Die Union der Zombies

(JOSEF STARGL)  Der „EZB-Billionen-Interventionismus“ versucht mit immer mehr Geld aus dem Nichts vor allem ein Scheitern der Wirtschafts- und Währungsunion zu verhindern.
Die Europäische Kommission befürwortet eine zwangssolidarische Schulden-, Transfer- und Haftungsunion.
Die Europäische Union will mit immer mehr zentraler Planung, Steuerung, Regulierung und Intervention zahlreiche soziale und wirtschaftliche Probleme (in den einzelnen Staaten) lösen.
Das Motto der Zentralisten und der Etatisten lautet: „Papa Staatenverbund und Papa Staat werden es schon richten.“

Politiker des Staatenverbundes und der einzelnen Staaten treten immer mehr als „Heilsbringer“, als „Rundumabsicherer“ und als „Rundumversorger“ in der Versorgungsunion und im überdehnten Versorgungsstaat auf. Der weitgehende Verzicht auf Eigenverantwortung ist mit „Zombierettungen“ verbunden.

Die Rettungspakete eignen sich auch als Instrument, um von der „Staatenverbundszombiefizierung“ und von einer „Staatenzombiefizierung“ abzulenken sowie eine zunehmende Staatenverbundsgläubigkeit und das Staatsvertrauen zu fördern.

Staatenverbundsrechtsbrüche, Institutionen- und Politikversagen werden verschleiert. Das Aufzeigen unangenehmer Wahrheiten und Lernprozesse sind unerwünscht. Wir erleben Staatenverbundsversagen und Staatsversagen.

Antimarktwirtschaftlich denkende und handelnde „Lobbyisten in Brüssel“ und (supranationale) Politiker erzählen immer mehr „Staatenverbundsmythen“, ignorieren eine Fehlleitung von Ressourcen (und Ineffizienz) und wollen den Wettbewerb verringern, verhindern und ausschalten.

Regulierungs- und Interventionskaskaden dienen einer „Günstlingswirtschaft“, einer Konservierung der Realverfassung(en), einer Strukturkonservierung/der Verhinderung von Strukturreformen sowie einer Weiterentwicklung eines zentralistischen Staatenverbundes, der immer mehr Zwangsumverteilung praktiziert.

Aber „Zwangssolidaritätsverpflichtungen“ können (längerfristig) weder ein Scheitern der Wirtschafts- und Währungsunion noch eines zentralistischen Staatenverbundes verhindern.
Der Staatenverbund und die einzelnen Staaten sollten sich nicht ständig überfordern und überschulden.

Der Weg von der „Günstlingswirtschaft“ mit einer Bedienung von Sonderinteressen zu einer Marktwirtschaft mit einer Rahmen- bzw. Ordnungspolitik ist mühsam, aber unverzichtbar – im Interesse der Freiheit/des Privateigentums, der Folgen der Lernprozesse im Wettbewerb, der Produktivität und des „Wohlstands für alle“.

Wir wissen, dass zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen mehr Eigenkapital, mehr Unternehmensbeteiligungs-Möglichkeiten und einen „entwickelten“ Kapitalmarkt benötigen. Die Bürger sollten mehr über Eigenkapital und über Risiken sowie Chancen bei Beteiligungen wissen und die Politiker sollten eine kapitalmarktfreundliche Politik umsetzen.
Mit staatenverbunds- und staatsgläubigen Sozialisten in allen Parteien, Verbänden und (anderen) Lobbys kann das offensichtlich weder supranational noch national bewegt werden.
Sie schätzen als Gemeinschaftsromantiker eine kollektivistische Ideologie, die „Macht und Posten mehrt“ sowie „Beglückungspläne“ und die „Politisierung des gesamten Lebens“ fördert.

One comment

  1. Walter Busch

    alles ist richtig, was hier geschrieben steht. doch was kann es bringen, wenn der großteil der menschen an sich und der “entscheidungsträger” im besonderen von einer solcher botschaft nichts hören will! zu unbequem und teilweise anstrengend für den einzelnen, da ist es doch viel einfacher “vater staat” kümmert sich um alles!

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