Die westliche Leidenschaft für die Selbstanklage

“Nach den Anschlägen von Brüssel geht alles seinen routinierten Gang. Es gibt die frechen Cartoons und Symbolbilder, mit denen „das Netz“ auf den Terror reagiert und die mittlerweile doch zunehmend auch mehr hilflos als souverän wirken. Es gibt die Statements aus der Politik, die einen Angriff auf „unsere Werte“ feststellen, die wir aber gerade deswegen umso entschiedener Verteidigen werden.

Und vor allem gibt es die immer gleichen Versuche, Schuldige zu suchen und Erklärungen für den Terror zu finden. Sehr beliebt ist dabei die Warnung davor, Moslems ins gesellschaftliche Abseits zu stellen, weil sie das radikalisieren könnte. Das ist gut gemeint, aber trotzdem auf gleich mehreren Ebenen falsch….” (hier)

23 comments

  1. Selbstdenker

    “In Wahrheit ist das eine rassistische Haltung gegenüber Moslem, denen man nicht zutraut, wie zivilisierte Menschen den minimalen Konsens einzuhalten, bitte keine Terroranschläge durchzuführen, wenn Lebensträume platzen.”

    Stimmt. Kollektivistisch verseuchte linke Gemüter führen den Ständestaat, das Kastenwesen, den Rassismus und Sexismus wieder ein: statt zurechenbaren individuellem Verhalten zählt nur die Gruppenzugehörigkeit.

    Kein Wunder, dass sich extrem Linke und extrem Rechte in Wahrheit bestens verstehen.

  2. aneagle

    Behörden die Molenbeck zu verantworten haben, sollten unverzüglich ihren Kollegen aus dem englischen Rotherham nachfolgen. In Deutschland aber muss die Aufmerksamkeit steigen, wo überall der Islam bereits Teil Deutschland wurde, wie Merkel-Maas-Gabriel auf den kritischen
    Erdogan Song reagieren, etc.

  3. Falke

    Deswegen ist wohl die einzig mögliche Lösung, diejenigen, die “gar nicht dazugehören” wollen, konsequent und völlig logisch gar nicht erst ins Land bzw. in die EU hereinzulassen. Donald Trummp hat es für die USA gefordert und wurde – wenig überraschend – natürlich sofort als Rassist, Fremdenfeind, Rechtsextremist usw. beschimpft.

  4. Gast

    @Falke
    Alles unschöne Beinamen, aber warum kratzen uns Beinamen eigentlich so? Wenn man mich Rassisten nennt, weil ich eine Religion ablehne, kann ich über die Dummheit der Leute nur lachen. Rechtsextremist? Na und? Wie mich Menschen nennen, die mich nicht kennen, ist mir egal.
    Wichtig ist, dass wir eine Zukunft haben; ich, meine Familie, meine Kinder. Wenn man mich Fremdenfeind schimpft, weil ich das gleiche Recht für Fremde bei uns fordere, dass wir in deren Heimat genießen – bitte.
    Alles besser als Verräter am eigenen Volk zu sein.

  5. Mona Rieboldt

    Und der deutsche Außenminister SPD-Steinmeier faselt von humanitärer Katastrophe in Griechenland und beklagt, dass die Balkanroute geschlossen ist. Schweden vormals ein reiches und friedliches Land ist dank seinem Multikulti-Wahn dabei in den nächsten vier Jahren zu einem Dritte-Welt-Land zu verkommen. 90% aller Vergewaltigungen in Schweden werden von orientalischen Asylanten begangen.

    Ich fürchte, dass wir keinen dieser moslemischen Asylanten je wieder los werden, egal was die Bürger fordern. Es sind schon zu viele hier. Und alle Parteien in Deutschland, Ausnahme nur AfD, wollen noch mehr, daher auch die angeblich “humanitäre Katastrophe” in Griechenland, die von der SPD beklagt wird. Ohne Not holt sich Europa Kriminalität, radikale Prediger und Attentäter rein. Und die deutschen Grenzen sind weiterhin offen.

  6. Gerald Steinbach

    Mona Rieboldt@
    Ich fürchte auch das der Zug für uns bereits abgefahren ist, der Flüchtlingsstrom(Völkerwanderung) ist mit den 1,3 Millionen 2015 ohne Familiennachzug ja nicht versiegt, es gibt ja ein 2016, ein 2017,…..und nicht zu vergessen die schon vor 2015 hier sind
    Die Afd verliert ja in D schon wieder und der kurzweilige Wendeschritt in Awird auch nicht von langer Dauer sein, da wird der ORF zu Idomeni noch öfters das Mantra auflegen, dass die verzweifelten Flüchtlinge im Idomeni “festsitzen” und nach “Europa” wollen, wobei das Idomeni nur mehr ein Synonym ist für den nachfolgenden Grenzort in Europa der noch kommen wird, man wird sich andere Routen suchen und man wird sie finden unter kräftiger Mithilfe der staatlich subventionierten NGOs

  7. Falke

    @Gast
    Ich persönlich habe auch überhaupt kein Problem, wenn mich jemand wegen meiner Einstellung mit den üblichen Wörtern beschimpft, umso mehr, als die meisten Menschen in meiner Umgebung, die ich schätze und auf deren Meinung ich wert lege, ohnehin eine ähnliche Auffassung vertreten wie ich. Es geht primär um Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und deshalb trachten, eine möglichst breite Zustimmung zu erlangen und denen derartige Beschimpfungen schaden – allerdings erfreulicherweise in letzter Zeit immer weniger, oft sogar nützen.

  8. Falke

    @Mona Rieboldt
    Es wollen ja nicht nur die Parteien immer mehr moslemische Flüchtlinge, sondern auch die christliche Kirche, sämtliche NGOs sowieso, alle mit verlässlicher und starker Unterstützung der links-grün unterwanderten Medien (das ist die überwiegende Mehrheit). Wobei ich bei der CDU, und vor allem bei der CSU, so meine Zwiefel habe, allerdings schauen alle (vorläufig noch) starr wie das Kaninchen auf die Schlange auf die irre Merkel.

  9. Gast

    @Mona Rieboldt
    Das wirklich Perfide ist ja, dass es gar keine humanitäre Katastrophe gibt sondern nur sture Idioten, die lieber im Dreck hungern als in den bereitstehenden Komfortbussen in wohlversorgte Lager zu fahren.

  10. Philipp Starl

    Ich befasse mich jetzt seit Jahren mit unserer Geschichte, mit unserer Situation und mit der Zukunft und habe unzählige Seiten dazu gelesen und meine Schlüsse gezogen. Dabei meine ich ein Muster für Wohlstandsgesellschaften herausgefiltert zu haben, mit dem diese untergehen. Das Beunruhigende ist, dass sich diese Muster zwangsläufig wiederholen müssen, solange ein Staat sich nicht endgültig bei gewissen Themen festgelegt hat.

    Bezogen auf das Problem des Islam gehen deshalb meines Erachtens auch 99% der Beiträge in die falsche Richtung bzw. beginnen schon an der nicht entscheidenden Stelle. Daraus erwachsen dann auch zahlreiche Probleme, die die Gesellschaft immer weiter spalten und in den Totalitarismus treiben und schlussendlich im Bürgerkrieg enden müssen.
    Das Problem ,meine Damen und Herren, ist Zuwanderung und kein anderes. Denn so tragisch es ist,so relativ unerheblich ist auch, wieviele Menschen bei Terroranschlägen um’s Leben kommen. In unserem Staat und auch in anderen Staaten sterben jährlich weitaus mehr Menschen bei Unfällen, durch Krebs und viele andere Dinge. Nein, 100 Tote und mehr sind per se nicht in der Lage, unsere Freiheit und unsere Sicherheit zu gefährden und auch nicht unsere Staaten aus den Angeln zu heben. Selbstverständlich folgt fast schlagartig und so voraussehbar, als könnte man doch glatt denken, dahinter stecke Absicht, auf jeden Anschlag eine Verschärfung der Strafgesetze, eine Ausweitung von Überwachung, kurz: eine Einschränkung sämtlicher Rechte, die wir uns so blutig und aufopferungsvoll über Jahrhunderte erkämpft haben. Das ist aber zwingend, denn ein strikterer Kurs wird von den meisten Menschen akzeptiert, sogar oft gefordert, weil schlicht die Bildung und daher die Weitsicht fehlt, um zu begreifen, was diese Einschränkungen für uns alle bedeuten.
    Diese Maßnahmen werden aber niemals geeignet sein, die Probleme unseres Staates in den Griff zu bekommen, weil sie schlicht, wie oben erwähnt, die Ursache ignorieren.
    Der moderne Staat und seine Bürger hat es sich in den letzten 50 Jahren im Schatten von einem Nachkriegsboom und danach im Schatten von einem künstlichen Fiatboom wie die sprichwörtliche Made im Speck bequem gemacht. Erwachsende Konflikte, zukünftige und gegenwärtige Probleme wurden stets nur mit einem Pflaster und einem Bussi von der Mama “geheilt”, nur um den Kern immer und immer wieder in die Zukunft zu schieben.
    Die wahren Probleme und Fragen unserer Zeit, denen wir uns stellen müssen sind:

    1) Wollen wir einen starken Nationalstaat oder wollen wir unsere Souveränität aufgeben und einen europäischen Superstaat?

    2) Wollen wir eine offene Gesellschaft, in die jeder, wenn er möchte, einwandern kann, oder sind wir eine geschlossene Gesellschaft, die nur Spitzenkräften und ausgewählten Kandidaten den Zuzug gewährt?

    3) Wollen wir echtes Geld oder wollen wir Zentralbanken und ein Teilreservesystem?

    4) Daran anknüpfend: wollen wir den freien Markt, oder wollen wir Sozialismus?

    5) Wollen wir eine Demokratur, in der jeder theoretisch jedes Recht hat, viele aber in Wahrheit gar keine Rechte haben, vor allem nicht das Recht, den Gesetzgeber zu bestimmen, oder wollen wir eine echte direkte Demokratie?

    Allen Fragen ist gemein, dass die gesellschaftliche, politische und juristische Ignoranz das Problem nicht zum Verschwinden bringt, diese Fragen also eines Tages entweder endgültig entschieden werden, in dem man lange ernsthafte Debatten darüber führt, oder durch Fakten kurzfristig entschieden werden, die das In- Gang- Setzen eines neuen Zyklus zur Folge haben wird. Wir befinden uns im Moment schon sehr weit fortgeschritten bei letztgenannter Möglichkeit. Diese Fakten, von denen ich schrieb, sind Fakten, die keiner wollte und doch jeder stillschweigend durch Unterlassung tolerierte und mit heraufbeschwörte.
    Dieser Faktenablauf ist folgender:

    Zuerst bilden sich politische Gruppierungen, die heterogen sind, die aber mangels aufkeimender Probleme ihre Unterschiede zu vertuschen vermögen. Danach bilden sich Probleme wie Rezessionen, Terror, Krieg im Ausland, Klimawandel oder GAUs. Diese Probleme werden nicht gelöst; ihnen wird mit Einzelmaßnahmen begegnet, die nicht geeignet sind, eine endgültige Lösung der oben angeführten Probleme zu sein. Danach werden die gesellschaftlichen Gräben tiefer, weil das Problem weiter besteht und jeder für sich beansprucht, die Lösung des Problems gefunden zu haben. Dabei findet zunehmend eine tektonische Verschiebung von gesitteter, von Argumenten und Fakten geprägter Debattenkultur hin zu emotionsgeladenen Streitereien statt.
    Die nächste Stufe ist ein Auseinanderbrechen des gesellschaftlichen Konsens und daher der Gesellschaft selbst. Das letzte Faktum wird schließlich durch das einzige Mittel geschaffen, das dann noch verbleibt, um die eigenen Interessen durchzusetzen, durch Gewalt! Unmittelbare und absehbare Konsequenz ist der Bürgerkrieg.
    Auch gemein ist diesen Fragen, dass es ein Dazwischen niemals geben kann. Es gibt keine halboffene Nation, es gibt keine soziale Marktwirtschaft, es gibt kein Halbgeld, es gibt keine Halb AKW’s!

    Da es in diesem Beitrag von achgut aber über Muslime geht, werde ich mich dem Kernproblem dieses Themas annehmen. Es ist Frage Nummer 2), die bisher ungehört verhallte und somit unbeantwortet blieb. Wollen wir eine offene oder geschlossene Gesellschaft?
    Bevor man diese Frage für sich selbst beantwortet, bevor wir alle uns für eine Antwort entscheiden, müssen wir die Konsequenzen unserer Entscheidung überdenken.
    Eine offene Gesellschaft bedeutet zwangsläufig das, womit wir nun konfrontiert sind: es kommen Menschen mit anderen Gewohnheiten, anderen Bräuchen, anderer Sprache, anderen Werten, usw. Diese Menschen müssen sich nicht mehr assimilieren, denn die heutige Technologie ermöglicht es uns, in einem fremden Staat zu leben, ohne dort einen Wohnsitz zu haben. Wir können fremde Sender sehen, wir können fremdes Radio hören, wir können auf fremden Homepages surfen, wir können fremde Waren kaufen.
    Dieses Verhalten ist nur natürlich. Jeder, der nicht in das Zielland kommt, weil das Land ihm so gefällt, sondern aus anderen Motiven, wird sich stets der Heimat verbunden fühlen, wird stets danach trachten, so viel Heimat wie möglich um sich zu haben. Türkische Geschäfte, türkische Sprache, türkische Discos, türkische Zeitungen usw. sind nur natürlich. Das darf man keinem Türken zum Vorwurf machen.
    Die letzte Konsequenz ist die Bildung von Parallelgesellschaften, in denen schließlich nicht nur fast ausschließlich moslemische Geschäfte zum Einkaufen einladen, sondern auch moslemisches Recht gilt. Deshalb heißt es ja auch Parallelgesellschaft. Wer glaubt, er könne Parallelgesellschaften haben, ohne Territorium zu verlieren, der wird jedesmal wieder überrascht sein, warum Polizisten keinen Schritt mehr in diverse Gegenden wagen.
    Diese Gegenden werden territorial größer werden, weil jede Gesellschaft a la longue wächst. Dies führt aber zwangsläufig dazu, dass in einem Staat in immer mehr Gebieten nicht mehr der Staat das Recht setzt, sondern die Parallelgesellschaft. Man darf wohl davon ausgehen, dass das Ende dieses Prozesses zweierlei sein kann. Entweder wird die Parallelgesellschaft gewaltsam ausgelöscht, oder die Parallelgesellschaft macht offiziell das, was sie schon immer tat: sie wird zum eigenen Staat. Beredtes modernes Beispiel hiefür ist Albanien, vor allem der Kosovo.

    Man kann diese Konsequenzen hinnehmen, ja sogar begrüßen, aber man kann eines nicht: verneinen, dass diese Konsequenzen zwingend sind. Das bestätigt nicht nur der Hausverstand, sondern auch die Historie und die Empirie.
    Welche Konsequenzen hätte eine geschlossene Gesellschaft? Nun, das ist schwer abschätzbar, weil die Folgen einer geschlossenen Gesellschaft auch davon abhängen, wie sie sich wirtschaftlich entwickelt. Eine Folge für moderne Staaten scheint Überalterung zu sein. Wir kennen schließlich eine so gut wie geschlossene Gesellschaft, nämlich Japan und diese leidet an ebenjenem Problem. Es bleibt aber festzuhalten, dass es schwer abschätzbar ist, ob das auch bei uns so eintreten würde. Die gesellschaftlichen Strukturen Japans sind schließlich anders, als unsere.
    Eines kann man aber mit Sicherheit sagen: eine geschlossene Gesellschaft kennt keine kriminellen Auswüchse (außer in wirtschaftlichen Notstandssituationen), kennt keine Überfremdung, kennt keinen anhaltenden Terror (die RAF wurde vergleichsweise recht schnell ausgemerzt), kennt auch keine unsicheren Gegenden, weil der gesellschaftliche Konsens dahingeht, dass dieses Verhalten nicht toleriert wird. Zwar gibt es auch halbwegs geschlossene Gesellschaften, in denen manche dieser Phänomene auftauchen (z.b. Massenvergewaltigungen in Indien), das ist dann aber ein Problem, das von der Gesellschaft bis zu einem gewissen Grad toleriert, also auch gewollt ist. Hinzu kommt, dass diese Probleme größtenteils in wirtschaftlich armen Regionen stattfinden.

    Es ist also hoch an der Zeit, eine offene Debatte darüber zu führen, welche Gesellschaft wir sein wollen. Ich zweifle aber nicht nur auf Grund des Intellekts daran, sondern auch weil der Prozess schon zu weit fortgeschritten ist. Die Gesellschaft ist nicht mehr zu kitten. Ein Bürgerkrieg in mittlerer Zukunft gilt als höchstwahrscheinlich.
    Trotzdem muss es gerade angesichts dieser Entwicklungen unsere höchste Aufgabe sein, die oben genannten Fragen endgültig zu klären. Wenn wir das nämlich nicht tun, wird das nicht unser letzter Bürgerkrieg gewesen sein.

  11. gms

    Philipp Starl,

    > Es ist also hoch an der Zeit, eine offene Debatte darüber zu führen, welche Gesellschaft wir sein wollen.

    Wer ist “wir”?

    “Trotzdem muss es gerade angesichts dieser Entwicklungen unsere höchste Aufgabe sein, ..”

    Würde Ihr Beitrag nicht aus jeder Pore das legendäre ‘Krise als Chance’ hecheln, könnte man ihn glatt ernstnehmen.

    ” .. die oben genannten Fragen endgültig zu klären.”

    Endgültig, soso. Ganz langsam zum Abtippen: Abseits von medialen Scheinwerfern arbeitet die Dressurelite aktuell mit Hochdruck an der neuen Zentralunion (Stichwort ‘frankfurt protocol’).
    Die aktuell inszenierte mediale Kakophonie vorgeblich staatlicher Alleingänge zum Flüchtlingsthema mit den willkommenen Terror-Paukenschlägen, dient allein propagandistischer Einstimmung der Untertanen, im kuscheligen Zentrum hernach endgültig (sic!) vor allen Unbillen des Lebens geschützt zu sein.

    Bevor “wir” also irgendwas debattieren können, was wir wollen oder nicht, werden im EU-Parlament und von lokalen Kammern die “Frankfurt Protokolle” abgenickt. So schaut’s aus in unserer Truman Show. Und weil Deutschland seit Ende des zweiten Weltkriegs eine Dämokratur sondergleichen ist, wird in der BRD nicht das Volk befragt werden, wie voraussichtlich in Österreich ebenfalls nicht.

    Welche Debatte wollen Sie also anstoßen? — Wo’s günstig nasse Fetzen gibt?

  12. Philipp Starl

    “> Es ist also hoch an der Zeit, eine offene Debatte darüber zu führen, welche Gesellschaft wir sein wollen.

    Wer ist „wir“?”

    Das Staatsvolk, die Gesellschaft. Nennen Sie es, wie Sie wollen.

    “…Krise als Chance hecheln”

    Ich weiß schon, dass man in der jetzt herrschenden Situation nur noch so vor Zynismus und Pessimismus triefen kann, berechtigt und geschenkt. Das sollte aber nicht das Hindernis sein, um Texte sinnerfassend lesen zu können. Eine Pore hechelt nicht, sie sondert ab, nur nebenbei, Rabulistik mögen Sie ja besonders.
    Der Text hechelt gar nichts. Das scheint Sie nicht davon abzuhalten, ihm einen negativen Hautgout anhängen zu wollen, der sich nur Ihnen erschließt. Der Sukkus des Textes ist, dass wir, meiner Meinung nach, auf einen Bürgerkrieg zusteuern und wir diese Wiederholung der Geschichte nicht durchbrechen werden, wenn sich die Gesellschaft nicht auf diverse Eckpunkte ein für alle Mal einigt.

    Ihre restliche Kritik erschöpft sich im Festhalten des Status Quo. Niedlich, aber völlig stiftungsfrei. Konstatieren kann sogar ein Wirtschaftsforscher. Dass die Politik irgendwelche Pläne abarbeitet scheint sie jedoch nicht davon abzuhalten, stets ihre Ziele zu verfehlen. Sie geifern von Protokollen und scheitern doch zu erkennen, wie die Realität sich entwickeln wird. Ich sehe einen ungeordneten und brutalen Zerfall der Union inklusive heftiger EU Dead Cat Bounces. Sie sehen anscheinend nur Protokolle und Verschwörungen, die sich niemals verwirklichen und sich erst ex post verwirklicht zu haben scheinen. Die Aufklärung war demnach ein gewieft geschmiedeter Plan machtgeiler Merkantilisten, die sich zuerst die Butter vom Brot nehmen ließen, nur um sich dann etwas davon zurückzuholen.

  13. gms

    Philipp Starl

    “Ich weiß schon, dass man in der jetzt herrschenden Situation nur noch so vor Zynismus und Pessimismus triefen kann, berechtigt und geschenkt.”

    So Sie eine Berechtigung des Zynismus’ konzedieren (von Pessivismus kann keine Rede sein), was zum Henker wollen Sie mit Ihren lustvoll hingerotzen Worten bezwecken? Glaubwürdiger als die stichwortgebenden Presstituierten kommen Sie nicht rüber, die mit jeder Zeitungsseite aktuell eine Einigkeit um jeden Preis herbeischreiben wollen.

    Daß Sie nämlich sich der Selbstdarstellung nach mit Geschichte beschäftigt haben und sogar viele Seiten gelesen, hindert Sie trotz oder wegen des hierfür verdienten frenetischen Applaus’ *clapclap* erkennbar nicht, Nägel mit Köpfen zu machen. Der Leser soll ja selbst den Ausweg finden, gell, Phillip?

    “Das sollte aber nicht das Hindernis sein, um Texte sinnerfassend lesen zu können.”

    Was ein Text nicht enthält, kann auch bei Barrierefreiheit nicht herausgelesen werden.

    “Eine Pore hechelt nicht, sie sondert ab, nur nebenbei, Rabulistik mögen Sie ja besonders.
    Der Text hechelt gar nichts.”

    Sie haben recht, nebenbei, er saugt erbärmlich. Geschenkt.

    “Das scheint Sie nicht davon abzuhalten, ihm einen negativen Hautgout anhängen zu wollen, der sich nur Ihnen erschließt.”

    Sie agieren als Klassensprecher. Brav.

    “Der Sukkus des Textes ist, dass wir, meiner Meinung nach, auf einen Bürgerkrieg zusteuern und wir diese Wiederholung der Geschichte nicht durchbrechen werden, wenn sich die Gesellschaft nicht auf diverse Eckpunkte ein für alle Mal einigt.”

    Die Gesellschaft also, und das ‘ein für alle Mal’. Der Hut brennt, stehen doch in Frankreich und Deutschland Wahlen an.

    “Ihre restliche Kritik erschöpft sich im Festhalten des Status Quo.”

    Woraus destillieren Sie das? Ist Ihnen die Frage nach nassen Fetzen entgangen?

    “Niedlich, aber völlig stiftungsfrei. Konstatieren kann sogar ein Wirtschaftsforscher. Dass die Politik irgendwelche Pläne abarbeitet scheint sie jedoch nicht davon abzuhalten, stets ihre Ziele zu verfehlen.”

    Richtig, bloß haben Sie nicht den geringsten Tau, weshalb das so ist.

    “Sie geifern von Protokollen und scheitern doch zu erkennen, wie die Realität sich entwickeln wird.”

    Sie aber wissen, wie sich die Realität entwicklen wird, weil Sie ja viele Seiten gelesen haben und deshalb nicht nur Hobbyhistoriker sind, sondern auch Diplomprophet, stimmts?

    “Ich sehe einen ungeordneten und brutalen Zerfall der Union inklusive heftiger EU Dead Cat Bounces.”

    Sie sehen das, ich wünsche das, doch die Dressurelite wird das mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln zu verhindern wissen, aufdaß sie das nächste Etappenziel erreicht [1].

    “Sie sehen anscheinend nur Protokolle und Verschwörungen, die sich niemals verwirklichen und sich erst ex post verwirklicht zu haben scheinen.”

    Wen soll jucken, welche Anscheine sich vor Ihren Augen ergeben? Tragen Sie’s mit Fassung.

    “Die Aufklärung war demnach ein gewieft geschmiedeter Plan machtgeiler Merkantilisten, die sich zuerst die Butter vom Brot nehmen ließen, nur um sich dann etwas davon zurückzuholen.”

    Sie plappern. Wirr, kontextfrei, aber vorhersagbar.

    [1] epc.eu/documents/uploads/pub_6229_protocol_of_frankfurt.pdf

  14. Philipp Starl

    Ihr Kommentar ist nichts weiter als die Wiederholung aller bisher von sich gegebener. Sie bringen nichts anderes zustande, als andere zu beleidigen, herabzusetzen und zu verspotten. Sie wirken wie ein frustrierter alter Sack, dem die Frau abhandengekommen ist und dessen Kinder sich nicht mehr melden, weil der Alte zu verrückt geworden ist und der seinen psychologisch aufgeladenen Müll hier abladen will. Wissen Sie, dafür gibt es besser geeignete Institutionen, man nennt sie Psychotherapeuten. Also lassen Sie mich bitte mit Ihren persönlichen Problemen in Ruhe und geifern einen anderen voll.

    Dass Sie meinem Text zuerst einen (falschen) Sinn unterstellen (Krise als Chance) um ihm hernach Sinnlosigkeit zu attestieren rundet das völlig bulldoggenhaft verbissene Bild Ihrer Persönlichkeit ab.

    Also viel Spaß beim Zumüllen eines anderen Kommentators, ich verzichte dankend auf Belehrungen eines außer Kontrolle geratenen Zynikers.

  15. Mona Rieboldt

    Gerald Steinbach
    Es sind an die 2 Millionen hier, die gekommen sind. In dieser Zahl sind noch nicht diejenigen, die sich jeder Registrierung entzogen haben und diejenigen, die noch gar nicht registriert sind.

    Die AfD ist noch eine sehr junge Partei, die sich erst finden muss und jetzt auch ein Programm diskutiert. Es gibt noch innerparteiliche Kämpfe, die auf Wähler nicht gerade gut wirken. Aber die Anfänge der Grünen waren noch mit weitaus mehr Streit behaftet. Warten wir mal die Wahlen 2017 ab.

  16. Mona Rieboldt

    Falke
    Ja die Kirchen scheinen ganz wild auf den Islam zu sein. Es gibt viele, die in der Asylindustrie gut verdienen. Es spült viel Geld in die Kassen von Caritas und Diakonie. Müssten die katholischen Diözesen die Betreuung und Versorgung der Asylanten selbst bezahlen, wären sie nicht mehr bereit, noch mehr aufzunehmen. All den NGOs gehört eh das Steuergeld gestrichen.

  17. Mona Rieboldt

    Gast
    Dass so viele Asylanten in Idomeni ausharren, ist ja eine Erpressung. Seht her, wie schlecht es uns geht und wie wir hier leben müssen. Für diese Erpressung nach Deutschland zu wollen (wohin sonst?) setzen sie ihre eigene Gesundheit, das Leben ihrer Kinder als Einsatz ein. Die wenigsten sind ja Kriegsflüchtlinge, also 90% der Leute in Idomeni könnten auch zurück in ihr eigenes Land.

  18. gms

    Philipp Starl,

    “Ihr Kommentar ist nichts weiter als die Wiederholung aller bisher von sich gegebener.”

    In seiner umfassenden Falschheit ist das ja das perfekte Präludium. Respekt.

    “Also viel Spaß beim Zumüllen eines anderen Kommentators, ich verzichte dankend auf Belehrungen eines außer Kontrolle geratenen Zynikers.”

    Schau Philipp, daß du hier wie eine offene Mülltonne reinplatzt, dich sinnfrei auskotzt und selbst auf Nachfrage nichts von Belang hervorbringst, mag dir als Essenz des Abends berechtigt wie eine Belehrung vorkommen, wie auch der Befund deines Geschreibsels als drollige Projektionen eines Flame-Dilettanten zum versuchsweise Punkten auf dem Schulhof, aber das mit dem Danke-Sagen solltest du wirklich noch üben.

  19. Johannes

    Der Islam ist in einer Sackgasse, es sind die verzweifelten Versuche zu bewahren was nicht zu bewahren ist, der Terror ist wie das ausbrennen eines sterbenden Sternes, wenn er verglüht leuchtet er am hellsten. Jene Verbrecher die im Namen eines Propheten töten wissen das man das Mittelalter nicht ewig konservieren kann, die Menschen entwickeln sich weiter und diese Vorstellung, das jugendlichen Muslime die Welt mit anderen Augen sehen als die Generationen davor muß unerträglich für die gestrigen Fundamentalisten sein. Islam ist nicht gleich Islam allein Sunniten und Schiiten bringen sich noch heute bestialisch um wegen eines Streites aus dem 7. Jahrhundert!!!?? Irgendwann wird eine islamische Jugend kommen die nicht mehr an die Alten und ihre Verbrechen glaubt. Vielleicht wäre das alles viel früher passiert hätte der Westen und speziell Amerika nicht so penetrant Einmischung betrieben. Denn der Islam war im Verlieren bis Amerika mit seiner Militärmacht den Islam als die Gegenbewegung zur westlichen Einmischung gestärkt hat.

  20. gms

    Mona Rieboldt,

    > Warten wir mal die Wahlen 2017 ab.

    Die Infamie wider die AfD ist auch und insbesondere dem Zeitdruck geschuldet, mit dem das aktuelle Script abläuft. Dem Fahrplan nach soll die Vertiefung der Eurozone noch vor größeren politischen Änderungen in Frankreich und Deutschland durchgebracht werden.

  21. Mona Rieboldt

    gms
    Ja, sehe ich auch so. Nur dass jetzt jeder kommt und behauptet, die Leute, die AfD wählen, sind verblödet, wird der Partei noch mehr Wähler bringen. Marine ist ebenso im Aufwind und besonders stark im Süden, wo die meisten Moslems sind. Da muss sich die Polit-Elite beeilen.

  22. mariuslupus

    Das Westeuropa dekadent und morbid ist , zeigt sich in der völligen Ausblendung einer Bedrohung. Westeuropa führt keinen Krieg gegen den Terror, sondern unterwirft sich. Die Islamisten haben die Lage in Europa richtig eingeschätzt, nur haben sie wahrscheinlich nicht damit gerechnet , dass die Unterwerfung so problemlos sein wird.

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