Die Vorliebe westlicher Linker für despotische Regimes im Ausland

“….Von einer ziemlich einheitlichen Basis ausgehend, akzeptieren Menschen im Westen Werte des Auslandes, die sie zu Hause ablehnen würden. Dies zeigt sich besonders merkwürdig und widersprüchlich unter denen, die sich als ‚links‘ oder ‚liberal‘ betrachten und dann aber Bewegungen, Staatschefs, Ideologien und Religionen, die nachweislich intolerant bzw. rechtsextrem sind, gutheißen…..” (weiterlesen hier)

11 comments

  1. Falke

    Mehr noch: die westlichen Links-Grünen sind ja auch noch ganz glücklich heiß darauf, Vertreter und Anhänger dieser orientalischen “Werte” zu uns zu importieren und ihnen alle Möglichkeiten und Freiheiten zu bieten, ihre Ideen und Gebräuche ungestört und ungestraft hier weiterzuführen, wobei jeder, dem das vielleicht nicht so gut gefällt, sofort als fremdenfeindlich und rassistisch beschimpft wird.

  2. Lisa

    @ Fragolin: “Orientalische Werte” sind doch überhaupt nicht mit marxistisch-leninistischen zu vereinbaren. Familie? Ehegattentreue? Heterosexualität? Etnozentrismus? dogmatische Religiosität? Frauenverachtung…Das pure Gegenteil wäre doch der Fall: der Staat, statt die Familie, erzieht die Kinder von klein auf, sexuelle Freiheit homo- und heterosexueller Art, sogar (Kinderläden!) mit Kindern, freie “Liebe” statt eheliche Treue, internationale “Solidarität” statt Favorisierung der eigenen Ethnie, Ablehnung von Religion (Opium fürs Volk)und die sog. Frauenemanzipation. Einzi bei der Polygamie treffen sie sich. Also, wo sehen Sie da die Übernahme orientalischer Werte? (die sich übrigens inneroreinielisch massiv unterscheiden können!)

  3. astuga

    Gut, das ist nicht bloß ein linkes Spezifikum.
    Dort fällt es nur einerseits mehr auf wegen der moralischen Selbststilisierung der Linken.
    Und weil sie es oftmals mit ganz besonderer Emphase und ignoranter Dreistigkeit betreiben.

  4. Fragolin

    @Lisa
    Denkweise der Linken: “Der Feind meines Feindes ist mein Freund!”
    Dabei können die Rollen ruckzuck gewechselt werden.
    Leute wie Frauen, Schwule oder Migranten älterer Jahrgänge müssen plötzlich feststellen, dass ihre “Interessenvertreter”, also jene, die in ihrem Namen gegen Demokratie und Rechtsstaat gekämpft haben, sie fallenlassen wie glitschige Kröten – wer braucht noch “Gender” wenn er “Islamismus” haben kann? Tja, der bessere sticht, aber anders, als die arabischen Junghengste sich das denken.
    An dem Tag, an dem sie nicht mehr benötigt werden, wird sich auch gegen sie ein “schwarzer Block” formieren. Aber bis dahin haben sie als sakrosankt zu gelten.
    So funktioniert Gesellschaftsklempnerei.

  5. gms

    Herr Ortner,

    liegt aktuell ein technisches Gebrechen vor oder gibt es einen anderen bekannten Grund, weshalb Beiträge ohne allfällige Hinweise auf Quarantäne nicht im Forum erscheinen?

  6. Mourawetz

    Jüngstes Beispiel für dieses Phänomen ist wohl der Ausfall des Luxemburger Außenvorministers Asselborn, der Ungarn schwerstens diffamiert und mit dem Hinauswurf droht. Ungarn, das sich als einziges Land von Anfang an in der sogenannten “Flüchtlings”-Krise korrekt verhalten hat! Die Ungarn werden beschimpft und beleidigt. Aber einem Erdowahn kriechen sie in den Allerwertesten. Die EU ist vom Islamvirus durchseucht.

  7. gms

    astuga,

    “Gut, das ist nicht bloß ein linkes Spezifikum. Dort fällt es nur einerseits mehr auf wegen der moralischen Selbststilisierung der Linken. Und weil sie es oftmals mit ganz besonderer Emphase und ignoranter Dreistigkeit betreiben.”

    Identes gilt für linke, psychopathische Neokonservative, die nicht minder dummdreiste Artikel wie den den oben referenzierten verfassen. Kann man ernstnehmen, wer Sätze wie diese schreibt?:

    ‘Bomben auf Zivilisten befürworten [..] Warum finden jene, die den US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump ablehnen, aufgeblasene Populisten wie Venezuelas Hugo Chavez so reizend? Warum ist Assads Krieg gegen den Terror so gut und George W. Bushs so schlecht?
    Große Zahlen von Berichterstattern und Intellektuellen, die mit der „Linken“ des Westens assoziiert werden, haben sich in den letzten 100 Jahren kontinuierlich mit totalitären, extremistischen, gewalttätigen, populistischen, militaristischen, rechtsextremen und religionsfanatischen Regimen und Bewegungen im Ausland verbunden.’

    Derartige Ansammlungen von als Fragen maskierten Unterstellungen und hanebüchenen Verdrehungen (“Haltet den Dieb, er hat noch mein Messer im Rücken stecken!”) sind erkenntnisstiftend, bloß nicht in dem Sinne, den der Autor beabsichtigt. Faschisten im Infight mit Repressivtoleranten — mehr ist zu dem absurden Sermon, der systembeding zwangsweise auch veritable Treffer landet, nicht festzuhalten.

  8. gms

    Mourawetz,

    “Die Ungarn werden beschimpft und beleidigt. Aber einem Erdowahn kriechen sie in den Allerwertesten. Die EU ist vom Islamvirus durchseucht.”

    Der einhellige Tenor der politischen Frontfiguren angesichts des ihnen entgegen gebrachten Zorns lautet, man hätte bislang nicht ausreichend kommunziert. Daher kann es sich nur um eine denkbar kurze Zeitspanne handeln, bis eine der notorischen Sockenpuppen an’s Rednerpult tritt und unverblümt die bis zum Erbrechen rhetorisch strapazierten ‘Werte der Union’ offiziell als das definiert, was sie tatsächlich sind, nämlich ein Dreigespann aus Grenzdebilität, Verlogenheit und Anmaßung.

    Feinspitze könnten nun einwerfen, ein derartiges Stating-the-Obvious käme dem Fallenlassen der Maske gleich, etwas, das erst dann vollführt sind, wenn die Zustände faktisch unumkehrbar sind. Daß alles perfekt im Einklang mit Grenzdebilität, Verlogenheit und Anmaßung auflaufen würde, hatte Jean-Claude ‘wenn es ernst wird, muß man lügen’ Juncker bereits im September des Vorjahres angekündig mit seinem damaligen kryptisch unvollständigen Satz zum Abschluß der Rede zur Lage der Union von 2015: “Ich zähle auf Sie, die Vertreter dieses Hauses, und auf alle Mitgliedstaaten, dass wir getreu unserer gemeinsamen Werte und unserer Geschichte.” [1]

    [1] europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-15-5614_de.htm

  9. mariuslupus

    Die westliche Linke war schon immer von Gewalt begeistert. Die mordenden in Europa in den siebziger Jahren waren überwiegend die linken. Die Idole der Linken waren Despoten und Mörder – Honnecker, Mao, Lenin, Stalin. Die Despoten haben es den Linken durch finazielle und waffentechnische Unterstützung, gedankt. Eine einvernehmliche und harmonische cohabitation.
    Die postive Einstellung der Linken zu Gewalt als Möglichkeit zu Durchsetzung der politischen Ziele macht den islamischen Terrorismus zu natürlichen Verbündeten der Linksradikalinskis. Beide Partner verbindet die Verachtung der demokratischen Spielregeln und das Streben nach einer totalitären Macht, als Ziel.
    Heute hat sich der Grosse Vorsitzende zu Lage der Nation, äh, der EU geäussert. Meinte die Situation ist schlecht. Schuld an der Misere sind alle, die seinen weisen Ratschlägen, nach mehr Solidarität und Loyalität nicht gefolgt sind. Übersetzt, Monsieur Tartuffe meinte, höchste Zeit, um die unbotmässigen, vernagelten, rückständigen Nationalisten, an die Kandare zu nehmen, dass sie es endlich lernen, welches Glück sie von der EU empfangen könnten, sollten sie nur etwas braver sein

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