Die Veränderung der Sprechblasen nach dem Anschlag

Von | 4. November 2020

“…. Auf den islamistischen Anschlag in Wien könnte man ob der in Politik und Medien schon lang gepflegten Routine im Umgang mit islamistischen Anschlägen mit einer Mischung aus Erschrecken und Ermüdung reagieren. Doch bevor man sich dieser Ermüdung hingibt, lohnt es sich vielleicht, kleine Veränderungen zu bemerken, und seien es nur die veränderten Sprechblasen./ mehr

4 Gedanken zu „Die Veränderung der Sprechblasen nach dem Anschlag

  1. Johannes

    ,”Wir dürfen nicht dem Hass weichen der unsere Gesellschaft spalten will.” Dieser Satz ist, so glaube ich, der zynischste Satz den man einem Opfer und seinen Angehörigen entgegenbringen kann.

    Denn eigentlich ist es ein Vorwurf, die Opfer nämlich, mussten diesem Hass weichen, sie wurden aus unseren Reihen herausgeschossen.

    Die Aufrufe der Politiker klingen für mich wie der Befehl die Reihen wieder zu schließen und ohne Wiederspruch weiter zu marschieren.

    Wie einst zu Napoleons Zeiten wird Disziplin und das Funktionieren des Fußvolkes im Kampf gegen den imaginären Feind der Spaltung gefordert.

    Die Gefallenen müssen ohne große Ehrung vergessen werden. Gedenken an sie sind Spaltung, Hass und Phobie.

    Es wird Zeit das wir in Europa eine Gedenkstätte errichten in denen die Namen der Getöteten für immer in Stein gemeißelt sichtbar werden.

  2. Falke

    Noch ein Textbaustein ist – zumindest vorläufig – aus den Sprechblasen verschwunden: Der nach islamistischen Terroranschlagen am Ende der Betroffenheits- und Migefühlsbekundungen wie das Amen im Gebet immer verkündete Aufruf, jetzt den Kampf gegen Rechts besonders zu verstärken.

  3. Rado

    Würde da nicht Zuviel hineininterpretieren.
    Die IGGÖ bekommt ja auch wieder eine neue Chance den geschassten Bundesheer-Immam durch einen Mann ihrer Wahl zu ersetzen.

  4. Herbert Manninger

    Worte sind die Taten der Feigen und Faulen.(altpersische Volksweisheit)…und Politiker (Manningerische Volksweisheit)

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