Die Ungarn haben recht

Von | 9. März 2017

” (MARCUS FRANZ) In Ungarn wurde per Parlamentsbeschluss festgelegt, dass alle Asylwerber in Transitzonen auf die Abwicklung ihres Asylantrages warten müssen. Diese sinnvolle Maßnahme hat bei unseren sattsam bekannten Migrations-Fans in allen Lagern natürlich sofort lautes Protestgeschrei ausgelöst: Die Menschenrechte würden gebrochen, die Leute würden eingesperrt, das sei Freiheitsberaubung usw.

Je lauter die Gegner schreien, desto klarer wird: Die Ungarn haben recht. Warum das so ist und warum Österreich und die anderen EU-Staaten dieses Modell sofort übernehmen sollten, sei hier erklärt: (hier)

18 Gedanken zu „Die Ungarn haben recht

  1. Der Realist

    All diese Willkommensklatscher schreien die Leute würden eingesperrt, keiner on diesen Bessermenschen kommt auf die Idee, dass es jedem der Wanderfreudigen frei steht, wieder dorthin zu gehen, wo sie hergekommen sind.
    Wenn ich in der Heimat mit Tod bedroht werde, dann bin ich froh, in meinem Fluchtland, wo ich weder die Sprache noch sonstige Gepflogenheiten kenne, eine warme Unterkunft, eine warme Mahlzeit und medizinische Betreuung zu bekommen.

  2. Fragolin

    Die Propagandalügen von der Internierung sind Fake News und von den sogenannten “Qualitätsmedien” ohne jeden Faktencheck und jedes Hinterfragen wörtlich von Hetzschriften des UNHCR übernommen. Putzig, dass genau jene Medien das ventilieren, die sich im deutschen “Wahrheitsministerium” des Maasmännchens engagieren und auch in der AAS ganz vorn dabie sind, wie das linksextreme Kampfblatt “Zeit”, das sich gern als “linksliberal” bezzeichnet aber in Wahrheit noch locker eine linke Armlänge vom “Standard” entfernt steht.
    http://frafuno.blogspot.com/2017/03/internierungsfake.html

  3. Reini

    Die Ungarn haben erkannt, dass dies erst der Anfang einer langen Reise ist! Beneidenswert wie Orban ohne Hilfe der EU schnelle und richtige Entscheidungen trifft, ohne wirkliche Gegenwehr anderer Mitgliedsstaaten, weil sie eigentlich froh sind, das einer die Drecksarbeit für sie macht! Deutschland und Österreich sind in dieser Hinsicht planlose und gesetzesbrechende Staaten mit nicht nachvollziehbaren Handlungen, ein Zaun mit Seitentürl eben!

  4. Christian Peter

    Allerdings : Mit Transitzonen alleine ist kein Blumentopf gewonnen. Wird an der Praxis festgehalten, dem Großteil der Flüchtlinge Asyl zu gewähren, kann man auf Transitzonen gleich verzichten. Außerdem ist die Durchführung schwierig, denn dauerhafte Grenzkontrollen sind in Schengen – Binnenländern wie Österreich (anders als in Ungarn) nicht erlaubt, die Transitzonen müssten demnach im Landesinneren eingerichtet werden. Das bedeutet, dass man abgelehnte Asylbewerber auch wieder abschieben muss – das hat bislang nicht funktioniert, warum sollte das mit Transitzonen besser funktionieren ? Weit sinnvoller wäre es, das ohnehin längst obsolete weil nicht funktionierende Abkommen Schengen zu kündigen, dauerhafte Grenzkontrollen zu errichten und illegale Einwanderer bereits an den Grenzen abzuweisen.

  5. Christian Peter

    Link wird aus unbekannten Grünen trotz korrekter Eingabe nicht wiedergegeben.

    Artikel : SVP fordert Kündigung oder Neuverhandlung : Schengen ist ein Desaster.

  6. Falke

    Die Asylwerber sind in diesen Transitzonen keineswegs “eingesperrt”: Der Ausgang nach Serbien (woher sie unmittelbar gekommen sind) ist jederzeit offen.

  7. Christian Peter

    Außerdem : Nach geltendem Recht wären Transitzonen in Schengen – Binnenländern wie Österreich und Deutschland rechtswidrig, solche sind nur an Flughäfen und Schengen – Außengrenzen (wie eben in Ungarn) erlaubt. Daher bleibt nur die Kündigung des Schengen – Vertrages als einzige Lösung für Länder wie Österreich bzw. Deutschland, will man das Flüchtlingschaos beenden.

  8. Christian Peter

    Es verhält sich gleich wie mit Grenzkontrollen : Transitzonen sind in Schengen – Binnenländern allenfalls temporär erlaubt, d.h. für wenige Wochen.

  9. mariuslupus

    Viktor Orben hatte bereits im Oktober 2015 richtig gehandelt. Dafür wurde er sogar vom Juncker als Führer beschimpft. Die hörigen Medien heulten damals mit.
    Viktor Orban handelt auch im März 2017 richtig. Die am staatlichen Gängelband geführten Medien heulen gehorsam und unisono schon wieder.
    @Christian Peter
    Gibt es noch ein geltendes Recht im Bezug auf Aussengrenzen, Schengen-Abkommen, Dublin-Abkommen. Einfache Antwort, das geltende Recht wurde von den EU Machthabern, ganz einfach eingestampft. Vorbei.

  10. Christian Peter

    @mariuslupus

    Abkommen wie Schengen und Dublin gelten solange, als sie von den unterzeichneten Ländern nicht gekündigt werden. Angesichts des Flüchtlingschaos hätte dies längst passieren müssen.

  11. mariuslupus

    @Christian Peter
    Freut mich, sind der gleichen Meinung. Noch eine Ergänzung. Warum macht Österreich bei den Visegrad Staaten nicht mit ?Wien liegt näher an Visegrad, als Prag oder Warschau.

  12. Christian Peter

    @mariuslupus

    Meines Erachtens ist es nicht sinnvoll, irgendwo ‘mitzumachen’, sondern eigene Wege zu gehen, wie z.B. Großbritannien.

  13. mariuslupus

    @Christian Peter
    UK beabsichtigt nach dem verlassen der EU, die Handelsbeziehungen mit den USA und dem Commonwealth auszubauen. Auch Österreich hatte ein eigenes Commonwealth. Ein Unterschied. Die Briten haben ein Geschichtsbewusstsein. Australier, Neuseeländer, Amerikaner auch. Österreicher haben kein Geschichtsbewusstsein. Wurden ihnen von aussen und von innen, ausgetrieben. Aber Ungarn, Polen, Tschechen und Slowaken, haben ein Geschichtsbewusstsein.
    Trotzdem, richtig, jeder soll seinen eigenen Wege gehen.

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