Die Wehleidigkeit des Jahres

Von | 19. Juli 2013

“…..Es ist schon jetzt so, dass es im Lehrerbereich einen sehr hohen Anteil von teilbeschäftigten Personen gibt. Das liegt in erster Linie daran, dass es die Leute nicht aushalten, so viel zu arbeiten….” (AHS-Gewerkschafter Eckehard Quin in der “Presse“)

6 Gedanken zu „Die Wehleidigkeit des Jahres

  1. nattl

    Solche Vertreter kann man sich nur wünschen, um den Ruf des eigenen Berufsstandes zu verbessern.

  2. herbert manninger

    Das neue Dienstrecht( Jede Wette, es kommt noch rechtzeitig vor der Wahl, da beide Koalitionsparteien ein gemeinsames Interesse haben, der Wählerschaft eine Leistung zu präsentieren, die sie trotz Kurzzeitgedächtnisses nicht vergisst?) wird zeigen, ob sich bei vermehrter Stundenanzahl und reduzierten Ferien zukünftig genügend Personal für den Lehrerberuf entscheidet. Mal sehen, wie sich Angebot-Nachfrageprinzip auswirkt.

  3. Christian Peter

    Lehrer müssen ordentlich behandelt werden, schließlich herrscht in
    Österreich ein LehrerMANGEL. Fast so schrecklich wie der drohende
    ÄrzteMANGEL.

  4. Astuga

    Nicht fuer das leben lernen wir, sondern fuer die lehrer geht ganz oesterreich zur schule.

  5. Rennziege

    Ich könnte den Anwesenden die Namen von etwa einem Dutzend Lehrer_Innen (pardon: hier ist Genderung vonnöten, da die female teachers deutlich überhängen; womit allerdings nur am Rande die in deren Kreisen seltsam häufigen Silikonbusen gemeint sind) nennen, die ganzjährig nachmittäglich, in den Ferien mehr oder weniger ganztägig, mit teuren Nachhhilfestunden ausgelastet sind. Den Markt dafür schaffen sie sich selber durch schludrigen und schlecht vorbereiteten Unterricht nach betagten Lehrbüchern, die sie sich während ihres entsagungsreichen Studiums vor 20 Jahren mühsam reingewürgt haben.

    Für diese sozial entrechteten Stehsatz-Abspuler muss eine Gewerkschaft natürlich mit Zähnen & Klauen eintreten, gööö?
    Ich füge hinzu: Nicht alle Lehrer sind so. Einer unter drei, meist ein Mannsbild, hat seine zwei Fächer studiert, weil sie ihn interessieren — was er den G’schrappen auch beherzt vermittelt. Die Weiber sind maximal so lala.

    P.S.: Unsere Kinder brauchen keine Nachhilfestunden, weil ihr altmodisches Zuhause viele schulische Lücken füllen kann; sie fangen an, selber welche zu geben.

  6. Prinz Eugen von Savoyen

    @Rennziege

    Gnädige Frau, wir haben unserereins das analog zum PS genau so gemacht. Die Qualität eines (mutmasslichen) Lehrkörpers, der derart Nachhilfe generiert, ist allerdings im Anus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.