Die Wähler sind hirnlose Dummköpfe, die nicht wissen, was sie tun

Von | 6. September 2016

“Demokratie ist ja gut und schön, aber nur wenn die Wähler keinen Unfug treiben und die Richtigen wählen. Tun sie es nicht, werden sie als Dummköpfe abgemeiert. Und müssen umerzogen werden. Bis sie ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen….”  / mehr

40 Gedanken zu „Die Wähler sind hirnlose Dummköpfe, die nicht wissen, was sie tun

  1. Fragolin

    Steht glaube ich auch so ähnlich in der Betriebsanleitung für ORF.
    Übrigens putzig wie der dicke Stinkefingersiggi den fulminanten Wahlsieg der SPD (-5%) als Wählerauftrag sieht, sich jetzt mit den Ultralinken Altkommunisten der Ex-SED ins Bett zu legen. Das weckt in Österreichern Heimatgefühle. Jetzt fehlt nur noch der bejammerte “Rechtsruck” nach dem Ausrufen einer linkslinken Regierung. Der Kommentar “alle anderen Parteien habe ihre Wahlziele klar verfehlt” bezog sich im NDR übrigens auf die SPD und nicht auf die AfD, die ja nur schlappe +21% schaffte. Wenn es das Wahlziel der SPD war, ein Fünftel ihrer Stimmen zu verlieren dann wünsche ich ihr noch viele solcher Erfolge!
    Grüße an Siggi; du mich auch!

  2. Thomas Holzer

    Frau Göring-Eckardt hat ja auch von “geschenkten Menschen” gesprochen; diese Wortwahl impliziert doch die gleiche Überheblichkeit wie sie von anderen Politikerdarstellern, Kommentatoren und Journalisten zur Schau gestellt wird.
    Typisches Gewäsch der sozialistisch-etatistischen Gesellschaftsklempner. Bei den verbliebenen Autochthonen scheinen sie zu erkennen, daß eine Umerziehung mit gelinden Mitteln wohl eher nicht erfolgreich war und ist, daher noch mehr Verbote und PC; bei den “Rohdiamanten”, sprich den Neubürgern, werden sie gleich in die Vollen greifen – die “kulturellen Eigenheiten” ebendieser Neubürger aber als willkommene und notwendige Bereicherung für die verkommene, völkische und lernunwillige autochthone Bevölkerung akzeptieren und sogar fördern.

  3. Der Realist

    So läuft es ja auch hierzulande, wenn eine böse “rechtspopulistische” Partei von Sieg zu Sieg eilt. Auch bei der Relativierung der Stimmenzuwächse legt man da eigenartige Maßstäbe an. Auch die AfD wird beim nächsten Mal nicht noch einmal 21 % dazugewinnen, ganz ausschließen würde ich das aufgrund des Zustandes der anderen Parteien allerdings auch nicht.
    Die guten Menschen, Pseudointellektuelle und “Staatskünstler” kanzeln ja mit Vorliebe die Wähler von FPÖ und auch jene Bürger, die halt nicht in den staatlich verordneten EU-Jubelchor einstimmen, als Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer ab. Damit will man suggerieren, dass dies im Grunde arme Hunde sind, die halt aufgrund ihrer intellektuellen Defizite, in der heutigen Zeit eigentlich keinen Platz mehr haben. Auch wird diesen bornierten Hinterwäldlern gerne Angst unterschoben, Angst vor allem Fremden und der eigenen Zukunft. Dass die Überfremdung vielen einfach reicht, darauf kommen die Vertreter der “Oberschicht”, dafür halten sie sich ja, natürlich nicht. Ältere Personen haben sicher vereinzelt auch Angst, und diese Angst ist aufgrund der Kriminalstatistik auch berechtigt.
    Stets hören wir, was alles für gelungene Integration getan werden muss, dabei übersehen diese Oberlehrer gerne, dass das alles Steuergeld verschlingt. Gestern war Schulbeginn, von allen möglichen Seiten haben wir gehört, welcher Aufwand da betrieben wird, um auch all den “Schutzsuchenden” am Wohl unseres Schulsystems und Sozialstaates teilhaben zu lassen.

  4. Thomas Holzer

    @Der Realist
    Da sieht man wieder, wie inkonsistent die “Argumentationslinie” der Linken und Etatisten ist:
    Nach mehr als 40 Jahren Sozialismus und Etatismus, staatlich organisierter (Volks)Bildung fast von der Wiege bis zur Universität, “gratis” Schulbesuch bis “gratis” Studium, VHS, Bildungswerkstatt etc. etc. und es scheint noch immer knapp 50% “arme Hunde” zu geben 😉
    Anstatt das Ruder angesichts dieser anscheinend erschreckenden Zahl herumzureißen, wird der Ruf nach “more of the same” immer lauter.
    Der Herr Kern möchte ja die Ausbildungspflicht bis 25 Jahre verlängern; warum nicht gleich bis 65?! (für “unsere” Neubürger ;I )

  5. Alfred Reisenberger

    @Thomas Holzer Egal, ob Ausbildungspflicht bis 25, 35 oder 75, es würde auch des Willens der Auszubildenden bedürfen. Und die sehe ich bei den neuen Facharbeitern nicht. So wie auch bei einigen alteingesessenen Oesterreichern.

  6. sokrates9

    Der Realist@ Wo würde Österreich stehen wenn all das Geld welches man benötigt um internationale Analphabeten in Österreich zu integrieren – warum überhaupt??- für das heimische Schul-und Studiensystem
    verwendet würde? Bin sicher wir wären weltweit unter den intellektuellen TOP – 3 !!

  7. Gerald Steinbach

    Wer gestern zufällig im deutschen TV “Hart aber fair” sah, hat genau so wie ich einen Fehler gemacht
    Wer einen Altmaier gesehen hat, dann fragt man sich ,warum solche Leute solche Posten bekleiden und nicht beim Kika im Innendienst arbeiten
    Die Typen schwadronierten von Geld in die Hand nehmen, sie vermischten Migration mit Asyl, sie packten die Keulen aus,…..ja es tat weh

  8. Gerald Steinbach

    Nachtrag zu hart aber “unfair”
    Auf die Frage der Gewalt ausgehend von Flüchtlingen:
    Die Vertreterin der SPD in Gestalt von Gesine Schwan holt zum Gegenargument aus: Die meisten sexuellen Übergriffe, sagt sie, geschähen in den deutschen Familie. Da ist dann sogar der Moderator baff.

  9. Falke

    @Gerald Steinbach
    Ich habe die Sendung zwar nicht gesehen (werde sie mir aber vielleicht soch noch in der Mediathek anschauen), wenn ich allerdings den fetten, schiefmäuligen Altmaier nur sehe und höre, dreht sich mir der Magen um. Für seine hündische Treue Merkel gegenüber vollführt er jeden nur möglichen salto mortale, Logik oder Ähnliches interessiert ihn überhaupt nicht, dafür kann er ununterbrochen seinen geistigen Dünnsch… auf die Zuhörer loslassen. So einen Typen haben wir nicht einmal bei uns in Österreich.

  10. Gerald Steinbach

    Falke
    Ihre Worte bez. Altmaier kann man nur doppelt unterstreichen, aber schauen sie sich die Sendung heute nicht an, eher wenn halt wieder einmal die Sonne scheint

  11. Historiker

    Angela Merkel ist zweifellos die erfolgreichste Wahlkämpferin für die AfD in Deutschland. Durch ihr unermüdliches, störrisches und beratungs-resistentes “Wir schaffen das!” hat sie allein in Meck-Pom 18 neue Abgeordneten-Jobs für die Alternative für Deutschland geschaffen, mit einem 5-Jahres Volumen von über 7,5 Mio. € (18 Mandatare à 5.700 € Gehalt + 1.300 € Spesen / Monat x 60 Monate !). Insofern schafft Merkel so die organisatorische und finanzielle Basis für ihre eigene fundamentale Opposition, die ohne ihre Sturheit am Festhalten ihrer Parole niemals zu schaffen wäre. Noch fehlen der AfD 7 Bundesländer, in die sie einziehen können, aber da nicht davon auszugehen ist, dass Merkel ihren eingeschlagenen Weg ändern wird, besteht die Hoffnung, dass der AfD auch der Einzug in die noch fehlenden Parlamente gelingen wird. Die wirklich große Chance der AfD liegt im Weiterbestehen einer GroKo unter der Führung der Kanzlerin Angela Merkel im Jahre 2017, um den Basis-Ausbau der Partei zu vollenden, um für den Frontalangriff im Jahre 2021 gerüstet zu sein.

  12. JR

    Historiker
    Bleibt nur zu hoffen, dass es 2021 nicht viel zu spät ist. Eine reichlich dünne Hoffnung freilich. Rein wahltaktisch haben Sie recht – sofern es dann noch eine Wahl unter gewohnten Bedingungen gibt.

  13. Reini

    …oder wollen die Afd (FPÖ) Wähler das Land vor noch mehr Dummheit schützen … ob es da leider nicht schon zu spät ist! …

  14. waldsee

    dummköpfe sind eine gruppe zu der niemand recht zählen will.aber in ö und d gibts noch den kleinen mann,der gut ist -einer von uns- wenn er links wählt und schlecht,nazi,ausbeuter……wenn nicht.

  15. mariuslupus

    Der ganze Kommentar zu MekPom Wahl ist zu optimistisch. Die Rede ist von 21 % der, die gewählt haben.
    Nachdenklich machen die 79% der Wähler die stramm ihrer Staatsratsvorsitzenden folgen. Man kann sich nur überlegen was in den Köpfen dieser geschieht. Sollten es Gedanken sein, sollten es sogar kritische Gedanken sein hätten sie nicht eine Regierung gewählt, die dabei ist die Zukunft der Bewohner des Landes, MekPom. Deutschland, oder so zu zerstören.
    Auch diese Wahl hat gezeigt was die meisten Wähler von Demokratie halten, nämlich nichts. Ob Demokratie oder Despotie, wichtig ist das Versprechen dass der Staat den angepassten Bürger, mit dem versorgen wird, was er ihm vorher abgenommen hat.
    Die Prognose dass diese 21% der Wähler in einen kleinen Bundesland, 2017 bei der Bundestagswahl,eine Trendwende werden bewirken, ist mehr als gewagt. Die Rechnung, ohne die Wirtin. Die Wirtin hat Stalin gelesen, die These von der Verschärfung des Klassenkampfes. Der Klassenfeind wird immer gefährlicher und muss mit allen Mitteln bekämpft werden.
    Cistka, heisst die Prozedur.

  16. Rainer Simons

    Gerade mal 3% Flüchtlinge. Und da sind die gegen Flüchtlinge? – schon ganz schön trottelig.

    ähm… Moment.
    Wieviele AKW’s haben wir hier in AUT? Was? Keines?
    Warum sind dann so viele Leute dagegen. Ach wahrscheinlich auch alles Deppen.

    Ich finde nämlich auch, dass man erst schlecht
    über AKW’s denken darf, wenn dir eins um die Ohren fliegt
    über Genmais reden darf, wenn du krank wirst – und nun neu
    über Sozialeinwanderer reden darf, wenn einer deine Tochter begrapscht hat

    Ich kann mich den Eindruck nicht verwehren, dass diese Linken einfach keinen klaren Gedanken zu Ende denken können.

  17. Mona Rieboldt

    Immerhin hat die AfD diese 21% aus dem Stand geschafft, sie war ja vorher nicht da und besteht auch keineswegs so lange wie die FPÖ. In den Merkel-Wahlkreisen haben sie 24 und 25% geholt.

    Dass die AfD die CDU hinter sich gelassen hat, war eine Freude. Aber noch mehr habe ich mich gefreut, dass die Grünen gar nicht mehr in den Landtag in Meck-Pomm kamen. Sie sollten aus jedem Landtag fliegen, dann kann sich ja Frau Göring-E. ihren “geschenkten Menschen” und deren sexuellen Nöten widmen.

    Nach der Wahl kamen die Beschimpfungen und auch das Jammern eines CDU-Mannes, er habe seinen Wahlkreis verloren, dabei hätte er doch soviel für Meck-Pomm getan. Er wäre jetzt 61 Jahre alt. Mit anderen Worten, in seinem Alter hätte man ihm doch seinen Wahlkreis lassen sollen. Laut der Grünen insgesamt, es wäre erschreckend, wieviele Leute rechts und rechtsextrem wählen würden. Ein einzelner Grüner, Meck-Pomm hätte die dümmsten Wähler.

    Soviel zur Demokratie. Da meinen viele, sie hätten lebenslang das Recht auf ihren Wahlkreis.

  18. Mona Rieboldt

    Und zu dem Argument, in Meck-Pomm gäbe es nur 3% Ausländer, die im Alltag gar nicht auffielen. Und was war dann mit Frau Merkel, als sie den 10 deutschen AKWs verbot, weiter Strom zu erzeugen, weil im fernen Japan 10.000 und mehr von einem Tsunami mitgerissen wurden und ein AKW beschädigt wurde? Übrigens in Frankreich stehen 50 AKWs.

  19. Fragolin

    @Mona Rieboldt: “Soviel zur Demokratie”
    Die ist halt, bezugnehmend auf einen zeitgenössischen osmanischen Philosophen, nur ein Zug…

  20. Falke

    @Mona Rieboldt
    Dabei beweisen die empörten Gutmenschen, dass sie nicht in der Lage sind, auch nur einen Schritt weiter zu denken: Wenn sie sich verständnislos geben, dass so viele Menschen die AfD dort wählen, wo es kaum Flüchtlinge gibt, geben sie ja implizit zu, dass es durchaus logisch ist, dass dort, wo es viele Flüchtlinge gibt, die AfD Erfolg hat, also mit anderen Worten: die Menschen sind über die Flut steinzeitlicher moslemischer Invasoren keineswegs erfreut und wählen daher diejenige Partei, die sich für den Stopp dieses Flüchtlingsstroms einsetzt.

  21. wbeier

    Wenn so wie der fette Erzengel irgendwo auf dieser Welt ein Vizekanzler dem Volk den Stinkefinger zeigt, wären er und seine Partei weg. Nicht so in Deutschland (und wahrscheinlich auch in Österreich). Da wird man trotz Verlusten sogar Wahlsieger bei lächerlichen 61% Wahlbeteiligung.
    „Wahlen? Ach ne, da ändert sich ja doch nichts“
    „Sich alternativ informieren? Puh, zu anstrengend“
    „Irgendwas ändern? Ach ne, bringt ja nichts!“
    Also bereinigt nur 12,8% für die AFD. Wenn das keine Bestätigung für Merkel und die Blockparteien ist, was dann? Ein bissl Existenzangst plus mediale Hirnwäsche plus Tittytainment und es passt schon wieder in der Besatzungszone.

  22. Thomas Holzer

    @wbeier
    “Passend” dazu auch die Argumentationslinie von Grünen, Linken, SPD, CDU:
    75% haben die AfD nicht gewählt;
    Widerspruch von Journalisten, respektive Richtigstellung: Null

  23. wbeier

    @TH
    >75% haben die AfD nicht gewählt<
    Ja aber nur von jenen, die zur Wahl gegangen sind. 4 von 10 Berechtigten haben nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.und manche bezeichnen das als "Protestgruppe". Für mich sind Leute, die nicht einmal die Energie haben 5 Minuten zum Wahllokal zu gehen und ein Kreuzerl zu malen, politisches Gift.
    40% der Wahlberechtigten interessieren sich offensichtlich überhaupt nicht dafür, was aus ihrem Land wird. So ein Volk hat letztlich sogar jegliches Recht verloren, sich über vergewaltigte Frauen/Töchter oder totgetretene Söhne zu beschweren

  24. Gerald Steinbach

    In Tschermanie beim Sozialamt, Gott sei Dank kommen auch hochgebildete

  25. Fragolin

    @Gerald Steinbach
    Typischer Schutzerflehender; geradezu überquellend vor Dankbarkeit gegenüber der Gesellschaft, die ihm Schutz und die Chance auf ein besseres Leben schenkt.
    Ich bewundere die Contenance des Sicherheitspersonals, immerhin alles keine studierten Leute, dafür körperlich in Topform – eine solche provokante Gestalt nicht unter Einbuße mehrerer zum Verzehr unpürierter Nahrung notwendiger Werkzeuge im Kieferbereich nach draußen zu geleiten und den ganzen primitiven johlenden Haufen gleich hinterherzufegen muss eine die Schmerzgrenze überschreitende Selbstbeherrschung bedeuten.
    Ich könnte diesen Job keine 3 Minuten machen ohne solchen Armleuchtern einen handfesten Hinweis darauf zu liefern, wer hier das Hausrecht hat und wer sich dem bitte unterzuordnen hat, ansonsten ihm in unserer freien Welt offensteht, uns schnellstmöglich zu verlassen.

  26. Mona Rieboldt

    wbeier
    Außer in Diktaturen gibt es nirgendwo eine Wahlbeteiligung von 100%. In Meck-Pomm ist die Wahlbeteiligung von über 51% auf über 61% bei dieser Wahl gestiegen.

    “So ein Volk hat letztlich jegliches Recht verloren….”
    Sie setzen eine Landtagswahl mit dem ganzen deutschen Volk gleich. Zur Zeit gibt es hier nur Blockparteien und als einzige Opposition die AfD. Und wer die nicht wählt, hat jegliches Recht verloren? Sie überziehen gewaltig mit ihrer emotionalen Aussage. Und welches Recht das deutsche Volk hat, bestimmen Sie jedenfalls nicht.

    Dann rechnen Sie doch mal die Wahlbeteiligungen in Österreich, da gibts dann wieviele bei einer Landeswahl? Wieviel Prozent gehen wählen?

  27. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Derlei Auf-/Gegenrechnungen sind sowieso sinnlos und lächerlich; in der Schweiz beträgt die Wahlbeteiligung im Schnitt unter 50%, und trotzdessen werden die Ergebnisse akzeptiert und niemand zweifelt an der Demokratie in der Schweiz

  28. stiller Mitleser

    Heute sprach ich mit Bekannten, die einen unbegleiteten Afghanen, von dem ihnen klar war, daß er kein Jugendlicher sondern bereits ca. 20 war, während der letzten Jahre betreut haben. Er hat einen Schulabschluß gemacht und sie haben ihm eine sehr gute Lehrstelle besorgt, in der er sich gut hält. Er hat nicht bei meinen Bekannten gewohnt, sondern in einer Einrichtung der Diakonie, aber er war einmal pro Woche bei ihnen zum Essen und konnte sie in jeder Problemsituation anrufen. Jetzt wohnt er mit einem andren Afghanen zusammen in einer Wohnung, möchte seine Mutter und Geschwister, die noch im Iran (viele Afghanen kommen nicht aus Afghanistan sondern aus dem Iran) sind nachholen und hat lockeren Kontakt zu meinen Bekannten. Eine Erfolgsstory also. Trotzdem sind meine Bekannten, die VdB “gegen rechts” wählen werden, sehr skeptisch geworden, was Massenimmigration und Integration anbelangt. Sie hatten z.B. gedacht ihr Schützling wäre für seine neue Heimat zu interessieren und mußten feststellen, daß man Vergnügen am Lesen offenbar schon viel früher lernen muß und daß sie es mit einer gefestigten islamisch-männlichen Identität zu tun hatten.

  29. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Das hat einen einfachen Grund : In der Schweiz haben politische Parteien und somit Wahlen einen weit geringeren Stellenwert als in totalen Parteienstaaten wie Deutschland und Österreich, da die Bürger alle wesentlichen Entscheidungen per Volksabstimmung treffen. So sollte es eigentlich in jeder Demokratie sein, politischen Parteien sollten eigentlich bloß organisatorische Aufgaben obliegen.

  30. Christian Peter

    @wbeier

    Das darf man anders sehen. In Ländern wie Deutschland und Österreich muß man vollkommen bekloppt sein, durch Abgabe einer Stimme bei Wahlen ein politisches System zu unterstützen, in dem die Bürger von politischen Parteien in allen politischen Angelegenheiten totalentmündigt werden. Welcher vernunftbegabte Bürger lässt sich freiwillig unter Kuratel stellen ?

  31. Fragolin

    @Christian Peter
    Im bestehenden System unterstützt man dieses auch dadurch, dass man seine Stimme nicht abgibt. Das ist ja das Perfide. Deshalb bewegt man mehr, wenn man “Watschen-wählt”, was von den Etablierten zwar als Schmuddelei abgekanzelt wird, aber realistisch betrachtet die einzige gewaltfreie Antwort auf Fehlleistungen der abgehobenen Herrscherkaste darstellt. Die Alternative auf die “Alternative” hätte zwar viel mit Laternen, aber wenig mit Licht zu tun.

  32. wbeier

    @Mona Rieboldt
    Ja sie haben schon recht – mein Beitrag war etwas zu emotionell und ich spreche dem deutschen Volk natürlich auch keine Rechte ab.

  33. Christian Peter

    @Fragolin

    ‘Man unterstützt das System auch, wenn man keine Stimme abgibt’

    Nicht wirklich. Erst durch Abgabe ausreichend gültiger Stimmen können politische Parteien ins Parlament einziehen. Erst wenn die Bürger den Parteien durch Wahlenthaltung die Unterstützung verweigern, werden sich die Parteien veranlasst sehen, etwas am politischen System zu ändern.

  34. Wanderer

    @Stiller Mitleser
    Genau solche Leute, von denen ich auch einige kenne, sind das Problem. Sie haben die Schwierigkeiten und unüberbrückbaren kulturellen Unterschiede erkannt, doch sie wählen trotz allem links. Hier wirkt vor allem die linke Bildungspolitik vergangener Jahrzehnte, die braunen Terror als alternativlose Konsequenz zum Aufstieg rechter Parteien sieht. Schon mit ein wenig Blättern in Geschichtsbüchern könnte dieser Irrglaube beseitigt werden, doch dazu ist man nicht bereit. Bevor man FPÖ wählt, streift man in diesen Kreisen das Kopftuch über.

  35. mariuslupus

    Die Reaktion der Obrigkeit auf das Debakel bei den Landtagswahl ist bereits angelaufen. Es wurde eine alte NKWD und Stasi Methode reaktiviert. Das Vorgehen war, zuerst Material zu sammeln, es aufzubewahren , um es zum passenden Zeitpunkt, gegen den Klassenfeind zu gebrauchen.
    Die Wähler in MekPom haben sich zu 21% als Rassisten deklariert. Nach der Logik der Blockparteien und ihren Medien, sind alle die AfD gewählt haben, rechtspopulistische Rassisten. Der TV Staatsender gestaltete einen Beitrag, um zu zeigen dass in dieser Gegend in der jetzt, ein fünftel der Wähler rassistisch gewählt hat, schon zu Zeiten der DDR Rassisten vorhanden waren. Zu beanstanden ist nicht dass über rassistische Übergriffe in der DDR berichtet wird, sondern der Zeitpunkt. Zum richtigen Zeitpunkt wurde bekanntes Material aus dem Archiv geholt um es gegen den Klassenfeind einzusetzen.
    Das Beispiel zeigt dass die Propaganda der Linken immer einen Schritt voraus ist. Die Reaktionen von der bürgerlichen, liberalen oder rechten Seite, sind eben nur Reaktionen. Die Linke diktiert die Handlung, die Rechte reagiert, meistens verspätet, zaghaft, ängstlich. Die Angst vor der diversen Keulen der poltischen Korrektheit ist grösser als zugegeben wird. Angst hat grosse Augen.

  36. Fragolin

    @Christian Peter
    Und wenn niemand mehr wählen geht außer den Parteifunktionären selbst, die sich dann selbst wählen, funktioniert das System weiter. Es gibt keinen Passus, dass eine Wahl unterhalb 50% Beteiligung ungültig ist oder die Nichtwähler prozentual für freie Plätze im Parlament sorgen – nein, das System ist so aufgebaut, dass es nur durch eine suizidale Partei freidlich aufgelöst werden könnte.

  37. Christian Peter

    @Fragolin

    Seien Sie nicht kindisch. Nichts fürchten politische Parteien mehr als eine niedrige Wahlbeteiligung, da dadurch das politische System in Frage gestellt wird und Reformen (z.B stärkere Einbindung der Bürger in die Entscheidungsprozesse, etc.) unausweichlich werden.

  38. Christian Peter

    @Fragolin

    Außerdem : Die Parteiprogramme der im österreichischen Parlament vertretenen Parteien sind kaum voneinander zu unterscheiden. Daher regiert jeder mit jedem (ÖVP + Die Grünen in Graz, FPÖ + SPÖ im Burgenland, SPÖ + Die Grünen in Wien, FPÖ + ÖVP in Oberösterreich), während die kleinen Parteien aufgrund der Sperrklausel chancenlos sind, ins Parlament einzuziehen. Was veranlasst Sie sich angesichts der verheerenden Zustände, ein Wahllokal aufzusuchen ?

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