Die Theologie der Migration

Von | 2. Januar 2016

“Eine Szene aus dem Berliner Stadtbezirk Reinickendorf: Vor einer Schule demonstrieren Eltern, Lehrkräfte und Schüler gegen die Beschlagnahme ihrer Turnhalle zur Unterbringung von Flüchtlingen. Und es gibt eine Gegendemonstration. Sie wird von den Kirchen und von einem moslemischen Verband organisiert. Eine denkwürdige Gegenüberstellung: Die Kirche gegen die Schule, gegen die Res publica. Im Namen christlicher Werte sollen die säkularen Bildungsgüter, das Erbe der Aufklärung, zweitrangig werden. Im Zweifelsfall werden sie beschlagnahmt. Das alles geschieht unter Berufung auf die Migrationswelle. Im „Flüchtling“ hat die Theologie eine Figur gefunden, mit der sie die Bürger unter Druck setzen kann. Wir hatten schon einmal eine „Befreiungstheologie“, die sich als Triebkraft einer sozialistischen Weltrevolution verstand. Nun bekommen wir eine Migrationstheologie, die eine nicht weniger radikale Weltveränderung betreibt….” (weiter hier)

7 Gedanken zu „Die Theologie der Migration

  1. Fragolin

    Die christliche Religion ist eine Endzeitreligion.
    Der Kirche kommt deshalb ein Endzeitgefühl bei den Menschen zu Gute.
    Erst schafft man Probleme, unterstützt ihre Verstärkung, und erklärt sich dann zum Retter in der Not – anders gesagt, ein Aufbrechen gewaltsamer Konflikte zwischen Muslimen und Kuffar wird diese scharenweise zurück in die Arme der Kirche treiben…

  2. Hanna

    Ausgezeichneter Artikel, leider völlig wahr. Was ich mich neuerdings immer häufiger frage ist dies: Die sogenannte “Migrationspolitik” basiert ja auf der Bereitschaft der einheimischen Bevölkerung, nicht nur die MigrantInnen der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch die gerade einfallenden zu finanzieren. (Wien, zB ist voll von SozialhilfebezieherInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus anderen Ostblockländern, Leute, die ÖsterreicherInnen schlicht und einfach durchfüttern, weiters gilt dasselbe für türkische MigrantInnen …) Soll heißen, Merkel & Co verlassen sich drauf, dass ihr “Volk” brav weiter arbeitet, Steuern zahlt und Wildfremde – Aggressoren mit einer Religion, die Menschenrechte ignoriert und bricht, täglich, sekündlich! – durchfüttert. Aber hallo! … kann ich da nur sagen. So wird das aber nicht gehen. Wenn ich schon mal mit jemandem im Alter über 40 Jahren über diese Angelegenheit plaudere, dann erfahre ich zumeist, dass diese Leute “den Hut draufhauen” wollen, soll heißen: “NOT IN MY NAME” ist der Slogan der Einheimischen, die sich nicht ausnutzen lassen wollen und werden. Natürlich wird es Gesetze geben, die zum Arbeiten zwingen, aber wenn eine Vielzahl von Leuten diese Gesetze bricht, kann der Staat sich brausen gehen. Und wer wird dann die Millionen WirtschaftsmigrantInnen durchfüttern? Die heute um die 20-Jährigen Linken (StudentInnen, oft), die noch nie selber gearbeitet haben und auch von den reifen MitbürgerInnen leben? Hahahaha. So aber nicht. Diese Angst, dass die Einheimischen untergehen werden, ist schon berechtigt. Aber sie werden nicht zugunsten von Anderen untergehen. Sondern die Nutznießer werden auch mit-versinken. Und das ist ein Trost, irgendwie. Also ich stehe dazu: Egal, was unsere “Regierung” so aufführt oder Merken, ich sage dazu “Not in my name!”. In meinem Namen gibt es nur die Migrationspolitik, die auch wirklich gesetzlich ist: Asyl nur für politisch Verfolgte, der Flüchtlingsbegriff gilt in keinem einzigen Fall der EinwandererInnen, und wer wirtschaftlich hierher emigrieren will, braucht ein Visum; Es gibt keine Sozialhilfe, Wohnung oder Arbeit für Wildfremde, die keinen gesetzlichen Asylstatus haben, denn es steht niemandem sonst zu – außer ÖsterreicherInnen. Alles Andere – nicht in meinem Namen, und da “meine” Regierung absolut gegen die Gesetze handelt und gegen meine Interessen, die sie zu wahren verpflichtet ist, verstößt, fühle ich mich diesem Land nicht mehr zugehörig oder – wie viele sagen: verpflichtet. Die österreichische Regierung vertritt mich nicht. Was tun? Tja … das wird sich noch zeigen müssen.

  3. Falke

    Dagegen gäbe es eine sehr wirksamens Mittel: Massenaustritte aus der (katholischen und evangelischen) Kirche. Ich kann mir nicht erklären, warum das nicht geschieht; wenn ich (und auch meine Frau) nicht schon längst (aus anderen Gründen) ausgetreten wäre – jetzt würde ich es sofort tun. Aufgabe und Pflicht der christlichen Kirchen ist es nämlich, sich um das Wohlergehen und Heil der (zahlenden!) Mitglieder zu kümmern, und keinesfalls um jenes moslemischer Migranten. Sie erfüllt folglich ihre Pflicht nicht – damit gibt es nur eine logische Folge: Austritt!

  4. Mona Rieboldt

    Die Kirchen, die ja heute nicht mehr die frühere Macht hat, sieht in den “Flüchtlingen” eine Möglichkeit, wieder in der Politik mitzureden. Von der evangelischen Kirche erwarte ich gar nichts, da es sich eigentlich nur noch um einen rot-grünen Verein handelt. Die katholische Kirche mit ihren Bischöfen und dem Papst sagen kein Wort zur Verfolgung und Ermordung von Christen in islamischen Ländern, auch nicht von dem Verbot in vielen moslemischen Ländern, Weihnachtsfeiern zu verbieten.

    Dass es um Macht der Kirchen geht, ist ja daran zu sehen, dass sie ganz im Sinne der Regierung spricht. Sie reden ja davon, dass “wir” das Volk, den “Flüchtlingen” helfen müssen und verurteilen jede Gegenwehr gegen die Asylantenflut.

  5. aneagle

    Bischof Marks trägt seinen Namen zurecht und macht ihm alle Ehre. Aber das Kalkül mit einer neoprogressiven Kirche Macht kumulieren zu können und an der Seite des Islams eine Gegenreformation mitzuerleben, muss scheitern. Zu feige und träge die Kirche, zu selbstbewusst und sendungsinspiriert der Islam. Mittelfristig gewinnt der Überwachungsstaat Honecker- Merkelscher Prägung.
    Wer darin eine durchgängige Agenda für Europa sehen will, mag vorerst recht behalten. Letztlich aber scheitert ein faschistischer Kontrollstaat immer an inhaltlicher und menschlicher Leere.
    Fazit: Das europäische Pendel schwingt gesellschaftlich bis vor die Aufklärung zurück. Das scheint im Moment “alternativlos und unumkehrbar” Schade um Europa. Aber: Der Mensch denkt und G´tt lacht! Meistens kommt es anders als man denkt. Also, auf ein Neues !

  6. Selbstdenker

    @aneagle:
    “Das europäische Pendel schwingt gesellschaftlich bis vor die Aufklärung zurück. Das scheint im Moment „alternativlos und unumkehrbar“ Schade um Europa.”

    Ja, das ist genau das weitgehend unterschätzte zynische Kalkül der christlichen Kirchen in Europa. Auch wenn sich eine Art religiöse SM-Beziehung mit dem Islam als dominanten Partner und das Christentum als devoten Partner abzeichnet: Hauptsache Religion – Hauptsache Mittelalter.

  7. mariuslupus

    Was bedeutet hier Theologie ? Wie der Herr, so das Gscherr ! Der Papst Franziskus hat in seiner Ansprache das christliche Abendland nicht erwähnt, die Ermordung der Christen nicht erwähnt. Diesen Mann ist das Christentum völlig egal, dieser Mann hat eine völlig andere Ideologie. Eine Ideologie die die Zerstörung der abendländische Kultur als Ziel hat. Deswegen die Liebe zu Islam und die Akzeptanz der Gräueltaten die im Namen dieser totalitären Ideologie, verübt werden.
    Warum sollten die Angestellten des Vatikans es anders sehen ? Warum sollten sie anders handeln ? Das christliche Abendland hat für diese Kleriker keine Bedeutung mehr, lieber untewirft man sich der Ideologie der fremden Eroberer.

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