Die Sprechblase des Jahres: „Fluchtursachen bekämpfen“

Würde die hohlste Phrase des Jahres gewählt, stünde der Sieger schon heute fest. Kein Statement eines Politikers über Flüchtlinge, kein Leitartikel eines Kolumnisten über Einwanderung, kein Appell der sich notorisch Besserwähnenden an die Mehrheitsgesellschaft kommt ohne das Bekenntnis aus, die Fluchtursachen bekämpfen zu wollen. Vor Ort, versteht sich. Nun lässt sich gegen den Wunsch an sich nichts sagen, es hat ja auch niemand was dagegen, dass sich jede frisch gekürte Miss den Weltfrieden wünscht. Es hilft nur nichts. Ein Blick auf die Fakten zeigt, dass die „Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort“ ein bloßes Lippenbekenntnis bleiben wird. weiterlesen

10 comments

  1. wbeier

    Alles Schmafu auf einem Kontinent ohne saubere Besitzverhältnisse. Kleines Beispiel: Ohne Grundbuch kein belehnbarer Besitz und ohne belehnbaren Besitz kein Kredit für einen Traktor sowie kein Zinsendienst beim Abtragen des Kredits. Naja und dieser Zinsendienst ist wohl eine traditionelle Quelle, wie durch die für seine Bedienung erforderliche Mehrarbeit ECHTES Geld geschaffen wird. (vgl. Gunnar Heinsohn / Söhne und Weltmacht S89 ff)

  2. Kluftinger

    @wbeier
    Danke, ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen (und auch weitergeschenkt). Aber damals wurde man eher für einen Spinner gehalten wenn man anregte, über die Konsequenzen des Buches nachzudenken (oder gar zu handeln).

  3. Sokrates 9

    Man traut sich doch in Europa nicht einmal das Schlüsselwort Geburtenkontrolle auszusprechen!

  4. jaguar

    Die im Verhältnis zur Wirtschaftsentwicklung höchst unverantwortliche Bevölkerungsvermehrung ist die Hauptursache für die Migration! Haben das Juncker und Merkel oder die diversen Kardinäle und Bischöfe in Öst. und BRD schon mal ausgesprochen?
    Die zweite Hauptursache sind die korrupten Regierungen, die in ihre Konten arbeiten und nicht zur Verbesserung der Wirtschaft .

  5. Mona Rieboldt

    Keine wirtschaftliche Entwicklung kann mithalten, wie schnell sich in Afrika die Bevölkerung vermehrt. Dazu kommt Korruption und Stammes-Denken.
    Merkel will Afrika retten. Sie schafft das 😉

  6. Johannes

    Es gibt eine wirksame Waffe gegen die Fluchtursache Nummer 1, diese Waffe ist auch für jeden Pazifisten akzeptabel, jeder grüne Flower Power Anhänger, jeder alt – 68iger ist ein glühender Verfechter dieser Waffe, sie tötet niemals und bringt Friede und Wohlstand. Diese Waffe ist billig herzustellen, für jeden noch so armen Menschen in Afrika könnten wir es ohne großen finanziellen Aufwand spenden, verteilen, vielleicht über Ärzte ohne Grenzen, schon morgen könnten wir flächendeckend für ganz Afrika damit beginnen.

    Diese Waffe heißt Kondom und Pille. Warum noch niemand darauf gekommen ist? Keine Ahnung, ich glaube kaum das der Mainstream sich vom Vatikan davon abhalten lassen würde.

    Also worauf warten wir noch, retten wir den afrikanischen Kontinent vor sich selbst indem wir ihm helfen bei der Geburtenkontrolle. Wer kooperiert wird zusätzlich finanziell belohnt wer sich verweigert bekommt seine emigrierten Bürger umgehend zurückgeschickt.
    Und da ist es dann wirklich wichtig auch die militärische Macht dafür zu haben.

  7. Josef Roth

    Es gibt Fluchtursachen, die Europa wirklich bekämpfen, bzw. abschaffen könnte: 1. Das völlig idiotische “Asylsystem”, das nach dem 2. Weltkrieg geschaffen wurde und den Bedingungen von 1945 entsprach, 2. Die Sozialleistungen, die in gewissen europäischen Ländern zum Magnet wurden und Völkerwanderungen auslösten – merkwürdigerweise blieben Staaten, die diese Sozialleistungen nicht anbieten, von Fluchtwellen verschont – und 3. die Wahnvorstellungen diverser Politiker, die meinten, sie könnten schrumpfende Bevölkerungen 1:1 durch afrikanische und vorderasiatische Migranten ersetzen. Letztendlich der in Europa weit verbreitete Irrglaube, man wäre für die Probleme Afrikas mitverantwortlich oder auch nur “zuständig”. Allerdings; solange “Seenotretter”, Abschiebeverhinderer und “Flüchtlingshelfer” als Helden betrachtet werden und der gesunde Überlebenswillen der EUropäer zumindest als “rechtspopulistisch” betrachtet wird – und die Menschen sich dies gefallen lassen- dürfte keine Besserung in Sicht sein. Im Gegenteil, was tun europäische Regierungen? Sie veranstalten einen UN-Migrationspakt. Sowas nennt man Harakiri mit Anlauf!

  8. Leitwolf

    Wenn man sich die Statistik der UNHCR ansieht, dann gibt es vor allem zwei Fluchtursachen: Islamismus und Sozialismus. Wobei die UNHCR wohl irgendwie Schwierigkeiten hat letzteres als Fluchtursache anzuerkennen. Zwar zählt man in Kolumbien 7,7 Mio Binnenflüchtlinge vor der FARC, nicht aber die rund 4 Mio die aus dem benachbarten Venezuela geflohen sind. Für Nordkorea führt man erst gar keine Statistik und China ist, angesichts seiner Menschenrechtssituation, mit bloß 300.000 “people of concern” irgendwie unterrepräsentiert. Wie dem auch sei..

    In Europa geht es ja nicht um “Fluchtursachen”, sondern Migrationsursachen bzw. Migrationsanreize, vor allem den Missbrauch des Asylwesens. Diese Migrationsanreize können wir aber nicht in Afrika bekämpfen, sondern nur in Europa.

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