Die zehn häufigsten Migrationslügen

(ANDREAS UNTERBERGER) Die große Mehrheit der Europäer will ein rasches Ende der Völkerwanderung. Das aber will die “Refugees-Welcome”-Lobby mit einer Reihe halbwahrer oder verlogener Argumente verhindern. Sie erzielt damit bei jenen immer wieder Teilerfolge, die die Heuchelei dieser Lobby und Verlogenheit der Argumente nicht ganz durchschauen.

Daher seien einmal die zehn häufigsten Behauptungen analysiert, gleichgültig ob sie aus gutmenschlicher Naivität, christlichem Masochismus oder linkem Hass auf die abendländische Identität verbreitet werden. Eine solche Analyse ist schon deshalb doppelt wichtig, da die Migrationslobby – trotz ihrer Minderheitsposition – zwei mächtige Verbündete hat: den Großteil der Medien und einen Teil der Justiz.

  1. Wir wollen eh auch ein Ende der Massenmigration, aber dieses Schiff, diese eine Familie sollten wir unbedingt noch hereinlassen, sind sie doch schon unterwegs.” Klingt gut – aber diese angeblichen Einzelfälle ergeben eine unendliche Reihe. Auf jedes hereingelassene Schiff folgt ein weiteres. Wer aber hundert Mal nachgegeben hat, kann beim hundertersten Mal kaum hartbleiben.
  2. Die Zahlen der Migration gehen eh zurück.” Eine Milchmädchenrechnung.
    – Die Zahlen der Neukommenden sind nämlich zum ersten noch immer sehr hoch, zu hoch.
    – Zum zweiten warten in Asien und Afrika noch viele hundert Millionen auf einen Weg ins europäische Wohlfahrtsparadies.
    – Zum dritten: Die Neuen erhöhen ja noch weiter die Zahlen der in den letzten Jahren schon gekommenen Millionen. Diese sind nicht verschwunden, sondern stellen jetzt schon ein nicht mehr bewältigbares Problem dar.
    – Zum vierten bahnt sich die Migration ständig neue Wege, wenn die bisherigen versperrt werden. Jetzt etwa über Bosnien (wo die EU ein nicht funktionierendes Staatsgebilde zusammenzwingt, was jede effektive Politik verhindert) und Spanien (wo die neue sozialistische Regierung die Migrationstore weit geöffnet hat).
  3. Das Problem ist ja nur eines der nicht funktionierenden Integration bei uns.” Integration kann aber nur funktionieren:
    – Wenn erstens die Zahl der zu Integrierenden viel kleiner wäre.
    – Wenn zweitens die Unterschiede zwischen Drittwelt-Kulturen und dem hochkomplexen und postindustriellen Europa nicht so groß wären.
    – Wenn drittens alle Zuwanderer bereit wären, sich zu integrieren und nicht oft auch noch in der dritten Generation nur schlecht Deutsch beherrschen.
    – Und wenn viertens nicht rund die Hälfte des islamischen Teils der Zuwanderer buchstabengetreu und bis zum Äußersten bereit die Worte eines Kriegsherrn des siebenten Jahrhunderts befolgen würde, die mit den Grundwerten laizistisch-christlich geprägter Verfassungsstaaten total unvereinbar ist.
  4. Wir müssen in Art eines Marshallplans mehr Hilfe nach Afrika schicken, dann hört die Migration von selber auf.” Ein fataler Irrtum. Denn Drittwelt-Bewohner migrieren überhaupt erst dann über große Distanzen, wenn sie sich die Schlepper leisten können, wenn sie viel über die Wohlfahrtssysteme in Europa wissen. Nomaden und Subsistenzbauern – also die Allerärmsten – kommen hingegen nie nach Europa. Ganz abgesehen davon, dass dauerhafte Entwicklungshilfe nur das Hospital-Syndrom stärkt, bei dem die Menschen zur Überzeugung kommen, dass nicht Eigenverantwortung entscheidend sei, sondern dass man dauerhaft von fremder Hilfe leben könne, dass immer jemand anderer für das eigene Los verantwortlich sei. Zunehmend warnen Ökonomen deshalb vor dauerhafter Entwicklungshilfe, die überdies regelmäßig in Korruptionskanälen enden würde.
  5. Wir bringen jetzt eh Ordnung in die Migration, damit sie nicht mehr so chaotisch läuft.” Das vor allem von Angela Merkel neuerdings ständig verwendete Wort “Ordnung” bedeutet aber in Wahrheit: Sie will auch jetzt noch – etwa im Gegensatz zu Sebastian Kurz – die Völkerwanderung weitergehen lassen. Halt geordnet.
  6. Hilfe für die Migranten ist ein christliches Gebot.” Gewiss ist es christlich, Menschen in Notsituationen zu helfen. Aber in der ganzen Bibel steht nichts davon, dass man dies ohne Hirn tun soll – und Hilfe in der Region ist halt 20 Mal effektiver, als wenn man Menschen erst nach Europa holt, um ihnen dort zu helfen. Christus oder die Evangelien verlangen auch nirgendwo die dauerhafte Aufnahme eines Migranten in das eigene Haus. Weder im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (der seinem Pflegling vorübergehend eine Herberge zur Genesung finanziert) noch im Weihnachtsevangelium (wo es nur um die Unterkunft während der Tage der Niederkunft beziehungsweise Volkszählung geht).
  7. Das australische oder japanische Beispiel, fast alle illegalen Migranten wieder abzuschieben, ist doch inhuman, selbst wenn es vielleicht als einziges die Völkerwanderung stoppen würde.” Für die Tausenden Betroffenen ist das tatsächlich hart. Aber genau durch diesen Abschreckungseffekt werden Millionen anderer Migrationswilliger von einer gefährlichen Reise und tausendfachem Ertrinken abgehalten. Und vor allem, so schmerzlich es für eine verweichlichte Gesellschaft auch klingt: Wenn Staaten aus Bequemlichkeit, aus Feigheit, aus “Humanität” beim Schutz ihrer Bürger nicht mehr zu Härte imstande sind, dann sind ihre Nationen zum Untergang verurteilt. Die Geschichte ist voll von solchen untergegangenen Völkern.
  8. Aber zumindest die alleinreisenden Jugendlichen muss man doch herein- und dalassen.” Diese Forderung übersieht erstens, dass genau wegen der speziell guten Behandlung Jugendlicher gezielt vor allem junge Menschen von ihren Familien nach Europa geschickt werden. Dass zweitens viele dieser “Jugendlichen” in Wahrheit weit älter als angegeben sind, um diese Sonderbehandlung zu bekommen. Und dass drittens in Deutschland ausgerechnet worden ist, dass jeder einzelne Jugendliche über 100.000 Euro an Steuergeld kostet – bis er dann etwa in die Erwachsenen-Sozialhilfe übergleiten kann. In Österreich wird’s wohl nicht weniger sein.
  9. Aber die fliehen doch nur vor dem Krieg.” Das trifft auf die Allermeisten eindeutig nicht zu. Sie migrieren vielmehr in der Sehnsucht nach dem europäischen Sozial-Schlaraffenland – von wo aus sie den Daheimgebliebenen dann via “Western Union” Milliarden schicken können. Ganz abgesehen davon, dass ein Krieg kein ausreichender Asyl-Grund ist.
  10. Wir brauchen doch wegen des Älterwerdens Europas die vielen jungen Männer als Arbeitskräfte.” Das sagen sehr oft ausgerechnet jene, die zugleich gern Alarm schlagen, dass uns wegen der Digitalisierung die “Arbeit ausgehen” würde. Richtig ist, dass auch in Europa die Lebenserwartung steil gestiegen ist (weshalb es ja total absurd ist, dass der reale Pensionsantritt im österreichischen Schnitt heute deutlich früher erfolgt als noch in den 60er Jahren). Tatsache ist, dass viele Branchen derzeit zwar Arbeitskräfte suchen, dass sie aber nur Qualifizierte, nur Facharbeiter, nur Menschen brauchen, die sich in einer kompliziert gewordenen digitalen Welt zurechtfinden, denen Disziplin und Verlässlichkeit selbstverständlich sind. All das trifft jedoch leider nur auf sehr wenige der gekommenen jungen Männer zu (Frauen haben interessanterweise viel seltener “Fluchtgründe” …). Die Wurzel für all das wird spätestens in der Kindheit gelegt, anerzogen oder eventuell auch genetisch vererbt. Deswegen scheitern so viele Kurse und Ausbildungsversuche. Dazu kommt, dass Österreichs hohe Sozialleistungen alles andere als ein Ansporn sind, sich beruflich anzustrengen. Und zu den ebenfalls dringend benötigten Sozialberufen sind diese Männer erst recht nicht bereit. Denn Pflege ist kulturell für sie bloß innerfamiliäre Frauenarbeit.

Unglaublich, zu welcher Anhäufung von Lügenargumenten die Migrationslobby imstande ist. Die man noch tagelang weiter aufzählen – und widerlegen könnte. (Tagebuch)

9 comments

  1. TomM0880

    Ich habe noch eine, wurde mir gestern von meinem Vater um die Ohren gehauen.

    “Australien hat es viel leichter, da die Seewege nicht so kurz sind wie in Europa.”

    Ist interessant, was Menschen im “Alter” alles hinnehmen, das mir tag täglich den Blutdruck in die Höhe treibt. Aber vielleicht ist das ja das Problem, das Resignieren in Europa. Europa ist fertig, und ich sehe keine gute Zukunft. Aber ihn trifft es ja später nicht mehr so hart, wie zB meine Kinder.

  2. TomM0880

    @CP
    Sie langweilen auch heute noch. Das wird sich nicht ändern, selbst wenn sie ihre Unwahrheiten täglich posten.

  3. Kluftinger

    @TomM0880
    Vorschlag: wir initiieren eine Spendenaktion für CP und mit dem Erlös können wir ihm dann eine seelenärztliche Behandlung zuteil werden lassen? (Das Krankheitsbild ist erkennbar).

  4. Christian Peter

    @Tom

    Wie doof muss man sein, sich über illegale Einwanderung aufzuregen, wenn gleichzeitig 5 x so viele Einwanderer im Rahmen der EU – Personenfreizügigkeit legal einwandern ? Die Personenfreizügigkeit war übrigens einer der Hauptgründe, warum die Briten die EU verlassen, auch dort gab bzw. gibt es ausufernde Probleme mit Einwanderern aus der EU. Selbst die SPÖ stellt die Personenfreizügigkeit in Frage, erst vor kurzem forderte der burgenländische Landeshauptmann Niessl, die Personenfreizügigkeit zu reformieren.

  5. Leitwolf

    Mich erinnert das an die Geschichte mit dem Frosch und dem heißen Wasser. Wirft man ihn in heißes Wasser, wird er versuchen raus zu springen. Gibt man ihn in kaltes Wasser und erhitzt es nachfolgend, dann bleibt er sitzen bis er schön gar ist.

    Die Botschaft es würden eh schon viel weniger Migranten, pardon Flüchtlinge kommen, ist grad so beruhigend wie wenn sich das Wasser langsamer erhitzt. Hey, macht euch keine Sorgen! 😉

  6. jaguar

    Die breit gestreute Verteilung der Anti Baby Pille wäre ein mögliches Hilfsmittel gegen die unverantwortliche
    Bevölkerungsvermehrung , der kein entsprechendes Wirtschaftswachstum entspricht.

  7. Johannes

    Ein Beispiel aus meinem Bezirk am Land. Ein 26 jähriger Afghane wurde beobachtet wie er zwei Burschen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren Cannabis verkaufte. Anreiner beobachteten den Afghanen dabei, alarmierten die Polizei und die nahmen ihn fest, für wie lange wurde nicht berichtet.
    Und jetzt sage ich wo bleibt das Entsetzen in den Medien, den Kirchen, den NGO, den Linken und von Amnestie International sowie von Ärzte ohne Grenzen, von Barmherzigkeit International, Rettet das Kind usw. und so fort.
    Das da zwei Kinder zum Drogen-Kauf und Konsum verführt wurden von einem uns als schutzflehenden, schutzbefohlenen, aufs Auge gedrückten, Afghanen scheint niemanden zu kümmern, vollkommen egal das da Kinderseelen zerstört werden.Würde der mutmaßliche Täter aufgrund seines Vergehens abgeschoben, würden wohl alle Mechanismen, von bestimmten Organisationen zu arbeiten beginnen um dies zu verhindern.
    Das ist bitte schön pervers. Ich habe Menschen gesehen, halbe Kinder, die schon dabei waren ihr so kurzes Leben wie wandelnde Zombies auszuhauchen, zerfressen vom Gift, aus gutem Haus, zu früh mit diesem Gift Bekanntschaft gemacht.
    Es ist meiner Meinung nach Mord auf Raten wenn Kinder und Jugendliche von Dealern verführt werden.
    Wer nach Österreich flüchtet und dann solche Geschäfte betreibt hat nach meiner Meinung jedes Recht verspielt. Ich würde auf der Stelle abschieben. Wir tun das nicht und daher ist es meiner Meinung nach pervers.

  8. sokrates9

    Johannes@ Warum werden Dealer nicht automatisch abgeschoben?Weil wir von absoluten Feiglingen regiert werden, die sich vor den linken Journalisten und NGO´s fürchten! Ich vermisse die Grundsatzdiskussion warum NGO´s vom Staat gefördert werden! Undemokratische Institutionen die willkürlich ” Experten” oft ohne Qualifikation einsetzen, die jeden Blödsinn ungestraft behaupten können. Natürlich gibt es auch in staatlichen Organisationen vereinzelt solche Fälle, doch zB ein Universitätsprofessor hat entsprechende Qualifikationen erbringen müssen!

  9. TomM0880

    Zu sagen die EU-Außengrenze sei nicht zu schützen ist die größte Chuzpe im 21. Jahrhundert. Man könnte, wenn man nur wöllte, und einem das europäische Volk wichtig wäre.
    Ich hätte keine Probleme mit “unschönen“ Bildern vor der EU-Grenze. Viel schlimmer als die Bilder, die täglich in Europa entstehen, basierednd auf dem, was der autochthonen Bevölkerung angetan wird (Mord, Totschlag, Vergewaltigung etc.) könnten diese auch nicht sein.

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