Die Stunde der Wahrheit naht

“….(C.O.) Einen schmerzfreien Weg, die nächste Rezession zu heilen, wird es diesmal nicht geben. Seit dem großen Crash von 2008 wurden die fundamentalen Ursachen der wirtschaftlichen Verwerfungen nicht gelöst, sondern bloß mit enormen Mengen frisch gedruckten Geldes zugekleistert und mit noch immer mehr Schulden verdeckt. Die Stunde der Wahrheit lässt sich solcherart hinausschieben – aber verhindern wird sie sich nicht lassen.” mehr hier

3 comments

  1. Andreas Tögel

    Einspruch! Boom und Bust gehören keineswegs zu “freien Märkten”, sondern sind, wie Mises und Hayek eindrucksvoll gezeigt haben, das Ergebnis interventionistischer Geldpolitik. Ohne staatliche “Konjunkturproramme” kein Wirtschaftszyklus. Das hat die Zeit vor der mittlerweile weltweit betriebenen, inflationistischen Geldpolitik deutlich gezeigt (als eben diese alle Branchen gleichzeitig betreffenden Boom-Bust-Zyklen unbekannt waren).

  2. Johannes

    Wäre der Staat ein schwäbischer Haushalt und würde er von einer ebensolchen Hausfrau verwaltet wäre alles ganz simpel. Einnahmen und Ausgaben müssen zumindest gleich sein. Sinken die Einnahmen muss man die Ausgaben reduzieren.

    Würden Staaten, aber noch wichtiger die Menschen das akzeptieren, könnte man immer schnell und effektiv reagieren.
    Aber es ist nicht modern den Gürtel auch einmal enger zu schnallen, es ist schlicht nicht möglich in einem gemeinsamen solidarischen Kraftakt für Einsparungen, auch bei sich selbst zu sein.
    Eine solche Reife könnte man allerhöchstens der Schweizer Bevölkerung zutrauen.

    Alle anderen Länder funktionieren nach dem Prinzip das bei Problemen das Volk auf die Straße geschickt wird um Gerechtigkeit einzufordern, wenn es sein muss mit Gewalt.

    Die Gerechtigkeit ist dann das kommunistische Prinzip, man verteilt alles so lange bis alle gleich wenig haben. Dann herrscht für eine gewisse Zeit Zufriedenheit, diese Zufriedenheit muss aber dann auch immer wieder gegen Unzufriedene welche sprühende Ideen haben verteidigt werden.

  3. Rennziege

    Überrascht, dass auch (sogar!) die “Wiener Zeitung” laut den soeben genossenen Kommentaren eine atavistisch linksgrüne Lesergemeinde hat: Kapitalismus und florierende Wirtschaft pfui, staatliche Bevormundung und passive Versorgung hui!
    Ich dachte immer, dass diese antiken, stets hohlen Versprechungen aus der Mode kommen. Aber weit gefehlt. Das Märchen von der Gans, die güldene Eier legt, ist ausgeträumt, Genossen.

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