Die Verhöhnung der Selbstständigen und Kleinunternehmer

Von | 14. Februar 2014

“Welch wunderbare Neuigkeiten dringen an unser Ohr: Wir Selbstständige dürfen jetzt nicht mehr in Wertpapiere, sondern nur mehr in Wohnbau-Darlehen investieren, um den Gewinnfreibetrag und damit die Gleichbehandlung mit den Angestellten zu erreichen. Fabelhaft! Und Firmengründer haben jetzt etwas mehr Zeit, das Stammkapital ihrer GmbH light auf die bisherigen 35.000 Euro aufzustocken. Also Verhöhnung nur mehr im Zeitlupentempo. Garniert mit Handwerkerbonus und Gratiszahnspange. Sensationell!
Wo war denn ein Christoph Leitl, als all die neuen Belastungen und Belästigungen rund um die GmbH light und den Gewinnfreibetrag ins Koalitionsabkommen hineingeschrieben wurden?…” (Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, hier)

5 Gedanken zu „Die Verhöhnung der Selbstständigen und Kleinunternehmer

  1. Thomas Holzer

    Alleine, daß der Gesetzgeber den Selbständigen vorschreibt, wie sie Ihre (allfälligen) Gewinne zu investieren haben, um einen Gewinnfreibetrag geltend machen zu können, zeigt, wie dumm, diskriminierend und paternalistisch/etatistisch “unser” Steuersystem mittlerweile ist.
    Wo bleibt eigentlich die gesetzliche Regelung für die unselbständig Beschäftigten, damit diese deren 13. und 14. steuerschonend/steuerbefreiend lukrieren können/dürfen?! 😉

  2. MSc

    @Thomas Holzer:
    … ganz zu schweigen von der genialen Selbständigenvorsorge !

  3. Mourawetz

    Ja seltsam, warum darf ich als Unternehmer mit dem Gewinn, den ich mir erwirtschaftet habe, nicht verfahren wie mir beliebt? Offenbar ist man viel mehr Vasall eines Feudalherrn. Der Staat tut so als ob man das Gut nicht selber erschaffen sondern als Lehen von ihm bekommen hat. Er degradiert jeden Unternehmer zu seinem Mundschenk und Steigbügelhalter. Dieses absolutistische Staatswesen ist zum Speien.

  4. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Da dürfen Sie sich bei der WK und deren Proponenten bedanken, haben diese doch diese Bestimmungen erst in die Gesetze “hineinreklamiert”.
    Kein AK-Vertreter käme auf derlei hirnrissige Ideen; da muß man den AK-Vertretern neidlos eine wesentlich größere Standfestigkeit zugestehen, als den Wirtschaftskämmerern.

  5. Michael

    Als ob man sich um die Einlage in einer großen Ges. was könnte kaufen. Das waren mal 500k Schilling zu einer Zeit zu der 500k Schilling noch Kaufkraft hatten. Allein das sagt alles, oder?

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