Die Ukraine-Krise und unser Options-Mangel

Von | 16. Dezember 2021

Wer droht damit, dass „alle Optionen auf dem Tisch“ seien, obwohl er gar keine hat? Ein US-Senator redet von Atomwaffen und ein grüner deutscher Außenpolitiker von Sanktionen gegen ein Land, dessen Gas wir brauchen./ mehr

4 Gedanken zu „Die Ukraine-Krise und unser Options-Mangel

  1. Allahut

    Besonders lustig der österreichische Außenminister in Brüssel: “würden konkret und hart reagieren”, was er damit gemeint hat ließ er allerdings offen, plant er einen Einmarsch in Russland oder will er Präsident Putin ins Außenministerium zitieren?

  2. sokrates9

    Warum bekommen wieder diese Kriegstreiber die Oberhand ??. Ukraine ist doch typisches shithole- Land kann mir nicht vorstellen dass Putrin unbedingt das Land erobern will .Was er nicht will ist natürlich dass Nato – Raketen an seiner Grenze stehen.

  3. Rado

    Neulich im Kreml (genau lesen!):
    http://en.kremlin.ru/events/president/news/67250
    Die USA bauen gegenwärtig zwei Marinebasen an der ukrainischen Küste im schwarzen Meer. Eine davon im Asowschen Meer. Damit würden NATO Krigsschiffe direkt unter der neuen russischen Brücke über die Strasse von Kertsch hindurchfahren. Russische Medien vergleichen die Lage mit der Kubakrise 1962.

  4. Johannes

    Das Putin die ganze Ukraine erobern will ist sehr unwahrscheinlich.
    Was er sowohl betreiben könnte ist eine Art Salamitaktik.
    Ich habe das Gefühl Putin versucht an möglichst vielen Stellen europäische Interessen zu untergraben bzw. zu schwächen.

    Man sollte, um Russland zu verstehen, vielleicht einmal versuchen ein zugegeben abstraktes Beispiel gedanklich durchzuspielen.

    Stellen wir uns vor die ehemaligen Länder des Warschauer- Paktes würden freiwillig die EU verlassen und zu Russland zurückkehren, worauf diese dort sofort wieder Raketen aller Art aufstellen würde.
    Wenn man weiters bedenkt wie Brüssel mit seinen eigenen Mitgliedsländern umspringt, vor allem mit denen der Visegradgemeinschaft, kann man Strukturen von zwanghafter Bevormundung festmachen.
    Jetzt glaubt diese EU mit Russland ähnlich verfahren zu können und begreift nicht mit welcher militärisch-politischen Macht man es zu tun hat.
    Eigentlich interessant, Russland wurde in seiner gesamten Geschichte immer unterschätzt und immer hat es sich für seine Gegner nicht ausgezahlt, gelinde ausgedrückt.

    Man braucht sich vor Putin nicht zu fürchten, wenn man im Recht ist.
    Der Versuch Europa über Weißrussland zu destabilisieren ist krachend gescheitert.
    Nicht wegen der weisen Politik in Brüssel, sondern wegen der standhaften Polen.
    Es wäre mehr Wertschätzung gegenüber den eigenen Ländern der EU angebracht.
    Dazu eine Akzeptanz gegenüber Russland als Supermacht und ein extrem behutsamer Umgang in der Ukraine.
    Ich habe oft das Gefühl die Ukraine wiegt sich in einer falsch eingeschätzten Sicherheit und ist sich nicht im klaren das es wie einst die Balkanstaaten, das Pulverfass für einen neuen großen, verheerenden Krieg sein kann.
    In unmittelbarer Nähe zur Türkei entstehen hier beängstigende Parallelen zu 1914.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.