Die wahre italienische Krankheit

(C.O.) Zur Lösung des größten Problems Italiens bräuchte es eine Art Geberländer-Troika, die Rom temporär entmündigt. weiter hier

7 comments

  1. sokrates9

    Italiens Nationalbank hat die 3.höchsten Goldvorräte Europas. Da ist es doch logisch dass Österreich die armen Italiener mit nicht rückzuzahlenden Beihilfen aus Steuergeld unterstützen muss um keine wichtigen Kunden zu verlieren. Wenn ich mir so die Performance Österreichs ansehe sind wir auch schon von der italienischen Krankheit angesteckt worden! Vor allem DDR – Professoren an den Unis, die letzte internationale wissenschaftliche Beachtung in fanden wir als die UNI – Wien das Dritte Geschlecht einführte!

  2. Cora

    Wenn man uner Insitutionen Vetternwirtschaft versteht, dann ja, dann muss man Kapeller zustimmen, dann werden die Italiener ausgebremst durch ihre Insitutionen. Scheint aber eher im Bulut zu liegen, das den Italienern durch die Adern fließt, im Norden wie im Süden, nur im Süden wird das Ndrangetta genannt. Solange sich Fleiß und Ehrlichkeit nicht auszahlen, wird jegliche unternehmerische Motivation im Keime erstickt. Ein paar Italiener mögen fähig sein und in die USA auswandern, aber sie möchten sich sicherlich nicht ausnutzen lassen. Damit ist das Schicksal Italiens besiegelt und damit kippt der erste Dominostein, der zweite wird die Weigerung der Deutschen Bundesbank sein, sich weiterhin an den massiven Käufen der EZB zu beteiligen. Arrividerci Roma.

  3. Gerald

    Ein Staat in dem jede Kleinigkeit über den ideologischen/politischen Gegner von der Justiz an die Medien weitergeleitet wird, wo Verfahren schier endlos in die Länge gezogen werden, hat wenig Grund sich über andere Länder zu erheben.
    Das wird wohl auch nicht nur aus Freundschaft geschehen. Es ist diesen Menschen/Institutionen lieber das dünne Süppchen der Anklage zu kochen, als es als fertiges Urteil zu essen.
    Ein Staat in dem seit Jahren die Medien durch Inserate für hunderte Millionen wohlwollend gestimmt werden, hat wenig Grund sich über andere Länder zu erheben.
    Ein Staat in dem es Usus ist, dass sich Politiker mit Luxusartikeln zieren, deren Provenienz und Begleichung nicht belegbar sind, hat wenig Grund sich über andere Länder zu erheben.

  4. Kluftinger

    Bringen wir es auf den Punkt: Italien hatte vor Jahrzehnten (bitte googeln) eine Produktionsstätte für das Auto “Alfa Sud” (nähe Neapel) angesiedelt um die Arbeitsmarktsituation zu verbessern (oder wie man sagt).
    Nach einigen Jahren wurden die Werke wieder geschlossen weil sich Alfa nicht gegen die Mafia durchsetzten konnte. Und das ist keine Verschwörungstheorie sondern lässt sich in den Archiven genau nachverfolgen!
    (Ps:: Ich habe damals in Italien gelebt und die Situation mitverfolgt).

  5. Cora

    Korrigiere: Genua beweist, dass es auch anders gehen kann. Wie die NZZ berichtete, wird die neue Brücke über Genua nach 2 Jahren Bauzeit zeitgerecht fertig, trotz Schwierigkeiten wie der Coronkrise, in der durchgearbeitet wurde, und das in Italien! Die Mafia wurde durch strenge Kontrollen draußen gelassen.

    Und übrigens: Es gibt auch positive Nachrichten, mit denen man eine Zeitung verkaufen kann.
    https://www.nzz.ch/international/marco-bucci-genua-selbstverstaendlich-koennen-wir-bruecken-baue–ld.1557971

  6. Kluftinger

    @ Cora
    Die Nachricht von über die Brücke habe ich auch gelesen und mich darüber gefreut.
    Aber das ist ja das Problem Italiens, der Mezzogiorno saugt den Norden aus. Deshalb auch der Erfolg der Lega Nord, die das das Missverhältnis als politisches Programm verkauft.
    Man sollte aber nicht verschweigen , dass die ´Ndrangheta ihre Metastasen bereits im Norden wachsen lässt, so wie in Österreich, Deutschlands etc…

  7. Kluftinger

    Nachtrag : bei uns wenig bekannt, aber in Apulien etc… sehr wirksam die “Sacra Corona” eine ebenfalls erfolgreiche Mafiaorganisation.

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