Die versteckte Billionen-Staatsschuldenlast

Von | 30. Oktober 2016

“Selbst wenn kein einziger Cent neue Schulden mehr gemacht wird, wird die Staatsverschuldung auf fast eine Billion Euro steigen. Schuld daran sind die impliziten Staatsschulden, die in der Diskussion gern ausgeklammert werden….” (hier)

4 Gedanken zu „Die versteckte Billionen-Staatsschuldenlast

  1. Fragolin

    Der point of no return liegt lange hinter uns. Das wird nie mehr zurückbezahlt. Die Verpflichtungen muss man aber auch nicht zu eng sehen, auch die werden bald nicht mehr erfüllt. Die Kassen sind leer, es werden nur noch Tulpenzwiebeln getauscht. Der Kaiser ist splittergefasert und auch das laute Brüllen seiner Jubler übertönt die Stimmen derer, die die Wahrheit sagen, nicht mehr lange. Wir brauchen nicht mehr rechnen, nur noch in den Tag leben. Das Ablaufdatum wurde abgeschafft, alles ist gut solange es gut ist. Und wenn der Ofen aus geht, haben wir eine Kraft im Land, die genau in dem Moment, wo sie ihre erwarteten Geschenke nicht mehr bekommen, die ganze Bude auf den Kopf stellen.
    Eine zivilisierte Lösung ist nicht mehr in Sicht. Das “Reset” rückt näher.

  2. Dieuetmondroit

    Richtig. Der Kaiser ist nackt. Wir sehen es allerdings nicht, weil wir – desinformiert – im Dunkeln tappen. Wenn das Licht angeht, sollte man vorgesorgt haben.
    Meine Tochter, die sich im Forum des Standard gerne hitzige Debatten mit Verblendeten liefert, findet es immer witzig, wenn ich ihr meine – duchaus ernst gemeinte – Sicht der Verhältnisse erläutere.
    Dass man z. b. für den Ernstfall genug Kaffee, Toilettenpapier und Gold zu Hause haben sollte.
    @Fragolin: Ich finde, Sie sollten mit Herrn Ortner Kontakt aufnehmen und eigene Beiträge verfassen. Ortneronline zu lesen ist ein Vergnügen und Ihre Kommentare sind köstlich.

  3. Fragolin

    @Dieuetmondroit
    Danke, vielleicht später einmal. Im Moment ist (erfreulicher) Erfolg in der Selbständigkeit eine Kreativbremse. Viel Arbeit frisst viel Zeit, da bin ich oft schon mit ein paar schnell hingetippten (man erkennt es an den oft peinlich Typpfählan) Zeilen in der Pause voll ausgelastet – oder nutze die nächtliche halbe Stunde zwischen einem guten Film und der Leere des Rotweinglases, um schnell noch ein paar Bemerkungen zu machen.
    (Nattl nannte das mal charmant “senile Bettflucht”… 😉 )

  4. Cimrman

    Krank, wenn man sich das durchliest: Allein wegen der Flüchtlingswelle 2015 müssten die Steuern um 1,5 % erhöht werden, um die Kosten zu decken – ?
    Warum gibt die Republik ständig Geld aus, das sie nicht hat? In Zeiten einer baldigen Hyperinflation ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, wenn man bis zum Abwinken verschuldet ist (eine Billion ist wahrscheinlich gar nicht so viel im Verhältnis zu dem Geld, das Draghi langfristig auf den Markt kotzt), trotzdem würde diesem korrupten Staat eine Aufräumaktion guttun.

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