Diskriminierung als Macht-Instrument

Von | 28. Oktober 2021

(ANDREAS TÖGEL) Diskriminierung, das wird heute jedem Kind eingebläut, ist etwas zutiefst Böses. Kaum ein anderer Begriff ist derart negativ konnotiert wie jener der Diskriminierung. Dabei bedeutet das aus dem Lateinischen stammende Wort „discriminare“ nichts weiter als unterscheiden. Was wäre daran falsch? Ohne die Unterscheidung des Unterschiedlichen ist das Leben ja gar nicht denkbar. A unterscheidet, wen er in sein Haus einlässt oder wem er sein Auto leiht und wem nicht. B diskriminiert, indem er sich gegen Luise und Maria und für Klara als Ehefrau entscheidet. C unterscheidet, mit wem er zusammenzuarbeiten beabsichtigt und mit wem nicht. Ist das verkehrt? Sollte daran etwas geändert werden? Soll dem Einzelnen kein Recht zugebilligt werden, sich nach eigenem Gutdünken für oder gegen jemanden oder etwas zu entscheiden? Sollte dieses Recht einem demokratischen Kollektiv überantwortet oder gar das Los darüber geworfen werden? Ist wirklich alles Private politisch? mehr hier

Ein Gedanke zu „Diskriminierung als Macht-Instrument

  1. Kluftinger

    Danke Herr Tögel!
    Für jene die eine Kurzfassung lieben : eine Gedenkminute für Charles Darwin!

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