4 Gedanken zu „Die Stunde der europäischen Zauberlehrlinge

  1. Rennziege

    Die Zauberlehrlinge haben, wie zu erwarten, den vielfach angeschlagenen Jean-Claude Juncker auf den zusehends verrostenden Schild des EU-Kommissionspräsidenten gehoben. Alors, à bientôt!
    Denn der Dichterfürst (“Der Zauberlehrling, 1827 veröffentlicht) wird wieder einmal Recht behalten:

    Und sie laufen! Naß und nässer.
    Wird’s im Saal und auf den Stufen.
    Welch entsetzliches Gewässer!
    Herr und Meister! hör mich rufen! —
    Ach, da kommt der Meister!
    Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die Geister
    Werd’ ich nun nicht los.

    Eine gute Nachricht, nicht nur durch Goethes Augen gesehen.

  2. Rennziege

    Dazu:
    http://blogs.telegraph.co.uk/news/iainmartin1/100277552/junckers-appointment-is-a-grand-historical-disaster-which-makes-brexit-very-likely/
    Die Briten haben nun wirklich die Schauze voll von der EU, zu Recht. Brexit, der britische Austritt, rückt nun ein wenig näher. David Cameron wird wohl oder übel die für 1915 an seinen Wahlsieg gebundene Volksabstimmung vorverlegen müssen, um sein Gesicht nicht noch schmerzlicher zu verlieren als eh schon, und um politisch zu überleben.

  3. Christian Peter

    Hans Olaf Henkel über Juncker : ‘zu Hause abgewählt, will Eurobonds, lügt, wenn es ernst wird und schaut zu tief ins Glas ! Was für ein großer Europäer.’

  4. Thomas Holzer

    Ein SPD MdB, in seiner Rede dieser Tage im Deutschen Bundestag, sinngemäß:
    “Dank der EZB haben wir erfreulicher Weise de facto schon die Eurobonds, jetzt müssen wir ehestmöglich die Steuern und die Sozialsysteme Europas vereinheitlichen”

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