Die verführerische Macht des Mitleids

“Mitleid ist zu einem Hauptmotiv politischen Handelns geworden. Es wird Zeit, sich an Hannah Arendt und ihre Warnung vor der zerstörerischen Kraft der Tugend zu erinnern” (hier)

6 comments

  1. Thomas Holzer

    “Wer das Mitleid mit den Besitzlosen zum Kriterium guter Politik schlechthin erhebt, der bestreitet bald auch den Besitzenden ihr legitimes Recht zur Vertretung ihrer Interessen.”

    Diese Grenze ist leider schon überschritten worden (siehe Beschlagnahme/Enteignungsgesetze in D)

    Sozialismus nicht mehr durch Ak-47, sondern durch Gesetze und verordnetes Mitleid

  2. Leitwolf

    138 Todesopfer waren über 28 Jahre Berliner Mauer plus Schießbefehl ebenda zu beklagen. Tausende Wirtschaftsflüchtlinge kommen jedes Jahr auf ihrer Reise nach Europa ums Leben.

    Ich finde das einen interessanten Vergleich, wenn man bedenkt, dass die einen eingesperrt waren, von einem sozialistischen Regime, während die anderen wo rein wollen. Oder, und das insbesondere, die Linke heute darauf pocht, dass mit Zäunen niemanden aufhalten könne. Und allein der Versuch völiig unmenschlich wäre.

    wtf? Leiden wir alle unter Amnesie?

  3. aneagle

    Selten wurde das unsägliche Wirken von Kanzlervize Sigmar Gabriel für Deutschland treffender beschrieben. Welten trennen ihn vom Gedankengut der Deutsch-Amerikanerin Hanna Ahrendt. Mutmaßlich wird er es, im Gegensatz zu Ihr, nicht auf das Bild einer bundesdeutschen Briefmarke schaffen. 😉

  4. Reini

    Ab einen gewissen Zeitpunkt kommt der angeborene Überlebensinstinkt, besser gesagt die “Natur im Menschen”, zum Vorschein, … dann Schaltet das Hirn aus! – siehe Syrien!

  5. A.Felsberger

    Sie meinen also: Die Grenzen nicht zu schützen und die ganze Welt herein spazieren zu lassen, sei “Sozialismus”? Was war dann die DDR? Ein “Nicht-Sozialistischer” Staat? Oder glauben Sie, dass die Deutsche Grenzpolizei vagabundierenden Menschenmassen tatenlos die Grenze geöffnet hätte? Sie leben wohl am Mond! Vergessen Sie niemals, wer die wirklich Grenzzäune-Durchschneider sind? Bürger wie Sie und ich! Oder haben Sie das Bild des Herrn Mock nicht mehr im Kopf? Die Gleichsetzung von “bürgerlicher Dekadenz”, was wir erleben, und “Sozialismus” ist einfach nur erbärmlich und spricht für die Irrelevanz ihres Weltbildes! Was hier geschieht, ist alleine im Kopf der “weltoffenen Bürger” gewachsen!

  6. Heinrich Elsigan

    Man kann die Syrien-Krise nicht lösen, indem man den halben nahen Osten aufnimmt.
    Die Situation im nahen und mittleren Osten ist hochexplosiv.
    Ich weiß nur, dass wenn die handelnden Akteure weiter bei Unvernunft bleiben, dass dann noch sehr viel mehr Flüchtlinge kommen werden.
    Es ist langsam aber sicher Zeit dem Grauen dort ein Ende zu setzen.
    Weitere failed oder instabile states werden die Situation dort unten kaum verbessern, denke ich.
    Dabei sollte Europa vorrangig primär auf seine Interessen achten.

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