Die Tugendrepublik der Selbstgerechten

(C.O.) Wer die Wahrheit ausspricht, der braucht ein schnelles Pferd, pflegen die Menschen in Kasachstan zu sagen. Das gilt ein wenig auch in der Tugendrepublik Österreich des Jahres 2015. Obwohl sogar der ORF als Leitmedium dieser Tugendrepublik interessanterweise immer seltener von „Schutzsuchenden“, dafür aber immer häufiger von einer „Asylkrise“ spricht, ist es noch immer nicht ganz einfach, über die Wirkungen und Nebenwirkungen dieser „Asylkrise“ öffentlich so ehrlich zu diskutieren, wie es angemessen wäre.

Angemessen wäre zum Beispiel, sich offen der relativ unideologischen Frage zu stellen, welche Folgen es haben kann, dass in diesem Herbst zahlreiche Migrantenkinder eingeschult werden, die kaum oder gar nicht gegen diverse Krankheiten wie Masern oder Röteln geimpft sind. Ein angesehener Wiener Arzt schreibt mir dazu: „Sicher ist, dass die Durchimpfungsrate bei allen Flüchtlingen sehr gering ist. Es ist klar, dass bei einer Aufnahme von zigtausenden (meist ungeimpften) Flüchtlingen die Gefahr von Epidemien sehr groß ist [. . .] Wenn wir Glück haben, wird nichts passieren, doch Beten allein ist keine Prophylaxe.“

Doch diesen naheliegenden Gedanken öffentlich zu erörtern, ist in der Tugendrepublik verpönt. „Falter“-Herausgeber Armin Thurnher etwa findet das nahezu hetzerisch: „Ortner (kolportiert) mit dem Gestus grimmiger Faktentreue Seuchen, die aufgrund mangelnder Durchimpfung der Flüchtlingskinder zu befürchten seien. Sprich: Die Pest werden sie uns bringen. An unserer Menschlichkeit werden wir zugrunde gehen.“

„Pest“? „Zugrunde gehen“? Ist das von einem Masern-Ausbruch wirklich so schwer zu unterscheiden? Dass freilich ein Journalist „Faktentreue“ als Vorwurf verwendet, das hat schon was.

Nun ist grundsätzlich von überschaubarer Relevanz, ob der „Falter“-Herausgeber die Realität verweigert oder nicht. Erwähnenswert ist der Fall, weil er beispielhaft für den Umgang eines Teils der politisch-medialen Eliten mit der „Asylkrise“ ist: Wer für problematisch hält, was da gerade passiert, wird vom Milieu der Selbstgerechten ins rechte Schmuddel-Eck gedrängt – da, wo die Nazis Migrantenkinder zum Frühstück verzehren. In dieses Eck fühlen sich auch immer mehr Bürger geschubst, die aus welchen Gründen immer der Tugendrepublik den „Refugees-Welcome“-Eid verweigern.

Der Historiker Jörg Baberowski von der Berliner Humboldt-Uni hat das Phänomen jüngst in der „NZZ“ auf den Punkt gebracht: „Die Probleme verschwinden nicht, nur weil man sie beschweigt. Der Besonnene hätte derzeit an die Politik viele Fragen zu stellen: Warum bricht die Regierung europäisches Recht, und warum setzt sie sich über Gesetze hinweg, die das Asylverfahren regeln? Warum soll ein Einwanderer Sozialleistungen beanspruchen können, für die jene, die schon hier sind, jahrzehntelang gearbeitet haben? Menschen, die keine Wohnung finden, weil ihr Gehalt nicht ausreicht, verstehen nicht, warum das soziale Netz auch für jene da sein soll, die für seine Finanzierung keinen Beitrag geleistet haben. Sie wenden sich ab, weil die Politik sich für sie nicht mehr interessiert. Sie aber müssen die Folgen der Masseneinwanderung bewältigen.“

Deutschland im Herbst beginnt, nach dem besoffenen „Welcome Refugees“-Sommer, nun immerhin ansatzweise eine nüchterne und ehrliche Debatte. Seit etwa die stellvertretende CDU-Chefin Julia Klöckner beklagt hat, dass ihr ein hoher muslimischer Funktionär den Handschlag verweigerte, ist das Verhältnis muslimischer Migranten zu Frauen Gegenstand eines offenen Diskurses geworden, der auch unerquickliche Fakten nicht scheut.

Man müsse, so tönt es nach jedem Wahldesaster für die Regierungsparteien, „die Ängste der Menschen ernst nehmen“. Ja, eh. Aber solange im Reich der Moralprediger jeder, der unangenehme Fakten auf den Tisch legt, eins mit der Nazi-Keule übergebraten kriegt, wird das nicht funktionieren. (“Presse“)

25 comments

  1. Syria Forever

    Shabbat shalom Herr Ortner.

    Sie schreiben hier etwas das mich zu einer Frage nötigt;
    (…)Sie (die Wähler) wenden sich ab (vom Politischen Adel), weil die Politik sich für sie nicht mehr interessiert. Sie aber müssen die Folgen der Masseneinwanderung bewältigen.(…)
    Meine Frage; “Gibt es ein Gesetz oder Verfügung, oder was auch immer dem Politischen Adel einfällt, das ein Mindestmass an Wahlbeteiligung vorschreiben?”

    Vielen Dank und einen guten Samstag!

  2. sokrates9

    Finde die ” Sozialisierung ” in den Schulen hat die letzten Jahrzehnte perfekt geklappt! Alle sind gut und lieb, Probleme werden wenn zufällig erkannt, gar nicht diskutiert, geschweige denn gelöst! Am wichtigsten ist die soziale Kompetenz!

  3. Panta rhei

    Ich mache die Beobachtung, dass sich die Gesellschaft zunehmend in zwei Lager spaltet. Die einen, die sich in der Realwirtschaft behaupten müssen, seien es nun Privatunternehmer und deren Mitarbeiter oder Bauern, etc. Die anderen, die in irgendeiner Form von den Erträgen der anderen leben, wie z.b. Politiker und deren vorfeldorganisationen, NGOs, Beamte, etc. leben in einem Paralleluniversum und haben daher eine völlig andere, abgehobene Realitätswahrnehmung. Diese Leute sitzen an der Macht und können sich so die Mitteln ohne Risiko und ohne erlittenes “Arbeitsleid” aneignen. Aus dieser Positionen sind die Sorgen der Steuersklaven Erbsenzählerei, und das eigene Volk Pack, das es umzuerziehen gilt.

  4. Gerald

    Ich habe mich schon abgewendet und bin nicht mehr in Österreich. Nachdem ich Jahrzehnte als Selbstständiger ins System eingezahlt hatte(Höchstbeiträge!) ging meine Gesundheit und meine Firma den Bach runter. Als die freiwillige Versicherung zur Arbeitslosigkeit für Selbstständige eingeführt wurde war es für mich schon zu spät. Daher bestand für mich keinerlei Anspruch auf staatliche Leistungen außer die für mich inakzeptable, als persönliche Bankrotterklärung verstandene Mindestsicherung. Somit war ich lange Zeit auf Jobsuche und ohne Versicherungsschutz. Darauf habe ich Österreich den Rücken gekehrt, zahle jetzt meine Steuern im Ausland und wünsche dieser linken Brut in allen Parteien die Pest an den Hals. Nicht weil ich nichts bekam, sondern weil sie es allen anderen(Wirtschaftsflüchtlingen) hinterher werfen. Aber wahrscheinlich ist ein kosovarischer Ziegenhirte für Österreich wichtiger als ein DI.

    Aber die Linken kümmert das nicht, die sind jetzt ohnehin unendlich stolz, weil Heinzi in Bolivien den “roten Kasperl am blauen Band” verliehen bekam.

  5. Marianne

    Immer deutlicher wird ein Phänomen erkennbar, das sich bei politischen Fehlentscheidungen immer wieder offenbart. Sei es die Entscheidung zum Kriegführen oder zur gemeinsamen Währung, zu Immigranten etc. Auch wenn der Weg fast unausweichlich in den Untergang führt, halten Politiker und deren Systemmedien unerschütterlich an dem längst als falsch erkannten Weg fest. Alle klammern sich an das 0,1% Wahrscheinlichkeit, daß doch noch alles gut geht. Es kommt sozusagen zu einer Art Endsiegstimmung, obwohl längst alles verloren ist.

  6. Gerald

    Endsiegstimmung hatten wir doch schon mal….
    Klar ist das so, denen fehlt jegliche Fähigkeit zur Selbstreflexion!

  7. wrl

    Sehr geehrter Herr Ortner,

    könnten Sie sich bitte dazu durchringen die politischen “Eliten” bitte auch so zu schreiben – in “Gänsefüßchen”!
    Ansonsten fühlen sich die -glücklicherweise immer noch vorhandenen – tatsächlichen Eliten berechtigterweise beleidigt. 🙂
    Schönes Wochenende
    WRL

  8. Fragolin

    @Marianne
    Das hat einen einfachen Grund: Politiker machen niemals Fehler. Anderslautende Behauptungen sind niederste Propaganda, Schmutzkübelkampagnen und rechte Hetze und deshalb inhaltstechnisch irrelevant.

  9. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Die Politik sah in der globalen Finanzkrise 2008 die große Chance die eigene Machtsphäre erheblich zu erweitern.

    Der Bevölkerung machte man glaubhaft, dass es zur Zähmung bestimmter Auswüchse in der Finanzwelt eine mit allumfassenden Durchgriffsrechten ausgestattete Politik bedürfe.

    In Wahrheit hat jedoch die Politik einen Deal mit den großen Playern der Finanzwelt geschlossen: die Politik schützt die Verursacher sowohl vor der strafrechtlichen Verfolgung als auch der marktwirtschaftlichen Strafe (Bankrott). Dafür gibt es frisches Geld für die Finanzwirtschaft und neue Kredite für den Staat.

    Bezahlt wird beides von den Bürgern (als Steuerzahler, als Konsument, als Kleinkapitalist, etc.). Am anschaulichsten sind diese Verquickungen am Beginn der Euro-Krise zu Tage getreten.

    Die Politiker – vom Bürgermeister bis zum EU-Kommissionsprädidenten – haben ähnliche Allmachtsphantasien entwickelt und verinnerlicht wie die “Master of the Universe” in der Finanzwelt.

    Wahrscheinlich rauchen sie sogar gemeinsam Crack.

  10. MM

    Ein großes Problem ist der intellektuelle Inzest. Die meisten dieser Journalisten kommen ja mit der Nazikeule nicht nur aus Boshaftigkeit, sondern weil sie tatsächlich so bescheuert sind. Und das liegt am intellektuellen Inzest. Selbst zu denken haben sie nie gelernt und zusätzlich lesen sie nur gegenseitig ihre großen Zeitungen, schauen Staatsfernsehen und lauschen den Politikern. Das kann erst zusammenbrechen, wenn diese Leute massiv in ihrem Privatleben auf die Realität treffen. Und dieser Punkt kommt immer näher. Vorher ist wohl nicht viel zu machen.

  11. MM

    Und noch zum Selbstdenken: Die Linken schwärmen ja immer so von der Aufklärung, als hätten sie sie gepachtet. Aber dass sie sich mal von ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien, kommt so gut wie nie vor. Die Aufklärung fand eben nicht im achtzehnten Jahrhundert statt, sondern findet immer wieder bei jedem Einzelnen statt – oder eben nicht.
    Heute vor 25 Jahren wurde das sozialistische Dreckspack zum Teufel gejagt. Leider wurde auf eine umfassende Justiz verzichtet und die damaligen Groupies sitzen heute wieder im Parlament und an den Schalthebeln der Medienwelt.

  12. Fragolin

    @MM
    Es wurde nicht zum Teufel gejagt, es fand nur ein Generationenwechsel statt.
    Deshalb wird der nächste auch keine Besserung bringen.

  13. MM

    @Fragolin: Naja, im Westen. Aber wenn man in den Osten schaut, also etwa nach Polen oder Tschechien ist ja immerhin eine Besserung eingetreten. Leider ist die Verschlechterung im Westen stärker als die Verbesserung im Osten. Speziell in den westdeutschen Städten ist in der jüngeren Generation das freiheitliche, bürgerliche Milieu auf Einzelpersonen zusammengeschrumpft. Wenn dieses Deutschland sich abschafft, ist tatsächlich nicht mehr viel verloren. Der wahre Verlust hat nämlich schon stattgefunden.

  14. Selbstdenker

    @MM:
    “Der wahre Verlust hat nämlich schon stattgefunden.”

    Genau das ist in im westlichen Teil Deutschlands passiert. Die bürgerliche Gesellschaft hat sich geradezu unbemerkt in Luft aufgelöst.

  15. Thomas Holzer

    @MM
    http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/4834746/Kohls-Sternstunde-in-Europas-Geschichte?_vl_backlink=/home/index.do
    Man lese den Bettelbrief eines Herrn Gysi am Ende des Artikels!

    @Selbstdenker
    die sogenannte bürgerliche Gesellschaft im Westen Deutschlands hat sich (fast) geschlossen freiwillig! dem Sozialismus zugewandt. In früheren Zeiten waren es nur Einzelne der sogenannten Bildungsbürgerschicht, verkommene Adelige, Juden, Erben aus dem Großbürgertum, welche zu fundamentalistischen Sozialisten und Kommunisten mutierten, die Verblendung blieb auf diese Wenigen beschränkt; in unseren Zeiten scheint sich eine Klasse freiwillig aufgegeben zu haben (ohne Gewehre, ohne Gulag und KZ)
    Und diese massenhafte Freiwilligkeit ist bestürzend und erschreckend

  16. Mario Wolf

    Ist für mich nicht nachvollziehbar wie Herr C.O. zu der Meinung komt, dass , in Deutschland ” immerhin ansatzweise eine nüchterne und ehrliche Debatte “, beginnt. Die letzten TV Dikussionen zeigen dass sich an der grundsätzlichen Haltung nichts geändert hat. Es herrscht weiterhin der Wahn ” Wir werden alle lieben Refjutschis nicht nur retten, sondern auch integrieren “. Von der Fähigkeit die Probleme realistisch zu beurteilen noch immer kein Ansatz. Nur die Inhalte haben sich geändert, es heisst nicht sie kommen und jetzt ist die super Willkommenskultur an der Tagesordnung, sondern jetzt sind sie hier und das ist ein alternativloses Faktum, Punktum, Basta. Etwas anderes zu sagen oder auf Probleme wie z.B. Gewaltbereitschaft der vielen jungen Männer, darf mann noch immer nicht hinweisen. Kein Wort davon dass der Staat vor diesem Ansturm praktisch kapituliert hat. Hoffe dass ich mich täusche und dass die optimistische Einschätzung von C.O. eintreffen wird.

  17. Hanna

    So – ich muss etwas gestehen: Ich habe mir die Demo (Westbahnhof bis Rathaus) angeschaut, habe fleißig mitgefilmt, weil ich mich als Zeitzeugin sehe, und dann habe ich schnell Ortneronline aufgemacht, um mich zu beruhigen. Du meine Güte – diese Massen an Jugendlichen und Kommunisten im Volksfesttaumel. Immer wieder schreiben das Leute, aber ich muss mich einfach anschließen: Denn sie wissen nicht, was sie tun! Es wird die wahre Problematik ganz einfach nicht begriffen! Eine Afrikanerin hielt gegen Schluss eine Rede darüber, wie gefährlich so eine Flucht sei, über das Meer, und dass sie geflüchtet sei, weil sie wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurde. Und das angesichts von tausenden Moslems, die auch bei der Demo waren – für ihresgleichen! Die Frau verlangte, dass wir nicht zulassen sollten, dass Flüchtlinge ertrinken, Jesus Christus – sind wir dafür verantwortlich? Wirklich? Es war sehr, sehr frustrierend, diesen Hippie-Aufmarsch zu sehen, brüllend, grölend, Parolen schreiend (per Megaphon) und nachschreiend, trommelnd und hysterisch singend – abgesehen von einigen Leuten mittleren Erwachsenenalter und wenigen Älteren zu 85 Prozent Junge! StudentInnen, Alternative … solche halt, die sicher noch nichts zur Finanzierung jener, die sei einladen, beigetragen haben. Ich kam mit einer Frau ins Gespräch, jünger als ich, etwa Anfang bis Mitte Vierzig, und wir murmelten ganz betreten, dass wir die bange Vermutung hätten, dass die wenigsten dieser DemonstrantInnen überhaupt wissen, wie ein Staatshaushalt so funktioniert, und dass jemand ja für all das bezahlen muss. Bezahlt haben bislang wir, unsere Generationen und vorher. Aber wenn wir nicht mehr wollen oder können … werden dann diese DemonstrantInnen mit ihren Schützlichen ein “Sozialsystem” aufbauen, nachdem sie unseres total ruiniert haben? Mein Gedanke war – und ich war manchmal wirklich den Tränen nahe angesichts des Mülls auf der Mariahilfer Straße, besonders wegen der Gesichter-Plakate, auf denen die Leute herumtrampelten, die sich auflösten und dann als Müll die Straße säumten – “Unser Land ist verloren”. Wenn nicht irgendein Wunder geschieht. Die andere Frau und ich besprachen auch, was wohl passieren würde, wenn die echten “Flüchtlinge” anwesend wären, ohne Perspektive und so demonstrierend, wie sie es ja schon täglich tun. Dann möchte ich sehen, dass da noch so viele euphorische, lächelnde biertrinkende Gutmenschen herumlatschen würden. Und Campino würde auch nix mehr sagen, sondern seinen Arsch (genau!) schleunigst in Sicherheit bringen. Es ist einfach alles nur noch skurril (auf eine gefährliche Weise). A propos: Das, was Mikl-Leitner gerade macht, den Einwanderern völlig neue Regeln aufs Aug zu drücken, die es nicht gab, als sie loszogen, das wird ebendiese Einwanderer sehr ärgern. Und wie heute in der Presse über den Testosteron-Überschuss junger Emigranten geschrieben wird (das jener immer zu Gewaltausbrüchen und Kriegne führt), alter Schwede (zitiere einen Demonstranten) – das wir demnächst bei uns eintreffen. Prost. (Zitiere wiederum einen Demonstranten.)

  18. Hanna

    Ich entschuldige mich für die Schreibfehler, bin immer noch aufgewühlt von diesem Aufmarsch der Dümmsten.

  19. Thomas Holzer

    @Hanna
    Ich erlaube mir, eine Korrektur anzubringen!
    Das, was eine Frau ML versucht, auf den Weg zu bringen, ist schon längst Gesetz, welches bis dato nur sehr peripher angewendet wird!
    Ergo: reiner Aktionismus, ohne jeglichen Inhalt, Hauptsache, sie hat einen Pressetermin und darf Dummheiten coram publico von sich geben
    Wie schon an anderer Stelle getippt: Dümmer geht es immer

  20. Rennziege

    3. Oktober 2015 – 19:24 Hanna
    Die Schreibfehler sind eh minimal und keiner Entschuldigung wert.
    Ihr ergreifender Bericht ist aber wertvoll. Vielen Dank! Meine Familie und ich sind froh, nicht mehr in Österreich zu wohnen. Aber das ist nur ein kleiner Trost; denn das Schicksal unserer Landsleute und Freunde ist uns keineswegs egal.

  21. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Zu Ihren Kommentar weiter oben:
    Die gesellschaftliche Mitte in Deutschland zerfetzt es. Meines Erachtens liegt dies daran, dass Deutschland gleich mehreren hochgradig destruktiven Strömungen ausgesetzt ist:
    1) Eine offensiv voranschreitende Schwächung westlicher Gesellschaften durch Political Correctness; hauptsächlich aus dem englischsprachigen Raum importiert:
    http://m.welt.de/debatte/kommentare/article147137100/Amerikas-PC-Regeln-bedrohen-die-freie-Lehre.html
    2) Ein tiefsitzender, über Jahrzehnte hindurch eingepflanzter Selbsthass.
    3) Ein gleichzeitig immer noch tief sitzender sozialistischer, anti-westlicher und anti-semitischer Reflex, der sich – den passenden Trigger vorausgesetzt – jederzeit (re-)aktivieren lässt.
    4) Ein Moralsnobismus, der im Umfeld der Grünen, bei NGOs und bei Kirchenvertretern geradezu epidemische Ausmaße annimmt.
    5) Ein zunehmender islamistischer Einfluss, der sich die obigen Strömungen zunutze macht.

    Eine solche Kombination hält keine Gesellschaft auf Dauer aus.

  22. Herbert Manninger

    @Selbstdenker
    ,,Moralsnobismus”: Das ist, bezüglich der Denkweise fast aller gut bewachter, abgeschotteter wohlhabender Politiker, Promis und Journalisten, das Wort des Jahres!

  23. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ SF
    bis vor ein paar Jahren gab es in Österreich Wahlpflicht zB für Bundespräsidentenwahlen aber auch für Landtagswahlen zB in Vorarlberg.
    Diese Wahlpflicht wurde erst in den letzten Jahren aufgehoben -so auch das Alkoholverbot am Wahltag.
    (das denWirten in den grenznahen Orten ein Umsatzplus bescherte) 🙂

  24. Syria Forever

    Shalom der Eisenbahn!

    Tut es das? Umsatzverbesserungen? Was Sie nicht sagen.. 😉
    Danke für die Information. Es gibt keine Untergrenze der Wahlbeteiligung. Heisst, wenn nur noch Herr Häupl mit Gattin und der Rest der Bande zur Urne schreitet wird mit “Absoluter” gesiegt!
    Wunderbar.. Für Herrn Häupl und Bande..
    Anders betrachtet macht es keinen Unterschied. Parlamentarische Demokratie hat ohnehin nichts mit Mitbestimmungsrecht der Gesamtbevölkerung zu tun.

    Einen guten Sonntag der Familie.

  25. astuga

    Das ist wie mit den Handschuhen und dem Atemschutz der ungarischen Polizisten.
    Anfangs hat man das in Österreich medial kritisiert, heute handhaben das viele Beamte und Helfer in Österreich ebenso.

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