Die Veruneinigten Staaten von Amerika

Von | 6. November 2020

Der politischen Einteilung ist eine kulturelle vorausgegangen:Die einen hassen die Medien, die anderen die Polizei. Die einen lesen „New York Times“, die anderen nichts. Die einen essen Sushi, die anderen Steak, um ihren „red meat need“ zu befriedigen.Sie nennen es verächtlich Provinz, die anderen stolz Heimat.Die einen marschieren mit bei „Black Lives Matter“, die anderen gehören zu den Milizen der „Proud Boys“. Gute Analyse, hier

5 Gedanken zu „Die Veruneinigten Staaten von Amerika

  1. CE___

    Naja, nein.

    Dem Tenor diesen Artikels kann ich nicht zustimmen, vor allem nicht so Aussagen “Die einen hassen die Medien, die anderen die Polizei. Die einen lesen „New York Times“, die anderen nichts, usw”.

    Es gibt auch in den USA sehr viel dazwischen.

    Warum wird eigentlich Trump als polarisiered hingestellt?

    Sind nicht die (noch sogennante) “Demokratische Partei” und alle ihre fünften Kolonnen polarisierend nach deren marxistischen Linksrutsch samt mittlerweile vier Jahre laufenden schon ermüdenden Dauer-Putschversuchen, wobei nicht einmal dafür zurückgeschreckt wird andere Staaten (wie Russland) hineinzuziehen ohne Rücksicht darauf dass dies auch geopolitisch eskalieren könnte, bis hin zu mittlerweile offener Eigenzensur, wenn Aussagen des politischen Gegners mittlerweile einfach abgedreht (!) werden (siehe CBS, NBC, etc), und mittlerweile sehr starken Indizien einer Stimmenmanipulation in “swing states” ?

    Gegen das was die “Demokratische” Partei seit vier Jahren aufführt ist doch eigentlich Trump erfrischend normalo und regelrecht biedermeierlich, oder?

    Und könnt’ es einfach sein dass die aller-allermeisten normalo-US-Amerikaner gottseidank das ebenso sehen, namlich das die “Demokratische” Partei in ihrer derzeitigen Verfassung, zu dieser konkreten Wahl, schlicht eine Gefährdung der Republik sind ?

    Und deshalb auf rot schalten ? Und dies noch eindrucksvoller wenn man sich eine US-Karte mit den County-Wahlergebnissen ansieht.

  2. Selbstdenker

    Auf den entscheidenden Punkt wurde hier vergessen: es geht nicht (nur) darum, dass sich das Land kulturell auseinander entwickelt hat, sondern dass eine Gruppierung eine andere Gruppierung missionieren möchte. Die Rede ist hier nicht von Evangelikalen, sondern von der säkularen Sekte puritanischer Welt”verbesserer”, die sich selbst als “Progressives” bezeichnet.

    Würden die Einen die Anderen einfach in Ruhe lassen, wäre das Land nicht derart polarisiert. Menschen, die sich von diesen Fanatikern nicht missionieren lassen, wird die Existenz abgesprochen. Sie werden verächtlich gemacht und “gecanceled” (=sozial und ökonomisch ermordet).

    Dieser Gegensatz ist nicht einfach so entstanden. Er wird gesucht um eine Legitimation zu finden andere so zu behandeln, wie man selbst nicht behandelt werden möchte.

    Einschließlich medialer Hetzjagden, frisierter Umfragen und offenkundiger Wahlmanipulation.

    Was würden die Österreicher davon halten, wenn die Stimmauszählung bei einen Auszählungsstand von über 90% aufhören würde und um 04:30 plötzlich Wahlurnen mit 100.000 Stimmen von unausgewiesenen Personen im Wahlbüro abgegeben würden, die alle nur für eine Partei sind?

    Und was den “bekennenden Fremdgänger” anlangt: hat sich je ein “Progressiver” über die Affairen von Kennedy empört? Dass ein (demokratischer) Präsident eine Praktikantin als Zigarrenbefeuchterin und Handentspannerin einsetzt, war den sonst chronisch Empörten auch ziemlich egal.

    Dieses Messen mit zweierlei Maß ist ein zielsicherer Weg ein Land in einen Bürgerkrieg zu katapultieren.

  3. sokrates9

    In den letzten Jahren hat sich ( Mangels intellekt?) jede Diskussion von der rationalen Ebene immer mehr auf die emotionale Ebene verlagert.da gibt es keine fairness mehr, es zielt darauf den Gegner mangels Argumenten und wegen mangelnder Einsicht psychisch aber auch materiell zu vernichten!

  4. Johannes

    Trump hat , falls er wirklich verliert, nicht gegen die Demokraten verloren, er hat gegen den Mainstream verloren.
    Die Macht aller Medien, welche gegen ihn angetreten sind, war dann wohl doch zu stark. Wenn man bedenkt wie knapp es ev. ausgehen wird so ist es dennoch eine unglaubliche Leistung sich in einem solchen feindlichen Umfeld behaupten zu können.
    Soweit man die Wählerstromanalysen bis jetzt deuten kann haben Frauen und die große Gruppe der Zuwanderer aus Lateinamerika aber auch viele Schwarze, Trump vertraut.
    Paradox, Trump wurde von der weißen Schicht der etablierten US-Amerikaner nicht gewählt.
    Ihnen waren die wichtigen Anliegen Trumps Amerika wieder nach vorne zu bringen und Jobs zu schaffen egal, haben sie doch keine existenziellen Sorgen und können sich anderen Dingen widmen.
    Ich denke Trump sollte das Ergebnis abwarten, rechtzeitig rechtliche Schritte einleiten aber von dieser Eskalationsspirale absteigen. Es beschädigt ihn mehr als er glaubt wenn er jetzt unüberlegt emotional überreagiert.

  5. GeBa

    Vielleicht überdenken die USA jetzt einmal ihr Wahlsystem.
    Diese Wahl ist jedenfalls blamabel

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