Die Verhascherlung der Frau

Von | 12. November 2017

“….Dazu kommt: Die derzeitige mediale Darstellung von Frauen als hilflose Hascherln, die prinzipiell, sowohl beruflich wie privat, in einem dramatischen Abhängigkeitsverhältnis zu Männern gefangen  und damit wehrlos sind, regt mich unfassbar auf. Damit erweist man uns wirklich keinen guten Dienst. Die Beschreibung des Daseins einer Frau liest sich ja gerade so, als wäre das ein Zustand ununterbrochener sexueller Unterdrückung und Erpressung….” (hier)

7 Gedanken zu „Die Verhascherlung der Frau

  1. Rado

    Die wirklichen Probleme der Frauen hierzulande sind Zwangsehe, bigotische Kleiderzwänge und Frauenbeschneidung. Die kommen in den Haschtacks komischerweise nicht vor.

  2. bill47

    Auf der Homepage des deutschen Psychotherapeuten Thomas Frister wird “Sich im Leben ständig benachteiligt fühlen” als Symptom für “geringes Selbstwertgefühl” angeführt.

    Die zahlreichen Meldungen zum angeführten Thema beweisen also, wie viele Frauen unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden. Der Psychotherapeut bietet für diese Fälle seine Hilfe an.

  3. Johannes

    Das ist der Preis der Internetgesellschaft, eine Entwicklung der modernen Kommunikation in der Quantität den Vorrang hat.
    Wir werden sehr schnell lernen zwischen wichtigen und unwichtigen zu unterscheiden und dann kann man auch beispielsweise als metoo Mitläuferin und von mir aus auch Läufer nicht mehr reüssieren.

  4. Selbstdenker

    Dem verlinkten Beitrag kann ich weitgehend zustimmen.

    Ein paar kurze Anmerkungen meinerseits:

    Die #meetoo-Kampagne wurde von langer Hand vorbereitet, so wie dies übrigens auch bei der #aufschrei- und der von der Islamistin Linda Sarsour erheblich mitorganisierten #pussybitesback- Kampagne geschehen ist.

    Es geht bei diesen Kampagnen nicht um Vergewaltigungen bzw. sexuelle Übergriffe an sich, sondern darum 1) Äquidistanz in der öffentlichen Wahrnehmung von sexuellen Verbrechen einerseits und plumpen Anmachen anderseits herzustellen, 2) die sich immer mehr häufenden sexuellen Übergriffe einer klar abgrenzbaren Untermenge von Männern auf alle Männer zu verallgemeinern und 3) ein generelles gruppenbezogenes Misstrauen (“wir” vs. “ihr”) herzustellen, obwohl die Beziehung zwischen Männern und Frauen auf individuellen Ebene bestehen.

    Als Mann offenbart mir diese auf den Rücken tatsächlicher Opfer und der Gesellschaft ausgetragene Kampagne die tiefen Abgründe und die Doppelmoral von feministischer Indentity Politics.

    Offenbar wussten viele schon sehr lange vom Treiben von Harvey Weinstein. Anstatt Anzeigen einzubringen und seinen Untaten ein Ende zu setzen, hüpften viele Promi-Huren auch freiwillig weiterhin im Tausch gegen entsprechende Rollen in sein Bett. Man wartete schlichtweg den idealen Zeitpunkt für eine Kampagne ab, bei der man ausgehend von der initialen Empörung über Harvey Weinstein alle Männer anpatzen konnte.

    Der Schaden ist jetzt aber bereits angerichtet und zudem hat die koordinierte Hexenjagd mit dem Selbstmord eines walisischen Politikers bereits das erste Todesopfer gefordert. Die Kampagne ähnelt in ihrer Durchführung übrigens sehr dem Konzept der chinesischen “Kultur”-Revolution.

    Während sich Islamisten und Feministinnen über das voranschreitende Misstrauen zwischen den Geschlechtern und die Aussicht auf Geschlechtertrennung im öffentlichen Leben nach islamischen “Vorbild” freuen, wird eine sehr nachteilige Entwicklung eingeleitet, die nicht nur die Lebensqualität von Männer, sondern auch von Frauen massiv beeinträchtigen wird.

    Mit der engen Zusammenarbeit von Feministinnen und Islamisten werden a) die Meinungsfreiheit, b) die Unschuldsvermutung und c) die Rechtsstaatlichkeit zu Grabe getragen. Die Freude einem selbstdefinierten abstrakten “Feind” eins ausgewischt zu haben, wird mit dem Kippen jener Grundlagen, denen man das bisher relativ unbeschwerte Leben zu verdanken hatte, bezahlt.

    Die Männer verlieren zunehmend das Interesse an langfristigen Beziehungen zu Frauen. Das ein Mann eine Frau primär als Sexobjekt wahrnimmt ist überbewertet und entspricht einem feministischen Klischee.

    Vielmehr nehmen viele Männer die Frauen zunehmend als kindlich-narzistisch veranlagte und emotional instabile ewige Opfer wahr. Eine Partnerschaft mit solchen Menschen gleicht einem russischen Roulette. Auf einen Beistand in schwierigen Zeiten braucht man gar nicht erst zu hoffen. Vielmehr kann man froh sein, dass einem nicht bei passender Gelegenheit ein Messer in den Rücken gerammt wird. Auf jeden Fall darf man Projektionsfläche für Dinge spielen, die man nicht zu verantworten hat.

    Wäre ich heute 20 Jahre alt, würde ich mir wahrscheinlich keine der heutigen westlichen Frauen antun. Wahrscheinlich würde ich diesen dramatisch im Niedergang befindlichen Kontinent verlassen, so dass sich diese Frage ohnedies von selbst erübrigt.

    Auch wenn mir der Gedanke sehr befremdlich erscheint, so halte ich es für wahrscheinlich, dass aufgrund technischer Weiterentwicklungen in der Zukunft Sex-Bots eine immer größere Rolle spielen werden. Wenn im öffentlichen Leben bis dahin nicht ohnedies bereits totale Geschlechtertrennung und Verhüllungspflicht besteht, so haben die Frauen dann eh ihre Ruhe vor den von ihnen offenbar so gehassten Männern.

  5. Mona Rieboldt

    Ein Kompliment soll ja schon Missbrauch sein, man soll Frauen wegen ihres Könnens, ihrer Leistung, ihrer Arbeit “loben”. Ist aber die Frau älter und wird nur noch wegen ihrer Arbeit anerkannt, ist es auch nicht richtig. Es ist das alte Prinzip, in der ersten Hälfte ihres Lebens beschweren sich Frauen, dass sie ständig angemacht werden von Männern, in der zweiten Hälfte ihres Lebens beschweren sie sich, dass sie nicht mehr angemacht werden (siehe das Buch dieser taz-Frau “mit 50 unsichtbar”)
    Frauen sind nicht wehrlos, weder müssen sie sich alles gefallen lassen, noch alles mitmachen, Vergewaltigung und Rudel von Männern ausgenommen.

  6. Falke

    Ich frage mich nur, ob das die “starken Frauen” sein sollen, die laut Quotenanbeterinnen Spitzenpositionen in Wirtschaft und Politik einnehmen sollen, wo es ja bekanntlich eher rauh zugeht, die bei jedem schiefen Blick oder Wort eines Mannes sofort in Tränen ausbrechen und zur Gleichbehandlungsstelle oder gar zum Anwalt rennen.

  7. Rado

    Welche Inkompetenz beim Hascherl “Quotenfrau” bis ins Parlament vorzufinden ist, veranschaulicht ja sehr gut die Genderisierung der ö. Bundeshymne. Für die Erste Strophe (Töchtersöhne) brauchen sie ein Gesetz und für die Änderung der zweiten Strophe (Brüderchöre-Jubelchöre) nach ein paar Monaten noch eines.
    Besser kann “Frau” ihre Dummheit und Überforderung mit einem halbseitigen Text nicht unter Beweis stellen!

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