Die Wahl für Freunde des Wettens

Wie Buchmacher die Ergebnisse der österreichischen Nationalratswahlen kalkulieren, samt einer überraschenden Prognose für die wahrscheinlichste Koalition nach der Wahl, hier.

13 comments

  1. Christian Peter

    Diese Quoten sind genauso wenig ernst zu nehmen wie Meinungsumfragen. Man erinnere sich an die Meinungsumfragen zu den US – Präsidentschaftswahlen, demnach hätte Donald Trump erst gar nicht mehr antreten brauchen.

  2. Falke

    @Christian Peter
    Österreichs Wähler haben sich die Riesenblamage Faymann angetan, da werden sie bei Kurz wohl keine Hemmungen haben; umso mehr, als Kern oder Strache keineswegs weniger “Blamage” darstellen würden als Kurz. Kern hat sich ja in seiner kurzen Kanzlerzeit wohl endgültig und absolut als Kanzler, und überhaupt als ernstzunehmender Politiker, nachhaltig disqualifiziert. Da wäre ja noch Strache (oder eher Hofer) akzeptabler.

  3. Rennziege

    Ich weise darauf hin, dass Buchmacher g’scheiter, sensibler und erfahrener sind als Demoskopen. Zuletzt beim Brexit-Votum im UK unter Beweis gestellt, auch für mich wieder einmal angenehm: Bei Ladbrokes in London ein hübsches Sümmchen eingestrichen.

  4. Fragolin

    Was Kurz noch nicht eingeplant hat: Wenn die Schwarzen erst die Wahl fulminant gewonnen haben, meucheln sie ihrer eigenen Folklore folgend den Obmann und sind somit bereit, sich wieder mit den Roten, deren Interims-Schaumschläger ebenso entsorgt wird, ins Bett zu legen. Schnell werden in beiden Parteien zwei neue alte Apparatschiks aus dem Hut gezaubert und dann den Österreichern eine Regierung präsentiert, die zwar eigentlich keiner gewählt hat, aber man erfolgreich die Blauen verhindert und kann weitermachen wie gehabt…

  5. sokrates9

    Fragolin@ Durchaus realistisches Szenario! Und ich glaube dass Kurz zu wenig Ideologe ist und sich das im Abtausch gegen einen schönen Vorstandsposten akzeptieren könnte! ( wobei ich dann sagen würde: Recht hat er)

  6. mariuslupus

    @Christian Peter
    Buchmacher sind seriöser als Meinungsforscher. Geld erzieht zu Ehrlichkeit, Wahrsagen ist ideologisch motiviert.

  7. Christian Peter

    @mariuslupus

    Mag sein, bloß werden die Quoten der Buchmacher in diesem Fall ebenfalls auf Meinungsumfragen beruhen. Was diese wert sind, weiß man spätestens seit den US – Präsidentschaftswahlen.

  8. Christian Peter

    @Falke

    ‘Österreichs Wähler hatten bei Faymann auch keine Hemmungen, da macht ein Kurz auch nichts mehr aus’

    Werner Faymann hatte als Taxifahrer wenigstens Berufserfahrungen in der Privatwirtschaft gesammelt, während Sebastian Kurz nichts anderes leistete, als als Wahlhelfer der ÖVP Kondome zu verteilen.

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