Die Unterwerfung wird sichtbar

Von | 26. November 2017

“Seit 9/11 haben islamische Terroristen mit jedem Attentat die Latte für den Begriff ‚Islamischer Fundamentalist‘ ein kleines Stück höher gelegt. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten Muslime nur mehr als radikal, wenn sie im Namen ihres Glaubens töten. Doch unterhalb dieser Wahrnehmungsschwelle verbreitet sich im Windschatten seiner terroristischen Avantgarde in atemberaubender Geschwindigkeit ein Islam, der mit der westlichen Demokratie nicht vereinbar ist….” (weiter hier)

11 Gedanken zu „Die Unterwerfung wird sichtbar

  1. Thomas Holzer

    Man möge bitte immer im “Hinterkopf” behalten, wer den unsäglichen Begriff der “Islamophobie” eingeführt, respektive “salonfähig” gemacht hat: Es war ein gewisser Ayatollah Khomeini, in seinem “französischem Exil”.
    Ein Schelm, der Böses denkt.

  2. Rado

    Die Einzigen, die damit kein Problem zu haben scheinen, sind die Sozialisten aller Schattierungen.

  3. astuga

    Es gibt ja deshalb mitunter im politisch-medialen Diskurs auch krude Wortschöpfungen wie “radikaler Islamist”.

    Das Gegenteil vom Gesagten ist aber auch richtig – immer mehr Menschen lehnen Kunst-Begriffe wie Islamismus ab und sprechen einfach vom Islam.
    So wie ja Jihadist oder Islamist in Wahrheit auch bloß den originär islamischen Mujahid meint (wörtlich: eine Person die den Jihad betreibt).

    Die ersten beiden und westlichen Begriffe erwecken allerdings den falschen Eindruck, es würde sich um eine Perversion des Islam handeln.
    Und nicht um ein legitimes islamisches Konzept das es bereits seit Muhammed gibt und welches seither niemals in Frage gestellt wurde.

  4. astuga

    Nachsatz: und nein, Jihad bedeutet nicht Anstrengung/Bemühen.
    Das wäre der sog. Idjtihad.

  5. astuga

    @Thomas Holzer
    Also, Jein.
    Im Iran gibt es die Sharia-Straftatbestände des Mohareb (Feindseligkeit gegen Gott) und des Mofsed e filarz (Korruption auf Erden).
    Damit ist im wesentlichen das gleiche gemeint was auch mit dem Neologismus Islamophobie abgedeckt wird.

    Im Iran kommt halt noch dazu, dass wer sich dessen schuldig macht auch die Legitimität des Regimes in Frage stellt.
    Es ist also auch ein politisches Verbrechen und staatsfeindlich.
    Seit der Revolution verfolgt man damit nicht nur Andersgläubige wie die Bahai, sondern vor allem auch Regimekritiker und Oppositionelle.
    Zuletzt die Mitglieder der sog. Grünen Bewegung.

    Es war daneben aber vor allem die Muslimbruderschaft (Ikhwan al-Muslimun) die den Begriff Islamophobie spätestens seit frühen 1990ern international geprägt und popularisiert hat (in Folge wurde er von der OIC aufgegriffen und unter deren Einfluss teils auch in der UNO und EU thematisch verankert).
    Wohl mehr als der Iran, weil sie international mit ihren zahlreichen Organisationen auch viel vernetzter sind und mehr Einfluss haben.

    http://de.pluspedia.org/wiki/Mohareb
    diekolumnisten . de/2016/07/21/islamophobie-und-die-muslimbruderschaft-in-europa/

  6. aneagle

    Islamophobie, ein leider erfolgreiches Wiselwort, wurde geschaffen, um die Ziele des politischen Islam zu befördern. Ob von Khomeini himself, der Muslimbruderschaft, oder folgerichtig von der OIC, ist letztlich unerheblich. Wer es im gewünschten Sinne verwendet, arbeitet für den Jihad. Der Begriff Islamophobie, in der gewünschten Zielrichtung, existiert schlichtweg nicht. Eher ev. anwendbar als wohlbegründete Angst vor dem politischen Islam.

    Grüne Abgeordnete, die Islamophobie im Munde führen, sind durch ihre offensichtliche Ungebildetheit oder stupende Dummheit keineswegs exkulpiert. Auch wenn sie sich stolz anrechnen können, nicht zu wissen, was sie tun, sind sie um nichts besser als jene, die eine antiliberale Agenda haben und sehr wohl wissen, was sie tun und was sie sind: lupenreine Faschisten. Die Verwirklichung der Vorhersehung Houellebecqs schmerzt jeden aufrechten Europäer.

  7. Kluftinger

    @ Rado
    Sozialisten haben grundsätzlich keine Probleme wenn es ihre eigene Partei/Ideologie betrifft.
    Siehe Häupl: Es gibt keine Streit in der Wiener SPÖ, ich lasse mir mein Wien nicht schlechteren etc….
    Wenn Problem für die Sozialisten nicht bewältigter sind, werden sie einfach geleugnet . aus, basta…..😡

  8. Christian Weiss

    Der Islam wird ja nicht aus Gründen der Toleranz verteidigt, sondern weil das grün-sozialistische Milieu in seiner Multi-Kulti-Besoffenheit in einer schwachsinnigen Xenophilie verfallen ist.
    Ein Vertreter der katholischen Kirche, der nur ein bisschen Kritik an Abtreibung, Homoehe und Frauenpriestertum äussert, der darf mit der ultimativen Ächtung rechnen. Die katholische Kirche darf jederzeit aufs heftigste angegriffen werden, ohne dass eine “Katholophobie” diagnostiziert wird. Die Verteidigungsreden der politisch etablierten Rot-Grünen bleiben aus, obwohl der Katholizismus verglichen mit dem Islam eine progressive Hippie-Religion ist.
    Es geht denn auch nicht um die Inhalte des Islams, was die Sache besonders bescheuert macht. Denn der Islam ist wie die anderen Religionen auch eine Weltanschauung. Und längst nicht alle Weltanschauungen sind für einen gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und Freiheit tauglich.
    Letztendlich wird der Islam also nur verteidigt, weil er von aussen kommt. Und im einfachen Weltbild moderner Linker ist alles Fremde und Zugewanderte gut und edel. Schliesslich verbreiten sie ja auch das völlig dämliche Mantra, dass Zuwanderer grundsätzlich und sowieso eine Bereicherung sind, egal ob der Zuwanderer den Fusionsreaktor entwickelt oder mit seinen Brüdern und Cousins einen Menschenhandel aufzieht.

  9. KTMtreiber

    “Ceterum censeo religio islamica delendam” und NEIN, der Islam (in dieser, derzeitigen, mittelalterlichen Form) gehört nicht nach Europa, genauso wenig wie die Reeperbahn nach Teheran gehört. (Punkt)

  10. astuga

    @Christian Weiss
    Schon etwas älter:
    http://www.fr.de/politik/said-noch-nie-war-der-islam-im-iran-so-verpoent-wie-heute-a-1133933

    “Selbst die westdeutsche Linke hat damals mit Khomeini geliebäugelt: Der spätere Bundesaußenminister Fischer etwa schrieb im Frankfurter Stadtmagazin Pflasterstrand einen Artikel mit der Überschrift “Das wilde Kurdistan”. Darin vertrat er die These, dass ohne Religion keine Revolution mehr möglich sei.

    Die ganze europäische Linke hat in Khomeini sogar eine Art dritten Weg gesehen, also nicht kapitalistisch, nicht sozialistisch. Und ich erinnere mich an eine Rede von Daniel Cohn-Bendit, in der er diesen dritten Weg entschieden begrüßte.

    Wissen Sie noch, wann das war?

    Als Khomeini schon in Paris war.

    Also Ende 1978.

    Ja. Wir linken Iraner glaubten damals zwar schon: Khomeini bedeutet auch Terror. Aber offen gestanden haben auch wir das spätere Ausmaß des Terrors unterschätzt.”

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