ideologen, sprich Fundamentalisten, wollen Menschen mit ihrer Ideologie “beglücken”, welche gar nicht “beglückt” werden wollen

  11. Hausfrau

    Im Koran gibt es eine Sure, welche das Lügen erlaubt, wenn es dem gemeinsamen Ziel nützlich ist. Da hat scheinbar das von der SPÖ geleitete Sozialministerium eine Anleihe genommen.

  12. Fragolin

    @Selbstdenker
    Danke, sehr gut zusammengestellt.
    Man kann konkludieren: Sozialismus ist eine rein parasitäre Gesellschaftsform, mithin eine unsoziale, weil spaltende Abnormität des Zusammenlebens, die auf Neid, Gier und Faulheit basiert.

  13. raindancer

    @Fragolin
    na ich weiss nicht …was wäre denn das Gegenmodell ..das a la IWF Menschen Kapsch ..Arbeiter wieder zu Sklaven machen?

  14. Karl

    Heute wurden ie Sozis in Graz brutal abgestraft. Trotzdem versucht man es im ORF irgendwie schönzureden.
    Die bitterste Pille ist jene, die nach der Realität schmeckt. Dies konte auch nicht “Yes we, Kern” ändern.
    Freundschaft!

  15. Fragolin

    @raindancer
    Fallen Sie nicht auf das Floskelbingo herein, Arbeiter sind keine Sklaven. Dass Arbeiter nach ihrem Können und ihrer Leistung entlohnt werden und nicht nach den Vorgaben des Staates hat mit Sklaverei nichts zu tun.
    Mir kommt regelmäßig das Würgen wenn Gewerkschafter Selbstständige wie mich in eine Opferrolle drängen und instrumentalisieren wollen, weil wir auf Werkvertragsbasis mit verschiedenen Unternehmen zusammenarbeiten, Wer das nicht kann und sich da ausgebeutet fühlt, soll es einfach lassen! Ich habe mich so entschieden und ziehe das durch, und die Einzigen die mir dabei ständig Steine vor die Füße werfen sind diese Klassenkämpfer und Kämmerer und Staatsbeamte, die immer nur mein Bestes wollen, das sie aber nicht bekommen werden.
    Weder Arbeiter noch Angestellte noch Selbständige sind Opfer der Wirtschaft und des Marktes sondern immer nur ihrer eigenen Entscheidungen und der Einmischung der Politik in diese. Die größten Fortschritte der Menschheit hat der Kapitalismus gebracht, die größten Vernichtungen der Sozialismus.

  16. raindancer

    @Fragolin
    ihre Haltung ist lobenswert, jedoch glaube ich, dass die Arbeitsbedingungen einer Friseurin oder Billa Verkäuferin, eines Bauarbeiters, nicht zu vergleichen sind, ich denke dass hier sehr wohl Ausbeutung im Anmarsch ist., wenn gewisse Arbeitsrechte und Mindestgehälter gelockert werden

  17. vesparaser

    Der Verrat der Linken an den “kleinen Leuten” begann ja schon vor 30 Jahren. Durch die politisch gewollte und vom ORF und anderen befeurte Massenzuwanderung erzeugte man zwangsläufig eine Konkurrenzsituation auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, eine Erodierung des Bildungssystems, einhergehend mit einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft. Die soziale und politische Sprengkraft des Islams wird von den “linksliberalen Eliten” noch nicht einmal jetzt wahrgenommen. Europa geht nobel zugrunde. Durch die “Menschlichkeit”.

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