Die unglaubwürdige EU-Kommissarin

“…..Ist es „zutiefst unfair“, dass Österreich das Kindergeld anpassen möchte an die Lebenshaltungskosten am Wohnort? Das kann man durchaus anders sehen….” (FAZ, hier)

8 comments

  1. Rado

    Gibt es glaubwürdige EU Kommissare? Kenne da nur eine Lange Reihe personeller Zumutungen von Fischler bis zu Juncker.

  2. sokrates9

    Finde es auch zutiefst unfair dass eine Arbeiterin in Rumänien für die gleiche Leistung weniger bekommt als in Österreich! Auch das Strom, Gas, Wohnen dort wesentlich günstiger sind ist uns gegenüber auch unfair! Das ganze nennt sich nationales kapitalistisches Wirtschaftssystem! Gelöst werden kann das mit Sozialismus, Kommunismus, welche die meisten EU – Kommissare ja gerne wollen. Dann bekommt jeder fairerweise wesentlich weniger! Die Venezulaner lieben dieses System!

  3. Breitenfurter

    1. Wenn von/für jeden in Österreicht tätigen Arbeitnehmer der gleiche prozentuelle Betrag eingezahlt wird, hat er auch Anrecht darauf, dass nach den selben Kriterien Leistungen gezahlt werden – ansonsten ist das System diskriminierend.
    2. Wenn man schon für Differenzierungen eintritt, wäre es nur logisch/gerecht wenn auch zwischen z.B. Kitzbüherl und Parndorf (um Orte zu nennen wo auch die Lebenserhaltungskosten unterschiedlich sind) unterschieliche Leistungen festgesetzt werden.

  4. Falke

    Die EU wird sich schwertun, einen plausiblen Grund zu finden, um die österreichische Lösung zu verbieten. Abgesehen davon, dass auch andere EU-Staaten dieselben Überlegungen anstellen (darunter auch Deutschland), ist es genau das, was die Kommission seinerzeit dem britischen Premierminister Cameron (unter vielen anderen Vorteilen) angeboten hat, um ihm zu helfen, sein Land in der EU zu halten. Warum das jetzt plötzlich nicht mehr gelten soll, bzw. nur damals für Großbritannien, ist wohl kaum zu begründen.

  5. Selbstdenker

    @Falke:
    Seitens der EU betrachtet man die sogenannte “Sozialunion” als Vehikel zum Empire Building. Seitdem die Sozialisten europaweit Wahlen verlieren, nutzen sie die semi-diktatorischen Strukturen der EU, um ihr Programm über diesen Weg durchzudrücken”: französiche Steuer- und Sozialpolitik für alle. Da die Osteuropäer damit ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren werden, richtet man eine Transfer-Union ein, die wiederum ganz im Sinne der Südeuropäer ist und neue Versorgungsposten für französiche und deutsche Politiker bietet.

    Auch wenn die EU-Offiziellen nicht offen darüber sprechen, so ist dies ihre wahre Agenda. Man erkennt sie sehr deutlich an den Themen, die seitens der EU vorangetrieben werden und wo die EU rote Linien (z.B. Indexierung vom Kindergeld) überschritten sieht.

    Bemerkenswert ist übrigens die sehr enge Zusammenarbeit zwischen Sozialisten und Grosskonzernen zum Schaden aller anderen:

    Power corrupts, absolte power corrupts absolutely.

  6. Franz Meier

    Wenn man den Unsinn liest der aus Brüssel kommt – vom Kommissionspräsidenten, von den EU Kommissaren, von den EU Politikern, von den EU Richtern (EuGH), wenn man die Arroganz der abgehobenen, linksliberalen Elite verfolgt, dann kann man nur hoffen, dass die europäischen Wähler bei den im Mai 2019 stattfindenden Europa-Wahlen, diesen Eliten einen möglichst klaren Denkzettel verpassen und möglichst viele von diesen linksliberalen Vertretern abwählen. Es ist Zeit, dass sie gehen, dass sie verschwinden, sie haben Europa und dem europäischen Projekt unermesslichen Schaden zugefügt! Sie haben mit ihrer verblendeten, fehlgeleiteten Politik Europa gespalten, einen tiefen Keil zwischen die Menschen und die Gesellschaft getrieben. Sie haben mit ihrem rechthaberischen, moralischen Imperialismus den ganzen Kontinent gespalten.

  7. Johannes

    Sozialleistungen sollen helfen, neben dem Einkommen, Ausgaben zu bestreiten die in der Familie anfallen.
    Die meisten Menschen die aus dem Osten nach Österreich kommen, um hier zu arbeiten, tun es nicht weil sie uns einen Gefallen tun wollen sondern weil man hier überdurchschnittlich mehr verdient als im Heimatland.

    Und diese Menschen leisten Großes, sei es in der Pflege, am Bau, oder in vielen anderen Bereichen in denen man nur noch schwer Arbeitskräfte aus dem Inland findet.

    Man kann jetzt natürlich darüber reden ob der Lohn angemessen ist, dennoch muss man bescheid wissen was die Menschen in ihrer Heimat verdienen würden. Die Kinderbeihilfe darf nicht als Teil des Lohnes betrachtet werden, denn sie hat damit nichts zu tun.
    Ich habe von Fällen gehört wo die Kinderbeihilfe einer Familie mit drei Kinder mehr ausmachte als der Vater, der im Land geblieben war in seinem Vollzeitjob verdiente.

    Das kann wohl nicht im Interesse von Frau Thyssen sein das es in ihrem Europa, für das sie politisch verantwortlich ist, so niedrige Löhne gibt, wie beispielsweise in Rumänien.

    Sozialzahlungen als Ersatz für niedrige Löhne als Transferleistungen politisch durchzusetzen ist der leichteste Weg um sich von den Menschen dort feiern zu lassen, politisch und wirtschaftlich ist es aber ein Armutszeugnis wenn die EU von einer Wirtschaftsgemeinschaft zu einer Verteilungsgemeinschaft wird.

    Seit dem Jahr 2015 weiß ich aber für mich persönlich das die Wege der Kommission oft mit Logik nicht nachvollziehbar sind, in den meisten Fällen.

  8. jaguar

    Auch die Auslandszulagen der EU Vertreter sind länderadäquat indexiert, auch innerhalb der EU. So wie jene österr. Diplomaten und Wirtschaftsvertreter.

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