“Die Teuerungsrate ist mehr Propaganda als Realität”

Von | 7. Februar 2014

“…..Ich glaube das, was ich sehe und zahle. Mir kann keiner etwas von Preisstabilität erzählen. Offiziell hat der Euro seit seiner Einführung 30 Prozent an Kaufkraft eingebüßt. Diese Teuerungsrate ist mehr Propaganda statt Realität. Ein paar Stellschrauben in der Statistik, und schon sieht alles ganz harmlos aus. Quittungen und Rechnungen aus früherer Zeit zeigen eine andere Wirklichkeit. Mit 2.000 D-Mark kam man in Frankfurt locker über die Runden, aber nicht mehr mit 1.000 Euro ohne gewaltige Einschränkungen. Das Alltägliche wird teurer, der Spaß billiger. Wenn ich mehr elektronischen Schnickschnack kaufen würde, dann könnte ich dem statistischen Durchschnitt genügen. Außerdem müsste man in die Teuerung die gestiegenen Preise der  Anlageklassen wie Aktien, Immobilien, Grund und Boden mit einbeziehen. Die steigenden Preise sind ebenfalls das Ergebnis wachsender Geldmengen. Was für ein Witz: Die Notenbanker geben vor, die Teuerung im Zaume zu halten, dabei schaffen sie diese erst über steigende Geldmengen….” (hier)

4 Gedanken zu „“Die Teuerungsrate ist mehr Propaganda als Realität”

  1. Thomas Holzer

    Wer den Aussagen der Notenbanker und Politikern glaubt/vertraut, ist sowieso schon verloren 😉

  2. world-citizen

    Und selbst wenn es wirklich 30 anstatt 20% waren. In den Dekaden davor waren es deutlich mehr:

    Monat VPI 66 Veränderung

    Okt.70 116,4
    Okt.80 214,5 + 84,28%
    Okt.90 302,3 + 40,93%
    Okt.00 378,1 + 25,07%
    Okt.10 457,1 + 20,89%

  3. world-citizen

    Aber die Verbraucherpreise sind das, was die Menschen spüren. Geldmenge ist für die meisten ein unfassbarer Begriff. Für die Endet die Vorstellungskraft bei maximal einer Million, wenn nicht sogar schon weit davor.

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