Die Zukunft von Kleinstaaten in Europa

“Als Antwort auf die Globalisierung wird gerne Grösse propagiert. Der Erfolg von Liechtenstein, Monaco oder der Schweiz weist dagegen in eine andere Richtung. Doch agieren diese nicht im leeren Raum.” (NZZ, hier)

3 comments

  1. Falke

    Es sei in diesem Zusammenhang auf den vielfach unterschätzten österreichischen Philosophen, Ökonomen und Umweltschützer Leopold Kohr hingewiesen, dessen Motto “smal is beautiful” war. Er schrieb: “Die Größe – und nur die Größe! – ist das zentrale Problem der menschlichen Existenz”. Er plädierte für “Kleinheit” und “Langsamkeit”.

  2. Lisa

    An einem Vortrag in München meinte ein Schweizer Redner sogar, die Schweiz sei bereits zu gross…
    Ich habe ihn nicht persönlich danach gefragt, aber meist handelt es sich dabei um Leute, die in Französisch (obligatorisch zu lernende Landessprache für Deutschschweizer) dauernd schlechte Noten hatten, lieber obligatorisch Englisch lernen würden und das Tessin ohnehin nur touristisch nutzen – also kann man sich auch der Romands und Tessiner entledigen und einen dutschschweizerischen Staat fordern… Ich finde die Einheit in der Vielfalt mit dem typischen “Kantönligeist” in der Grösse gerade richtig. Wenn man eine animierte Karte ansieht, etwa https://www.youtube.com/watch?v=iqUJYosu0FE sticht die Schweiz über Jahrhunderte als fixer Punkt heraus (ausser während der Napoleon-Zeit). So viel Kontrolle wie nötig eben und so viel Freiheit wie möglich, eigentlich ganz einfach.

  3. Thomas F.

    Große Staatsgebilde sind nur für die in ihrem Verwaltungsapparat wie die Maden im Speck lebenden Funktionäre von Vorteil. Die Bürokraten in Brüssel können nicht genug bekommen von noch ‘mehr Europa’ und haben etwa für das Recht auf Freiheit der Katalanen keinen Gedanken übrig.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .